[NÖN] Schweinbarther Kreuz: Zug auf dem Abstellgleis

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  • @J-C
    Ich weiss nicht, wann bei dir die HVZ ist, noch wie du "gemessen" hast, nur soviel:
    Dass just die DesiroML derart geringe Stationsaufenthalte haben, kann ich rein gar nicht bestätigen. Im Gegenteil... Teilweise bin ich noch weit vom Bstg weg, seh den Zug einfahren, geh gemütlich die Stiegen rauf und das Ding steht immer noch am Bstg. Auch, wenn mans auf den genialen Anzeigen nicht sieht, sinds meist 2-3 Min, die der Zug dem Fahrplan nachfährt. Da die Anzahl an 4020er schon recht gering ist, kann man denen nun auch kaum noch die Schuld geben.

    @Schweinbarther Kreuz (SBK)
    Ganz ehrlich gesagt, muss man hier westbahn insofern recht geben, dass sich kaum jemand eine um ein Vielfaches längere Fahrtzeit antut, nur damit er Zugfahren kann. Ein wesentliches Problem vieler Nebenbahnen. Beim SBK kommt noch der schlechte Streckenzustand dazu, wodurch noch langsamer gefahren wird.

    Und letztendlich hat man eben die Einbindung in die S2 nicht gemacht, was alles nicht gerade verbessert hat. Sonst hätte man, wäre die Strecke nicht abgetragen worden, ja gar bis Poysdorf flügeln können (ja, wäre auch via S2 gegangen). Immerhin haltet man dort ja eine Autobahn auch für notwendig.
  • J-C schrieb:

    Es ist aber auch nicht immer klar, ob's am Fahrgastwechsel liegt oder ein Zug voraus noch die Trasse blockiert ;) Und ich definiere die HVZ so zwischen 7 und 8 Uhr sowie so ab 15-18 Uhr.
    Das ist relativ leicht beantwortbar und gut sichtbar an sich nur sehr mühsam in den Zug bewegenden Menschentrauben um die zu engen Einstiege.
    Fälle, wo tatsächlich der nächste Blockabschnitt besetzt ist, kommen seltener vor.
  • Gut, Kinder nehme ich prinzipiell nicht ernst, wenn es sich dann auch noch 5047erFan nennt, sagt das eh schon viel über seinen ferrosexuellen Background aus (siehe Eisenbahn > wirtschaftlich usw.). Der Deutsche weiß offenbar nicht, was er daherredet, er tut dies sichtlich nur, um irgendwas daherzureden - dieses Verhalten ist aber herkunfts-syndetisch und somit bedingt entschuldbar... Und dem Grubenhunt sei gesagt, dass er gar nicht weiß, wie geil es ist, sein Geld selbst auszugeben anstatt es in dämliche, lernfaule, stinkende, laute, Geld-verschlingende und vor allem nervenaufreibende (siehe hier) Nachzuchten zu stopfen. Ich habe anstatt Nasenbohrer ein Anwesen am Wörthersee, fahre einen Tesla und das alles - wohlgemerkt - schuldenfrei!

    Es ist aber auch nicht immer klar, ob's am Fahrgastwechsel liegt oder ein Zug voraus noch die Trasse blockiert
    Das interessiert mich als Fahrgast einen feuchten ...., es gibt einen Fahrplan und der ist einzuhalten. Vielleicht solltest du deine hochintelligenten "Messungen" einmal nach Japan verlegen, um entsprechende Referenzwerte zu erhalten - aber dafür reicht deine Kohle wohl nicht aus. Aber auch Taiwan ist da sehr empfehlenswert, dort wird auf den Schnellfahrstrecken sekunden(!)genau gefahren und zentimetergenau am Bahnsteig gehalten und am Head-Up-Display ist all dies abzulesen. Österreich und seine Bummelbahnen sind da wirklich immer noch eisenbahntechnische Steinzeit. Aber wem's trotzdem gefällt, soll sich damit abmühen. Ich steige zeitlebens sicher nicht mehr in eine Stammstrecken-Schnellbahn!
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.
  • 5047.090 schrieb:

