[NÖN] Schweinbarther Kreuz: Zug auf dem Abstellgleis

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  • Hier ein Artikel aus einer Wolkersdorfer Aussendung.
    Bei den Bürgerversammlungen im April, als das neue Buskonzept vorgestellt wurde, war eine Vergrößerung der P&R in Obersdorf noch überhaupt kein Thema, dort wurde es vielmehr als möglich erachtet, die P&R dort auf Kurz oder Lang komplett zu schließen.

    Offensichtlich werden die neuen Busse nun so gut angenommen, dass man die P&R vergrößern muss... <X

  • westbahn schrieb:

    Gut, Kinder nehme ich prinzipiell nicht ernst, wenn es sich dann auch noch 5047erFan nennt, sagt das eh schon viel über seinen ferrosexuellen Background aus (siehe Eisenbahn > wirtschaftlich usw.).
    Wow du hast ja überhaupt gar keine Vorurteile.
    Ich nehm übrigens Alte leute nicht ernst, die glauben sie sind was besseres !

    Und ja ich bin Eisenbahnfan, was da jezt so schlimm dabei ist musst mir mal erklähren.
    Mir kommt sowieso vor das du im falschen Forum unterwegst bist, weil anscheinend freust dich jedes mal wenn wieder eine Strecke eingestellt wird ?(
    Vieleicht solltest dich lieber bei einem Autoforum anmelden, wär für alle das beste :D
  • @KFNB X & 5047.090: Habt ihr es noch immer nicht kapiert? Es geht NICHT um die Bestellung von PV, sondern um die nötige Sanierung der Strecke!! Nachdem es zu keiner Einigung zwischen Bund und Land gekommen ist, gab es keine PV-Bestellung! Und noch etwas: Bestellt hätte nicht das Land, sondern der Bund, falls das noch niemanden aufgefallen ist!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan

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  • Na! Lügt der Mayer gar?


    „Schweinbarther Kreuz“: Viele Fragen offen Die „Graz-Köflacher Bahn“ bekundet zwar grundsätzlich Interesse an Fortbetrieb. Ob und wann es aber tatsächlich dazu kommt, steht noch in den Sternen.

    Die Plattform „Regionalbahn statt Bus“ stellt sich vehement gegen die Einstellung der Regionalbahn R 18, auch „Schweinbarther Kreuz“ genannt. In einem gemeinsamen Treffen mit Bürgermeistern und Gemeindevertretern der Region sollten diese auf ein Bekenntnis zum Weiterbetrieb eingeschworen werden.

    Die Initiative rund um Erwin Mayer (Grüne) und Gabriele Rath-Schneider ließ zuletzt mit Neuigkeiten aufhorchen (die NÖN berichtete). „Die Graz-Köflacher Bahn möchte so rasch wie möglich den Betrieb aufnehmen“, so Mayer.

    "Zuerst müsste eine Beauftragung durch das Land NÖ erfolgen"

    Wer allerdings erwartete, dass bereits bei dieser Zusammenkunft ein Vertreter anwesend sein würde oder sogar ein Konzept präsentiert wird, wurde enttäuscht. PR-Leiter Ernst Suppan präzisiert auf Anfrage der NÖN: „Die GKB hat grundsätzliches Interesse an einem möglichen Erhalt des Verkehrs auf der Regionalbahn ,Schweinbarther Kreuz‘ bekundet und erste interne Überlegungen zu einer möglichen Umsetzung dieses Projektes angestellt.“
    Auf einen Zeitplan wollte sich Suppan nicht festlegen: „Zuerst müsste eine Beauftragung durch das Land Niederösterreich erfolgen, dann können Detailplanungen angestellt werden.“ Einen eigenwirtschaftlichen Betrieb sieht Suppan als Herausforderung. Es ist wohl davon auszugehen, dass bei einem Fortbetrieb durch die GKB das Land finanzielle Mittel zur Verfügung stellen muss. Eine entsprechende Rückfrage der NÖN an das Büro des zuständigen Landesrates Ludwig Schleritzko (VP) blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

    Keine Medienvertreter bei Treffen erlaubt

    Das Treffen fand hinter verschlossenen Türen statt.
    Pressevertreter waren – obwohl eingeladen – nicht zugelassen. Im Anschluss informierten Mayer und Rath-Schneider über die Gespräche. „Vor Kurzem erhielt ich telefonisch die Zusicherung von Wolfgang Sobotka über seine Unterstützung“, verspürte Mayer Rückenwind. Aus dem Büro des Nationalratspräsidenten klang das allerdings anders.

    „Wir können diese Darstellung nicht nachvollziehen, weil sie nicht den Tatsachen entspricht. Ein Mitarbeiter hat telefonisch mehrfach festgehalten, dass hier seitens des Nationalratspräsidenten keine Zuständigkeit gegeben ist, weil es sich um eine Entscheidung der ÖBB handelt. Angeboten wurde, dass man das Anliegen gerne an den thematisch zuständigen Landesrat weiterleitet. Daraus ist aber keine Unterstützung abzuleiten“, so Markus Haindl, Sprecher des Nationalratspräsidenten.

