[ROK/KP] Bahnverbindung zwischen Süd- und Nordkorea wird angedacht

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  • [ROK/KP] Bahnverbindung zwischen Süd- und Nordkorea wird angedacht

    Süd- und Nordkorea wollen Bahnverbindung

    Bei ihrer Annäherung haben sich Südkorea und Nordkorea auf Pläne für die Modernisierung und Wiederherstellung von grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen geeinigt. Als Erstes soll ein gemeinsames Team von Experten die Streckenteile auf nordkoreanischer Seite inspizieren, die mit Südkorea verbunden werden könnten.
    Das geht aus einer Erklärung hervor, die Unterhändler beider Seiten heute nach Gesprächen im Grenzort Panmunjom veröffentlichten. Die Inspektionen sollen im Juli im westlichen Teil der Koreanischen Halbinsel beginnen, wo künftig eine Schienenstrecke Seoul mit Sinuiju an der Grenze zu China verbinden könnte. Die Inspektionen sollen dann auf eine Strecke an der Ostküste ausgeweitet werden.
    Sanktionen als Hindernis
    Um die wirtschaftliche Zusammenarbeit einschließlich des Bahnverkehrs wieder in Gang zu setzen, müssten zunächst die internationalen Sanktionen gegen Nordkorea aufgehoben werden. Das weithin abgeschottete Land ist wegen seines Atomprogramms strengen Wirtschaftssanktionen unterworfen.
    Mit den Gesprächen über die Zusammenarbeit im Transportbereich setzten Süd- und Nordkorea einen Punkt der Erklärung ihres Gipfeltreffens vom 27. April um. Seit dem Gipfel hatten sie sich bereits darauf geeinigt, die militärischen Kommunikationskanäle wiederherzustellen. Außerdem hatte es eine Einigung über neue Treffen zwischen getrennten Familien gegeben.

    ORF
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Süd- und Nordkorea prüfen grenzüberschreitende Zugsstrecke

    orf.at

    Süd- und Nordkorea unternehmen einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung ihrer Eisenbahnverbindungen über die stark befestigte Grenze. Am Freitag werde ein Zug aus Südkorea mit Experten und Regierungsbeamten an Bord nach Nordkorea fahren, die dort in den nächsten etwa drei Wochen zusammen mit nordkoreanischen Fachleuten die Streckenbedingungen prüfen sollen, teilte das Vereinigungsministerium heute mit.

    Ziel sei es, den „Zustand der Eisenbahninfrastruktur in Nordkorea zu überprüfen und die Daten für die Modernisierung des Systems zu nutzen“. Nach den schweren Spannungen im vergangenen Jahr aufgrund von Atom- und Raketentests durch Nordkorea nähern sich beide Staaten seit Beginn dieses Jahres wieder an.

    Südkoreas Präsident Moon Jae In und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatten sich im September in Pjöngjang bei ihrem dritten Gipfeltreffen auf eine Reihe von Projekten geeinigt, um die Zusammenarbeit zu fördern.

    UNO stimmte Ausnahme von Sanktionen zu
    Dazu gehörte auch die Absicht, noch vor Jahresende den Grundstein für die Wiederherstellung der Verkehrsverbindungen über zwei Grenzkorridore im Westen und Osten der koreanischen Halbinsel zu legen. Ende 2008 hatte Nordkorea die Zugverbindung nach Südkorea weniger als ein Jahr nach ihrer Wiederherstellung wieder unterbrochen.

    Um jetzt die Streckenprüfung durchführen zu können, musste der UNO-Sicherheitsrat einer befristeten Ausnahme einiger Sanktionen gegen Nordkorea zustimmen. Die Ausnahmeregelung hatte das UNO-Gremium vor einigen Tagen erteilt.