    Ganz ehrlich gesagt, muss man hier westbahn insofern recht geben, dass sich kaum jemand eine um ein Vielfaches längere Fahrtzeit antut, nur damit er Zugfahren kann.
    Bockfließ - Obersdorf fährt der 5047 8 Minuten, real ist das mit dem Auto zur HVZ durchaus schwierig (Bus, Traktor, LKW, etc.). Der Bus braucht dafür (mit Bahn Wolkersdorf - Obersdorf) über 20 Minuten, falls man den Anschluss erwischt.

    Erst wenn man selbst dämliche, lernfaule, stinkende, laute, Geld-verschlingende und vor allem nervenaufreibende (siehe hier) Nachzuchten hat, weiß man, was das bedeutet. Etwas, das ich definitiv nicht mehr missen möchte und schon gar nicht für repräsentative Eigentümer. Muss aber nicht jedermanns Sache sein. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass es bei manchen vielleicht eh besser ist.
  • Bockfließ - Obersdorf fährt der 5047 8 Minuten, real ist das mit dem Auto zur HVZ durchaus schwierig
    Du willst mir aber jetzt nicht erzählen wollen, dass dort mehr als drei Autos am Tag unterwegs sind? Ferner kann man die von dir genannten mobilen Hindernisse überholen oder bewegen sich dort in den HVZ-Zeiten die Massen in beiden Richtungen? :P


    Etwas, das ich definitiv nicht mehr missen möchte..
    Genau das sind die negativen, psychologischen Implikationen, die diese Nasenbohrer beim erwachsenen Menschen auslösen.
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.
  • Den Verkehr auf der L12 würde ich nicht unterschätzen. Auch wenn es für die Gegend nicht unbedingt zu erwarten ist, ist die Trassierung der Straßen so, dass man an gar nicht so vielen Stellen überholen kann. Wenn dann schon 2-3 hinterher zuckeln* und sich nicht überholen trauen, wird es schon schwierig.

    *) Nicht selten sind 120 auf der "Bundes"straße kein Problem, aber einen Traktor zu überholen ein Ding der Unmöglichkeit.
  • Es ist zwar noch nicht Weihnachten, aber der Gerhard Mayer vom lustigen regionalbahnstattbus-Blog träumt schon jetzt vom Christkindl, wenn er meint: Der Bürgerinitiative „Regionalbahn statt Bus“ (Schweinbarther Kreuz) ist es gelungen, alternative Betreiber für den Personenverkehr auf der Bahnlinie Schweinbarther Kreuz zu interessieren.

    Juhu, endlich ist die Bahn gerettet und alle können beruhigt sein! :D :P :D

    "Alternative Betreiber" also, so wie der Macher von Grampetcargo bei der Donauuferbahn - um die es in der letzten Zeit jedoch wieder verdächtig still geworden ist, oder auch die Ybbstalbahn, wo ein Weißwurschtzuzler-EVU fahren (und natürlich kassieren) wollte und der Ansicht war, dass die nötigen Finanzierungen und Investitionen "'wer anderer" machten sollte?

    Stellen sich jedoch nun einige, mit Sicherheit nicht zu lösende Fragen:

    .) Was ist ein "alternativer Betreiber"? Beide Ausdrücke gibt es - ein EVU betreffend - im gesamten Eisenbahngesetz nicht.

    .) Nachdem es für eine Strecke nicht nur eines EVUs, sondern auch eines Eisenbahninfrastrukturbetreibers bedarf, wer sollte das sein?

    .) Nicht einmal die NÖVOGerln, mittlerweile ein P-EVU, interessieren sich für den Betrieb... Und woher soll man behindertentaugliche Fahrzeuge nehmen?

