[NÖN] Schweinbarther Kreuz: Zug auf dem Abstellgleis

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  • Besteht doch noch Hoffnung...?
    Nein, besteht nicht. Der Akt ist schon im BMVIT.

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    Der Administrator
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.
  • Fahrgastzählung im R7237 von heute:
    • Abfahrt Obersdorf: 21 Personen
    • Pillichsdorf: +/- 0
    • Großengersdorf: -5
    • Bockfließ: -6 (Im Gegenzug sitzen 8 Personen)
    • Auersthal: -4 / +2
    • Raggendorf Markt: -1 (im Bus nach Gänserndorf, der auch grad daherkommt, sitzt keiner)
    • Groß Schweinbarth: -5
    • Raggendorf: +/- 0 (zwei Mitarbeiter der Bahnsicherheit stehen an der Hst, das Haltestellenschild fehlt und die Fahrpläne! Die Tafel mit den VOR-Linien hängt noch). Der Bus nach Gänserndorf kommt auch grad daher, nun sitzen zwei Leute drin!
    • Matzen: +6
    • Prottes: +/- 0
    • Gänserndorf: -6 (eigentlich -5, die eine Frau ist eingepennt...)
    Zusätzlich vier Fotografen an der Strecke gesehen...
  • Mehr als 2 Fahrgäste habe ich im Bus bis jetzt auch nicht gesehen.
    Hm, also bleiben die lustigen Figuren vom Foto in Antwort #213 jetzt alle zu Hause oder fahren sie - wie bisher - mit den eigenen Autos (mit)? Sorry, aber diese blöde Katzenmusik ist doch nur lächerlich!
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.
  • Während anachb.at die Linie 530 in Gänserndorf über die Brunnengase zeichnet, habe ich ihn schon einige Male auf der Gänserndorfer Nord"umfahrung" gesehen*. So auch gestern. In der Fahrt 161 konnte ich sage und schreibe einen Fahrgast erkennen. Im parallel dazu fahrenden (wortwörtlich auf der Dörflesser Straße) 7252 waren es zwei. Effizienter Nahverkehr a la NÖ.

    *) Im Flyer zum neuen Busverkehr ( vor.at/fileadmin/CONTENT/Downl…Schweinbarther_Kreuz_.pdf ) fährt der 530 gar über Dörfles. Wenn man schon meint mit Bussen fahren zu müssen, dann sollte man den 530 sinnvoll einsetzen. Entweder in Gänserndorf (mit Stationen bei der Gebietskrankenkasse und der OMV) oder in Dörfles.
  • Aus der NÖN:

    „Schweinbarther Kreuz“: VP schmettert Antrag ab

    Bus gegen Bahn: Grüne und Aktionsgruppen wollen die Schließung der Zuglinie weiterhin nicht akzeptieren.


    Von Edith Mauritsch. Erstellt am 25. September 2019 (04:06)

    Mauritsch
    VOR-Busfahrer Dusan Sisic nahm sich in der Umsteigepause in Raggendorf kurz Zeit für ein Interview mit der NÖN. Er ist zuversichtlich, dass das Angebot mit der Zeit angenommen wird.

    „Die ÖVP hungert die Region aus!“ Mit diesem Vorwurf bekrittelt Grünen-Landtagsabgeordneter Georg Ecker die Schließung der Regionalbahn „Schweinbarther Kreuz“. Am Buskonzept lässt er jedenfalls kein gutes Haar. Seit Anfang September fahren die Busse parallel zur Bahn. Zur Eingewöhnung, wie seitens des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR) betont wird. Mit Dezember soll die Regionalbahn eingestellt werden, was sowohl Grüne als auch Bürgerinitiativen so nicht hinnehmen wollen.