    Zunächst wollen die Experten die Gyeongui-Strecke im Westen bis nach Sinuiju an der Grenze zu China befahren. Danach ist eine Prüfung der Donghae-Linie im Osten geplant. Für die Inspektion dürften nach Angaben Südkoreas insgesamt 2.600 Kilometer zurückgelegt werden.
  • Der Artikel erschien heute, ganz schlau werde ich aber nicht, ob der Zug nun gefahren ist... Einmal steht, er worde losgeschickt, und dann wird er die Strecke befahren...
    Aber Mitfahren wird zeitlich so oder so knapp ;)



    Koreas prüfen grenzüberschreitende Bahnstrecke

    Online seit heute, 8.36 Uh, orf.at

    Dank einer kurzfristigen Aussetzung von UNO-Sanktionen gegen Nordkorea machen beide koreanischen Staaten einen wichtigen Schritt zur Wiederherstellung ihrer Eisenbahnverbindungen.
    Südkorea schickte heute einen Zug mit Eisenbahnexperten an Bord über die Grenze nach Nordkorea, die dort in den nächsten knapp drei Wochen mit nordkoreanischen Fachleuten die Streckenbedingungen prüfen sollen.


    Reuters

    Nach Angaben des Transportministeriums in Südkorea wird der Zug zunächst eine grenzüberschreitende Strecke im Westen der koreanischen Halbinsel bis an die Grenze zu China befahren. Danach ist eine Prüfung einer Strecke im Osten geplant.

    Annäherung seit Jahresbeginn
    Nach den schweren Spannungen im vergangenen Jahr aufgrund zahlreicher Atom- und Raketentests Nordkoreas nähern sich beide Staaten seit Beginn dieses Jahres einander wieder an.
    Zum geplanten Ausbau der Zusammenarbeit gehört auch die Wiederherstellung von Verkehrsverbindungen. Für die Streckenprüfung musste der UNO-Sicherheitsrat einer Ausnahme von Sanktionen gegen Nordkorea zustimmen.

    red, ORF.at/Agenturen
  • Nord- und Südkorea legen Grundstein zur Verbindung der Verkehrswege

    PJÖNGJANG/SEOUL. Nord- und Südkorea
    haben am Mittwoch in einer symbolischen Zeremonie die Wiederaufnahme von
    Straßen- und Eisenbahnverbindungen zwischen den beiden Ländern weiter
    vorangetrieben.

    OÖ Nachrichten


    Südkoreas Minister Kim Hyun-mee (re.) und der nordkoreanische Minister Kim Yun Hyok
    Bild: Afp

    Rund zehn Delegierte beider Länder wohnten am Panmun-Bahnhof in der Grenzstadt Kaesong der Enthüllung eines Wegweiser-Schildes zu den jeweiligen Hauptstädten Seoul und Pjöngjang bei.

    Ein Sprecher von Südkoreas Ministerium für Wiedervereinigung bekräftigte, dass es sich bei der Zeremonie nicht um den Beginn der Bauarbeiten, sondern lediglich um einen "Ausdruck der Verpflichtung" handle. Der tatsächliche Start der Baumaßnahmen würde vom "Fortschritt der Denuklearisierung im Norden und den Umständen hinsichtlich der Sanktionen abhängen", fügte der Ministeriumssprecher hinzu.

    Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs hatten Nordkoreas Machthaber Kim Jon-un und der südkoreanische Staatschef Moon Jae-in bei einem Treffen im September vereinbart. Die letzte regelmäßige Zugverbindung war im Koreakrieg (1950-1953) eingestellt worden. Für eine Mission zur Prüfung der Wiederaufnahme von Eisenbahnverbindungen hatte der UN-Sicherheitsrat eigens eine Ausnahme von den gegen Nordkorea verhängten Sanktionen gebilligt.

    Die Erkundung des Schienensystems wurde im Dezember abgeschlossen. Südkorea hat für die Unternehmung 620.000 Dollar (544.000 Euro) zurückgelegt.