    .) Nachdem der VOR nicht gerade üppige Beiträge an die EVUs zahlt, wie soll sich der Betrieb da rechnen? Ein Privater muss zumindest mit einer Null aussteigen (das gelingt der WESTbahn - im Fernverkehr - schon seit ihrem Bestehen seit 11 Jahren übrigens nicht) Da gibt es keinerlei Zuschüsse, weil sonst auch alle Anderen kommen und betteln würden bzw. die Gleichbehandlung infrage stellen.

    .) Wer finanziert die Streckensanierung? Oder will der "alternative Betreiber" die vielen LAs belassen und weiter im Schneckentempo fahren? Das wäre sicher der Bringer für neue Fahrgäste! Der Weiterbestand der Strecke hing nicht am Problem des "Bestellens", sondern: Das Systemangebot auf der Linie R12/R13 Obersdorf – Groß Schweinbarth – Gänserndorf/Bad Pirawarth (rund 0,4 Mio km p.a.) wird nur unter der Bedingung Teil des im gegenständlich vorinformierten Verkehrsdienstevertrag zu vereinbarenden Leistungsgegenstands, dass der zu vereinbarende Infrastrukturfinanzierungsvertrag zwischen dem BMVIT und dem Land Niederösterreich unterfertigt wird und darin ein Weiterbetrieb der Infrastruktur dieser Strecke vorgesehen ist. Nachdem hier die Frist auf Ende Mai gelegt war und keine entsprechenden Jubelmeldungen in der Presse zu lesen waren, müsste man davon ausgehen, dass es nichts geworden ist!

    .) Wer finanziert die Umrüstung der durch die Eisenbahnkreuzungsverordnung vorgeschriebenen Änderungen der EKSA?

    Das Land wird sich - mit über acht Milliarden Euro Schulden - sehr zurückhaltend zeigen! Und was die Investitionen des Landes in Infrastruktur Bahn betrifft, gleich das nächste Problem: Das Land muss bei Investitionen in die Infrastruktur fleißig mitzahlen*), wenn beabsichtigt ist, Leistungen zu bestellen. Daher überlegen es sich die Länder gleich doppelt, ob man weiterhin einen Schienenpersonenverkehr bestellt. ÖBB-Infra zieht den Kopf hier entspannt aus der Schlinge, weil so lange eine Strecke als befahrbar gilt (und sei es nur mit 10km/h) hat man als Besteller wenig Chancen, eine Verbesserung der Infrastruktur zu erreichen - außer man zahlt eben dazu.

    *) ...und das ist gut so! Es ist mittlerweile Tatsache - auch in Österreich geworden - dass die Länder in die Infrastruktur mitzahlen müssen, die Angebotswünsche wollen ja auch erfüllt werden. Und es ist leider Tatsache, dass die Länder das Geld gerne im eigenen Bundesland ausgeben, siehe Pinzgau. Hätte man das Geld damals zweckgebunden ÖBB-Infra gegeben und die Bestellung bei der PV AG abgegeben, wäre das gleiche herausgekommen wie heute. Bei dieser Haltung braucht niemand die Bundesländer im Verkehrswesen … auch sonst nicht.
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.

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  • Die NÖN von heute macht Hoffnung...:

    Schweinbarther Kreuz: Fährt Bahn weiter?

    Aktionsgruppe holt sich die Unterstützung von privaten Unternehmen für den Erhalt des Personenverkehrs.
    Von Edith Mauritsch. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:00)


    Mauritsch

    Stehen die Weichen für das Schweinbarther Kreuz auf Grün? Die Neuigkeiten, dass eventuell ein privater Anbieter die Bahnlinie weiterbetreiben könnte, stößt bei vielen auf Freude.
    Mit einer spannenden Neuigkeit wartet die Aktionsgruppe „Regionalbahn statt Bus“ auf: „Wir sind mit zwei privaten Unternehmen im Gespräch, die am Fortbetrieb des Schweinbarther Kreuzes für den Personenverkehr interessiert sind“, gibt Gerhard Mayer im NÖN-Gespräch bekannt. Derzeit laufen Prüfungen, bis Ende November erwartet die Aktionsgruppe Näheres.

