Aktuelles vom ÖBB Cityjet eco

  • Noch ein Nachtrag zu den Fahrten des Cityjet eco am vergangenen Donnerstag. Während der Wende vom REX 6375 auf den REX 6380 in St. Nikola-Struden wurde ich Ohrenzeuge eines Gesprächs zwischen zwei ÖBBlern über den Akkustand, wobei einer der beiden erwähnte, dass er aktuell 56 % betrage. Demnach betrug der Verbrauch für die knapp 41 km zwischen der Ennsdorfer Schleife und St. Nikola-Struden 44 % der Batteriekapazität. Man kommt also im Batteriebetrieb derzeit knapp 100 km weit.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Man kommt also im Batteriebetrieb derzeit knapp 100 km weit.
    Ja, das wurde auch schon auf der Innotrans 2018 so kommuniziert!


    Mehr als 100 km/h darf der Cityjet eco im Batteriebetrieb eh nicht fahren.
    Auf wie vielen nicht elektrifizierten Strecken in Österreich darf denn mehr als 100km/h gefahren werden?
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.

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  • westbahn schrieb:

    Ja, das wurde auch schon auf der Innotrans 2018 so kommuniziert!
    Dort wurde es kommuniziert und auf auf der Donauuferbahn der praktische Beweis erbracht. Es ist noch immer ein Unterschied, ob man darüber nur redet oder den Beweis in der Praxis erbringt.

    westbahn schrieb:

    Auf wie vielen nicht elektrifizierten Strecken in Österreich darf denn mehr als 100km/h gefahren werden?
    Z. B. zwischen Neumarkt-Kallham und Braunau (120 km/h), zwischen Klagenfurt und St. Paul im Lavanttal (140 bzw. 120 km/h), Steirische Ostbahn zwischen Gleisdorf und Feldbach (120 km/h).
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Dort wurde es kommuniziert und auf auf der Donauuferbahn der praktische Beweis erbracht.
    Und du glaubst im Ernst, dass Siemens die Reichweite nicht schon vor(!) der Innotrans ermittelt hat?
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.
  • Z. B. zwischen Neumarkt-Kallham und Braunau (120 km/h), zwischen Klagenfurt und St. Paul im Lavanttal (140 bzw. 120 km/h), Steirische Ostbahn zwischen Gleisdorf und Feldbach (120 km/h).
    Hab jetzt in den Buchfahrplänen nachgesehen, weil ich bewege mich grundsätzlich nicht auf nicht elektrifizierten Bauernvolk-Strecken. Wiener Neustadt Richtung Aspang bzw. Mattersburg kennt auch Abschnitte bis 120 km/h. Für mich wird's erst ab 300 interessant, meist wenn ich mit einem befreundeten DB AG Testlokführer bei ICE-Abnahmefahrten dabei sein kann. Das ist übrigens dann Eisenbahn in meinem Sinn!
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.
  • Du hast die Bedeutung des Wortes grundsätzlich schon verstanden? Ich meine jetzt im Vergleich zu ausschließlich?
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.
  • westbahn schrieb:

    Du hast die Bedeutung des Wortes grundsätzlich schon verstanden? Ich meine jetzt im Vergleich zu ausschließlich?
    Du weißt aber auch, dass "strikt" ein sinnverwandtes Wort für "grundsätzlich" ist. Und strikt bedeutet "keine Ausnahme zulassend". Außerdem: wie ich dein "grundsätzlich" interpretiere, ist noch immer meine Entscheidung.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Das ist leider falsch! Die Synonyme für grundsätzlich sind: alles in allem · generell · grundsätzlich · im Allgemeinen · im großen Ganzen · im Großen und Ganzen · im Grundsatz · in der Gesamtheit · in der Regel · in der Summe · in Summe · insgesamt · summa summarum (lat.) · weit gehend · weitgehend · wenn man alles berücksichtigt · zusammenfassend · auf einen Nenner gebracht (ugs.)

    Die Synonyme für strikt sind: akkurat, [auf den Punkt] genau, eisern, exakt, fest, gestochen, kompromisslos, konsequent, korrekt, rigoros, streng, unbedingt; (bildungssprachlich) akribisch, minutiös, präzise; (gehoben) ehern, stählern

    Außerdem: wie ich dein "grundsätzlich" interpretiere, ist noch immer meine Entscheidung.
    Genau! Du hast das Recht, falsch zu interpretieren!
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.
  • dr. bahnsinn schrieb:

    westbahn schrieb:

    Auf wie vielen nicht elektrifizierten Strecken in Österreich darf denn mehr als 100km/h gefahren werden?
    Z. B. zwischen Neumarkt-Kallham und Braunau (120 km/h), zwischen Klagenfurt und St. Paul im Lavanttal (140 bzw. 120 km/h), Steirische Ostbahn zwischen Gleisdorf und Feldbach (120 km/h).
    Marchegger Ostbahn (120)
    Mattersburger Bahn (120)
    Äußere Aspangbahn (120)
    Schneebergbahn (110)
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Noch ein Nachtrag zu den Fahrten des Cityjet eco am vergangenen Donnerstag. Während der Wende vom REX 6375 auf den REX 6380 in St. Nikola-Struden wurde ich Ohrenzeuge eines Gesprächs zwischen zwei ÖBBlern über den Akkustand, wobei einer der beiden erwähnte, dass er aktuell 56 % betrage. Demnach betrug der Verbrauch für die knapp 41 km zwischen der Ennsdorfer Schleife und St. Nikola-Struden 44 % der Batteriekapazität. Man kommt also im Batteriebetrieb derzeit knapp 100 km weit.
    Für einen dauerhaften Einsatz scheint mir der Polster von insgesamt 12% etwas zu gering zu sein, zumal es ja nicht unbedingt kalt war.

    Beitrag von westbahn ()

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