    In den inoffiziellen Gesprächen mit einigen Bürgermeistern war der einhellige Tenor: Gegen einen Fortbetrieb der Bahn, durch wen auch immer, möchte sich kein Gemeindeoberhaupt stellen, zumal die Diskussion in der Bevölkerung sehr kontrovers ist. Ob es zu dem von der Plattform gewünschten gemeinsamen Vorgehen kommt, wird die Zukunft weisen, zumal dafür entsprechende Beschlüsse im Gemeinderat notwendig sind. Auch wurden Befürchtungen laut, dass es dann gar kein Nahverkehrsangebot mehr gebe und auch die Busse eingestellt werden.

    Diesbezüglich jedoch Sprecherin Christina Bachmaier vom VOR:
    „Ich kann versichern, dass das Regionalbusangebot bestehen bleibt, egal, was Gegner des Busverkehrs sagen. Wir bedauern sehr, dass die erarbeitete Lösung zur Sicherung des Nahverkehrsangebotes bei bestimmten Personen/Interessensgruppen auf Widerstand stößt und darüber hinaus so viel Energie aufgebracht wird, das Angebot schlechtzureden bzw. Verunsicherung bei der Bevölkerung zu streuen. Auf lange Sicht wird sich das Gesamtsystem aber beweisen.“ Inzwischen gehen Vorbereitungen für eine Etablierung des Busverkehrs weiter. Eine Mobilitätsgruppe beschäftigt sich mit Themen wie Haltestellenausstattung und der Gemeinderat Matzen beschloss die Umwidmung der Fläche für den zu errichtenden Busbahnhof in Raggendorf.


    Also so unprofessionell, wie der Mayer das Ganze handhabt, kann es nichts werden! Und dann steht eben die Lüge Mayers im Raum! Ich schätze, damit hat Mayer alle involvierten Institutionen, Firmen und Behörden düpiert! BTW: Seltsamerweise berichtet man auf der Webseite vom Mayer mit keinem Wort über die von ihm eingehandelte Bauchlandung!
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  • westbahn schrieb:

    Also so unprofessionell, wie der Mayer das Ganze handhabt, kann es nichts werden! Und dann steht eben die Lüge Mayers im Raum!
    Das Wort Lüge würde ich in diesem Zusammenhang nicht in den Mund nehmen. Der Mayer ist schlicht und einfach ein Opfer der selektiven Wahrnehmung geworden, indem er nur jene Teile von Aussagen aufgenommen hat, die als positiv interpretiert werden können. Ich kenne das aus meiner langjährigen Praxis im Umgang mit den Landesbehörden. Aus einem Anruf bei einem Unterläufel des NR-Präsidenten Sobotka wird aus der der Antwort "Ich werde Ihr Anliegen an den Herrn Präsidenten weiterleiten und dieser wird sich eventuell mit den zuständigen Stellen in Verbindung setzen" die oben zu lesende Behauptung, der NR-Präsident würde sich für den Erhalt des Schweinbarther Kreuzes einsetzen. So läuft das, mit einer Lüge hat das nichts zu tun.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • „Vor Kurzem erhielt ich telefonisch die Zusicherung von Wolfgang Sobotka über seine Unterstützung“
    Wenn ich diesen Satz öffentlich sage - und es stimmt nicht, denn er hat vom Sobotka (und auch von niemandem anderen) keinerlei Zusage bekommen, dann ist das eine Lüge! Da kannst du hineininterpretieren, was du willst! Das ist dann so ähnlich wie deine "Interpretation" über "kein Personenverkehr" und "Einstellung" oder "Auflassung". Aber egal, spätestens dieser Vorfall bringt das Projekt zu Fall - auch wenn es nie wirklich eines war!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
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  • westbahn schrieb:

    Also so unprofessionell, wie der Mayer das Ganze handhabt, kann es nichts werden!
    Na woran scheiterts jetzt? An ihm oder daran, dass - wie du wiederholt betontst - es sowieso erst gar nix werden kann?
    Das passt doch eh alles gut zu NÖ. Wer weiß, wies wirklich war. Vielleicht hat der Sobotka ja wirklich Unterstützung zugesagt. Und sei es eben nur dadurch, dass er beim Schleritzko anklopft. Medien neigen da sehr leicht dazu, gewisse Aussagen oder Informationen umzuformulieren.
    Und in NÖ kann man sicher nichts weniger gebrauchen, als einen Sobotka, der plötzlich für den Erhalt einer unliebsamen Nebenbahn aufsteht, brauchen. Diese Justament-Haltung vom VOR "lassen uns das nicht schlecht reden", "wird sicher bestehen bleiben" sagt eh alles. Und wie sicher solche Nachfolgeverkehre sind, weiß man.
    Das einzig Unprofessionelle ist, dass man einerseits mutwillig eine Bahn einstellt, andererseits einen Busverkehr mit den üblichen Nachteilen installiert und dann obendrein noch Geld für eine Erweiterung der P+R Anlage ausgeb.
  • Gerne noch einmal: Es wird nichts eingestellt! Der Hauptfehler vom Mayer ist, dass er scheinbar nicht einmal weiß, wer den PV bestellt! Es bestellt nämlich nicht das Land, sondern der Bund und er tut dies in Direktvergabe! Also warum nervt er das Land? Und wenn er dann hergeht und auf seiner Webseite für alle sichtbar unter anderem meint: Viele Falschinformationen sollen uns Fahrgäste beruhigen oder Und wieder eine der üblichen Blabla-Antworten aus dem Büro von Mikl-Leitner … sorry, aber erwartet der dann wirklich Unterstützung von genau dort? Versteht er nicht, was ihm mitgeteilt wurde? *KLICK*