    „Die potenziellen Bahnbetreiber möchten die Gemeinden jedenfalls einbinden und setzen auf deren argumentative Unterstützung“, so Mayer weiter. Es werde ohne Zweifel noch einige Zeit benötigen, man peilt aber einen Weiterbetrieb bis spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 an. „Wenn die ÖBB den Personenverkehr nicht mehr möchte, kann das Land Niederösterreich auf eine Alternative zurückgreifen und in Verhandlungen gehen“, fährt Mayer fort, der „Ignoranz und Drüberfahren“ beklagt und von „verkehrsbezogener politischer Willkür“ spricht.

    „Leopoldau-Anbindung bringt viel Mehrwert“
    „Mit einer Anbindung der Regionalbahn nach Leopoldau steigen die Akzeptanz und damit die Fahrgastzahlen mit Sicherheit wesentlich“, sieht Mayer hier Zukunftschancen. Die für Herbst 2021 zugesagten Elektrobusse hält die Aktionsgruppe für einen Marketing-Gag und auch der Busbahnhof in Raggendorf ist ihr ein Dorn im Auge, wie übrigens auch den Anrainern, die gegen die Lärmbelästigung der Busse auf die Barrikaden gehen (die NÖN berichtete).

    „Unter dem Gesichtspunkt eines möglichen Fortbetriebes ist die Errichtung des Busbahnhofes Verschwendung von Steuergeld“, sieht Mayer derzeit keine dringliche Notwendigkeit für den Bau. Zumindest stehen die Chancen auf einen Fortbestand der Bahn wieder etwas besser. In Bezug auf Mobilität im Bezirk scheint jedenfalls einiges in Bewegung zu kommen.
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    lr.schleritzko@noel.gv.at

    Sehr geehrter Herr Präsident!

    Zur Anfrage des Abgeordneten Mag. Ecker, MA betreffend Einstellung der Bahnlinie Schweinbarther Kreuz, eingebracht am 28. März 2019, Ltg.-643/A-5/128-2019, kann ich folgendes mitteilen:

    In der Grundsatzvereinbarung vom 7. November 2017, unterschrieben vom Land NÖ, den ÖBB und dem BMVIT, wurde die Untersuchung möglicher infrastruktureller Attraktivierungsmaßnahmen samt darauf aufbauender Fahrplanverbesserungen vereinbart. Diese haben ergeben, dass auch in Zukunft – trotz massiver Investitionen in Infrastruktur und Betrieb – ein Fahrgastpotenzial von 2.000 Fahrgästen pro Tag deutlich unterschritten wird. Demgemäß wird dem Nachfragekriterium des Zielnetzes 2025+ des Bundes sowie dem Benchmark des Bundes-Rechnungshofes nicht entsprochen. Die Anzahl der Fahrten im Zeitraum 2015 bis 2018 lag zwischen 630 und 810 Fahrgästen pro Tag. Am 26. März 2019 wurde die Absicht der ÖBB, die Strecke mit 15. Dezember 2019 einzustellen, durch das Land Niederösterreich zur Kenntnis genommen. Die Strecke verbleibt im Eigentum der ÖBB Infrastruktur AG, steht jedoch nicht mehr für den Personenverkehr zur Verfügung. Im Zuge der Sofortmaßnahmen wird das Angebot der Bahn durch ein Bussystem ersetzt und sogar verbessert. Zusätzlich wird ein direkter Kurs von Gänserndorf Süd über Gänserndorf Bahnhof nach Matzen eingeführt, der eine Verbesserung für die Schülerinnen und Schüler bringt.