    Eine davon ist die Gruppe „Regionalbahn statt Bus“ aus Groß-Engersdorf (Bezirk Mistelbach). Gabriele Rath-Schneider und Gerhard Mayer: „Das ist rückwärtsgewandte Politik. Die zusätzlichen 70 Diesel-Busse pro Tag verpesten unsere ohnehin sehr belasteten Dorfstraßen.“

    Die Gruppe befürchtet deutliche längere Fahrzeiten. Die Busse würden nicht zuletzt wegen der vielen landwirtschaftlichen Fahrzeuge nicht vorankommen, Anschlusszüge würden versäumt. Ecker stößt in dasselbe Horn: „Nicht wenige werden dadurch gezwungen, aufs Auto umzusteigen.“

    "So sieht in NÖ Bürgerbeteiligung aus"
    Die Aktionsgruppe stößt sich auch an der Vorgangsweise: „Wir wurden vorher nicht gefragt und jetzt sollen wir an einem System mitarbeiten, von dem wir nichts halten. So sieht in NÖ Bürgerbeteiligung aus.“

    Die NÖN konfrontierte VP-Landtagsabgeordneten René Lobner mit den Vorwürfen, der klarstellt: „Nicht das Land, sondern die ÖBB haben die Schließung des ,Schweinbarther Kreuzes‘ verursacht.“ Das Land versuche nun, ein Alternativkonzept zu entwickeln. „Ab Ende 2021 werden hier erstmals in NÖ E-Busse fahren. Der ökologische Fußabdruck wird so deutlich reduziert und CO eingespart.“ Lobner verweist auch darauf, dass die Zahl der Menschen, die innerhalb von 500 Metern von ihrem Wohnort eine Haltestelle finden, auf 13.600 verdreifacht wurde. Lokalaugenschein Freitagnachmittag beim – derzeit provisorischen – Busbahnhof in Raggendorf, dem Knotenpunkt der Busse aus Gänserndorf und in Richtung Wolkersdorf.

    Fahrer Dusan Sisic versprüht Zuversicht: „Ich spreche viel mit den Menschen, bislang bekam ich durchwegs positive Rückmeldungen.“ Die Zahl der Fahrgäste sei allerdings (noch?) überschaubar – nur rund zehn Personen pro Tag. Schauplatzwechsel zur nahen Bahnhaltestelle Raggendorf: Der Zug fährt ein und gleich durch. Niemand will aussteigen, der Zug ist bis auf den Lokführer leer.

    Am Donnerstag reichten die Grünen im Landtag einen Antrag auf Erhalt des „Schweinbarther Kreuzes“ ein. Er wurde von der VP-Mehrheit abgelehnt. „Wir geben den Kampf nicht auf und haben dem zuständigen Landesrat Schleritzko 2.200 Unterschriften übergeben. Nun liegt es an der ÖVP, ob sie die Anliegen der Menschen ernst nimmt“, schließt Ecker.


    Dazu gibt es auch noch einen Kommentar:
    Kommentar
    Was bringt ein leerer Zug? Über die Schließung der Regionalbahn „Schweinbarther Kreuz“.

    Von Thomas Schindler. Erstellt am 25. September 2019 (04:06) Mit kommendem Dezember soll bekanntlich die Regionalbahn „Schweinbarther Kreuz“ eingestellt und durch Autobusse ersetzt werden, was sowohl Grüne als auch Bürgerinitiativen auf die Palme bringt. Klar: Die Öko-Partei hält nichts von stinkenden Verbrennungsmotoren – wobei die Diesel-Fahrzeuge ab Ende 2021 umweltfreundlicheren E-Bussen weichen sollen.

    Dass manche Bürger auch keine Freude mit der Stilllegung der Bahn haben, ist ebenfalls nachvollziehbar: Sie befürchten schlechtere Fahrpläne und längere Fahrzeiten. Aber seien wir einmal ehrlich: Abgesehen von den Hauptverkehrszeiten in der Früh und am Abend rollt die besagte Regionalbahn so gut wie menschenleer über die Gleise – wirtschaftlich gesehen eigentlich eine Katastrophe.

    Die Erhaltung der Schienen und der Züge kosten die Steuerzahler ein (unnötiges) Vermögen. Über die Diesel-Busse kann man streiten, über die geplanten E-Busse aber nicht mehr – zumindest aus ökologischer Sicht.