    ...Vorweg ist zu sagen, dass es sich bei der von Ihnen angesprochenen Regionalbahn um Infrastruktur der Österreichischen Bundesbahnen(ÖBB) handelt und diesbezügliche Entscheidungen somit auch grundsätzlich in den Entscheidungsbereich des Bundes fallen.... Ja, das ist auch wahnsinnig schwer zu verstehen, ha?

    Zudem: Das Land NÖ müsste die GKB beauftragen, dazu müsste es so etwas ähnliches wie einen Verkehrsdienstevertrag zwischen Land - GKB geben, dann müsste es Fahrzeuge geben, die VT 70 (5070) - diese Stinkerkisten (seit 6 Jahren abgestellt, die Polen wollten sie kaufen und haben es sich dann doch anders überlegt) kann ja nicht wirklich jemand ernst gemeint haben. Und was soll ohne infrastrukturelle Verbesserungen (laut Reichhardt BMVIT 115 Mio €) denn besser werden? Lauter Blinde und Grünäugige!

    Das ganze Schauspiel ist doch nur mehr ein verzweifeltes, aber unprofessionelles Klammern an den letzten Strohhalm! Die Infrastruktur ist großteils schwer marode, sodass man die Strecke sowieso fast komplett neu bauen müsste, die kolportierten 115 Mio Euro kommen ja nicht von ungefähr! Diese Strecke ist ein letzter Rest eines einstigen, großteils schon abgetragenen Lokalbahnnetzes ohne jede vernünftige, brauchbare Vernetzung mit dem sonstigen Bahnnetz und bei weniger als 5 Fahrgästen pro Zug auch so nicht tragbar. Da sollte man lieber gleich den Radweg von Stammersdorf bis Zistersdorf und weiter nach Dobermannsdorf und Enzersdorf bei Staatz bzw. über Gaweinstal nach Mistelbach durchbinden.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
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  • Natürlich kann man jetzt behaupten, dass die Strecke in einem ach so miesen Zustand ist
    Warum behaupten? Einfach einen Blick in die aktuellen Buchfahrpläne*) werfen! Und auch das habe ich bereits angeführt: Die Strecke ist befahrbar, wenn auch manchmal nur mit 10km/h! Damit ist ÖBB-Infra aus dem Schneider! Der Bund bestellt ja bei ÖBB-PV und nicht bei ÖBB-Infra. ÖBB-PV bestellt dann die Trassen bei Infra und solange die Strecken befahrbar sind, können (grundsätzlich) keine weiteren Ansprüche gestellt werden. Nun hat der Bund dem Land angeboten, sich an der Streckensanierung zu beteiligen (die Voraussetzung für eine Bestellung war eine vorhergehende Sanierung), es gab kein Ergebnis und somit hat der Bund nicht bestellt. Das Land hat eben lieber Unsummen in die Spielzeug-Mariazellerbahn investiert (65 Mio für die Treppen, 20 Mio Betriebszentrale, 15 Mio in das neue Betriebsgebäude in St. Pölten) als in ihre Pendler im Outback.

    Bliebe auch die Frage mit den Tickets. Die müssten klarerweise im VOR integriert sein. Das wäre vielleicht nicht einmal das Problem der GKB, aber ganz sicher das Problem der anderen Unternehmen, die im VOR sind, einschließlich den Bus-Unternehmern.

    *) Strecke 18201 4x 30km/h, Strecke 18301 1x 10km/h auf 750m, 2x 20km/h auf 600 und 400m, 1x 40km/h - in beiden Richtungen natürlich.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan

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  • Vielleicht träumt man am Schweinbarter Kreuz wirklich schon von den auf blau/gelb umlackieren Heizölkocher der GKB, die seit Jahren in Lannach abgestellt sind. Die farblich nachbehandelten 5070.007, 001, 012, 003, 002, 010, 009 und 005. Ich würde wetten, dass eine einziger dieser grauslichen Kraxn mehr Dreck erzeugt als 5 moderne Busse aber egal, Hauptsache es fährt auf Schienen, gell?

    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
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