    Die Kosten für die künftig verkehrenden Buslinien betragen voraussichtlich3,6 Mio. Euro pro Jahr.

    Mit freundlichen Grüßen

    LR Schleritzko eh

    ...da fährt die Eisenbahn drüber! Es glaubt doch niemand im Ernst, dass die Strecke, die ja im Eigentum von ÖBB-Infra bleibt, von dieser einem Dritten für Personenverkehr überlassen wird, alleine schon der Gefahr wegen, dass der Dritte wirklich erfolgreicher sein könnte? ...und wenn dort, wie einst auf der alten Flughafenschnellbahn beim Zentralfriedhof oder der alten Strecke rund um den Galgenbergtunnel - überzählige Waggons abgestellt werden > Platz dafür wird immer benötigt! :D
    Idiotisch halt, der Zuckerbäcker im Ybbstal, die Höhlenbewohner an der Donauuferbahn, der Meyer im Outback, sie kapieren es einfach nicht!

    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.

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  • V.a. dreht sich das ja im Kreise:
    Einmal soll das Land nicht mehr haben zahlen wollen, einmal wars die PV AG, die nicht mehr wollte.

    Dass das Land jedenfalls wen andren subventioniert wird wohl kaum eintreten. Da hättens die PV AG weiter beauftragen können. Denn dann hätte auch die Vorteilscard weiter Gültigkeit. Ein Privater wird diese wohl nicht akzeptieren. Und vom VOR reden wir vorerst gar nicht.
  • Das Problem ist, dass die wahre Ursache - eben der (wahrscheinlich nicht zustande gekommene) Vertrag zwischen BMVIT und dem Land - nirgends publiziert wurde. Entweder ist das Absicht oder "sie" wissen's wirklich nicht! Aber egal, es wird dort kein Zug mehr fahren, das ist sicher.


    Ein Privater wird diese wohl nicht akzeptieren.
    ...akzeptieren können!! Also bitte wie soll das funktionieren? Für die "Schweinbarther Privatbahn" müsstest eine eigene Monats oder Jahreskarte kaufen die - weil eben nicht im Zuge des VDV vom Land subventioniert, wahrscheinlich dasselbe oder gar mehr als die VOR-Zeitkarte ab Gänserndorf kostet. Wer soll das denn nutzen? Dort wohnen doch nur Pfennigfuchser und halbseidene Bürgerinitiativengründer, die alles gratis haben wollen!
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.

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  • In der Anlage übrigens die Antwort an Mayer, die die Flut an Mails an Mikl-Leitner auslöste.

    ...Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittelist..
    ...Vorweg ist zu sagen, dass es sich bei der von Ihnen angesprochenen Regionalbahn um Infrastruktur der Österreichischen Bundesbahnen(ÖBB) handelt und diesbezügliche Entscheidungen somit auch grundsätzlich in den Entscheidungsbereich des Bundes fallen..
    Wir hoffen, somit die Situation erklärt zu haben.
    Offenbar kapiert es der Mayer nicht!
    Dateien
    • antwort.pdf

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    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.

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  • Wenn es ernsthafte Untersuchungen gab, dann kommt da sicherlich nicht raus "keine 2000", sondern ein konkreter Wert bzw. Spanne. Da diese nicht genannt wird, habe ich entweder Zweifel an der Qualität der Arbeit, oder die Studie ergab eine Zahl zu knapp an den 2000.
    Und da ich aus der Gegend komme, kenne ich auch ein paar die dort wohnen und teilweise mit dem Auto nach Deutsch Wagram pendeln. Wenn die Attraktivität stimmen würde, dann werden sie wohl kaum mit dem PKW zur Bahn fahren.

    PS: Wenn man sich alleine an den 2000 orientieren würde, müssten österreichweit wohl mehr Bahnen eingestellt werden. Wobei die Zahl über die Gesamtstrecke gerechnet wenig Sinn macht.