    Nordkoreas stellvertretender Eisenbahnminister Kim Yun-hyok wiederholte vor der Zeremonie die Forderung Pjöngjangs an den Süden, sich von der Linie der USA zu lösen, die eine Aufhebung der Sanktionen bis zur vollständigen Denuklearisierung ausschließt. Wenn der Süden weiter auf "irgendjemandes Stimmung" achte und zögere, werde "die Wiedervereinigung nie gelingen".
    US-Präsident Donald Trump und Kim Jong-un waren im Juni in Singapur zu einem historischen Gipfeltreffen zusammengekommen. Dabei willigte der nordkoreanische Machthaber in die "Denuklearisierung" seines Landes ein. Genauere Definitionen, ein Zeitplan oder Kontrollmaßnahmen für den Prozess wurden aber nicht genannt. Beide Seiten streiten seither über die Auslegung der Vereinbarungen.

    Präsident Trump erklärte am Montag, er freue sich auf sein zweites Treffen mit Kim, welches laut Washington Anfang kommenden Jahres stattfinden könnte.

    An der Zeremonie in Kaesong nahmen auch hochrangige Vertreter aus Russland, China und der Mongolei teil. Die drei Länder hoffen, dass die koreanische Halbinsel eines Tages über die transsibirische Eisenbahn durch China und die Mongolei mit Europa verbunden sein wird.
  • Bericht orf.at : Sonderzug aus Nordkorea in China eingetroffen

    Ein Sonderzug aus Nordkorea ist einem Bericht zufolge heute in China eingetroffen. Der Zug habe um 22.15 Uhr (Ortszeit, 14.15 Uhr MEZ) die Grenze überquert und werde morgen Früh in Peking erwartet, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap mit Verweis auf einen Informanten. Ob sich ein hochrangiger Vertreter Pjöngjangs an Bord befand, sei allerdings noch nicht bestätigt, hieß es weiter.

    In der chinesischen Grenzstadt Dandong hätten Dutzende gepanzerte Fahrzeuge und Sicherheitskräfte zwischenzeitlich die Straßen im Umfeld des Bahnhofs blockiert, berichtete Yonhap. Nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo wurde Hotelgästen in Dandong am Nachmittag das Betreten von Zimmern mit Blick auf die Grenze untersagt.

    China ist der wichtigste Verbündete Nordkoreas. Machthaber Kim Jong Un besuchte den mächtigen Nachbarn im vergangenen Jahr dreimal, um sich mit Staatschef Xi Jinping zu treffen. Keine der Reise war im Vorfeld angekündigt worden. Der erste Besuch im März war bekanntgeworden, nachdem der gepanzerte Zug Kims in Peking gesichtet worden war. Es war seine erste Auslandsreise, seit er 2011 an die Macht gekommen war.

    Verhandlungen über zweites Treffen zwischen Kim und Trump
    Die Denuklearisierungsverhandlungen zwischen Nordkorea und den USA sind zuletzt ins Stocken geraten. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump beraten Pjöngjang und Washington nach dem historischen Gipfel im vergangenen Juni in Singapur allerdings derzeit über ein zweites Treffen. Zuletzt hatte Kim in seiner Neujahrsansprache mit einer Kursänderung gedroht, sollten die USA die Strafmaßnahmen gegen sein Land aufrechterhalten.

    Morgen hat Nordkoreas Machthaber angeblich Geburtstag – auch wenn dieses Datum nie von Pjöngjang bestätigt wurde.
  • Die Wiener Zeitung hat sogar ein Foto der Lok:

    Nordkoreas Machthaber Kim besucht überraschend China
    Von WZ Online, APA, dpaVor einem möglichen baldigen Gipfel mit Trump will sich Kim noch einmal mit Chinas Präsident Xi abstimmen.


    Mit einem Sonderzug aus Nordkorea ist dessen Machthaber Kim Jong-un überraschend in China eingetroffen.
    © APAweb / Reuters, Jason Lee

    Pjöngjang. Ungewöhnlich schnell berichten die nordkoreanischen Staatsmedien über die Reise von Machthaber Kim Jong-un nach China. Noch bevor der Diktator am Dienstagmorgen mit dem Zug in Peking eintrifft, wissen die Menschen des weithin abgeschotteten Landes schon, dass Kim in Sachen Gipfeldiplomatie unterwegs ist. Kein Wort verlieren die Medien in den Berichten über seinen - womöglich 35. - Geburtstag.
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