Fahrplan 2019 (fahrplan.oebb.at, Medienberichte etc.)

  • Aus den OÖ Nachrichten von heute:

    Oberösterreich > Innviertel

    Änderungen beim Bahn-Fahrplan
    INNVIERTEL. Per Bahn-Fahrplanwechsel am 9. Dezember gibt es auch im Innviertel Änderungen.


    Zusätzliches Angebot
    Bild: OÖN

    Auf der Hausruckbahn wird ein zusätzlicher Frühkurs eingeführt – Abfahrt um 6.25 Uhr am Bahnhof Ried, Ankunft in Schärding um 6.57 Uhr. Ein zusätzlicher Frühzug fährt künftig auch an Werktagen in Schärding um 7.17 Uhr ab und kommt um 7.30 Uhr in Antiesenhofen an.

    Ein Zug zwischen Bad Ried (Abfahrt 6.46 Uhr) und Bahnhof Ried (Ankunft 6.49 Uhr) entfällt. Um die Kapazität des für die Schulstadt Ried wichtigen Zugs von Attnang nach Ried (6.24 bis 7.15 Uhr) zu erhöhen, wird diese Linie künftig mit zwei Triebwägen bestückt.
  • Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 24.11.2018


    Osttirol
    Zweiter Direktzug Lienz - Wien ab 9. Dezember
    Ab 9. Dezember gibt es zwei statt einer umsteigefreien Bahnverbindung, außer Samstag.
    © Oblasser
    Der Lienzer Bahnhof.

    Von Catharina Oblasser
    Lienz, Wien – Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember ändert sich so manches bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch für Osttirol ergibt sich eine erfreuliche Neuerung. Die Bahn-Direktverbindung zwischen Lienz und der Bundeshauptstadt wird von einer auf zwei Fahrtmöglichkeiten aufgestockt. Dies gilt für alle Tage außer Samstag, wo es bei einem Zug bleibt.
    Man habe generell starke Zuwächse auf der Südbahnstrecke, heißt es von Seiten der ÖBB. „Den Wunsch nach einer zweiten umsteigefreien Verbindung zwischen Lienz und Wien gibt es schon länger“, so ÖBB-Sprecher Herbert Hofer. „Wir bieten damit eine Qualitätssteigerung und ein noch besseres Service.“

    Besonders gefragt sind Direktverbindungen am Freitag und am Sonntag, so wie das auch beim Direktbus Lienz – Innsbruck oder bei der Verbindung Lienz – Innsbruck über Kitzbühel der Fall ist. Am Sonntag verlassen deshalb zwei Züge knapp hintereinander Osttirol in Richtung Wien: einmal um 14.53 Uhr und einmal wie schon bisher um 15.53 Uhr. In umgekehrter Richtung haben die Fahrgäste am Freitag eine zusätzliche Reisemöglichkeit mit Abfahrt in Wien um 15.25 Uhr. Unter der Woche fahren die zusätzlichen Direktzüge um 7.53 Uhr aus Lienz Richtung Wien (zusätzlich zum üblichen Nachmittagszug), in der Gegenrichtung geht es um 14.25 Uhr von Wien nach Lienz (zusätzlich zum üblichen Frühzug). Die Fahrzeit bleibt mit fünf Stunden und 42 Minuten unverändert.

    Wem das alles ein wenig unübersichtlich vorkommt: Die exakten Abfahrts- und Ankunftszeiten für den gewünschen Reisetag am besten auf www.oebb.at heraussuchen.
    Unverändert bleibt vorerst der Regiobus-Verkehr in und um die Stadt Lienz. Daran ändert auch der österreichweite Fahrplanwechsel nichts. Allerdings soll das Bussystem ab April 2019 neu aufgestellt werden, sagt Bürgermeisterin Elisabeth Blanik. Es spießt sich nämlich bei den Schülertransporten, die im System integriert sind. „Andere Fahrgäste bemängeln, dass der Bus deshalb ausgedehnte Kreise fahren muss“, sagt Blanik. Geplant ist eine Entflechtung. „Die Struktur soll klarer werden, auch was den regelmäßigen Takt betrifft“, meint sie. Außerhalb der Schulbus-Zeiten werde man kleinere Busse zum Einsatz bringen.

    Wenn auch im Regionalverkehr die Zeiten nach dem 9. Dezember weitgehend gleich bleiben, so sind Änderungen im einstelligen Minutenbereich trotzdem möglich. Es empfiehlt sich ein Blick auf den neuen Fahrplan.
  • Im Zusammenhang mit dem Fahrplan 2019 gibt es noch 2 Neuerungen:

    ÖBB schrieb:

    Für preissensible Kundinnen und Kunden bieten die ÖBB ab Ende November 2018 eine neue Funktion beim Ticketkauf. Alle "Preis-Checker" finden dann in den Online-Kanälen schnell das günstigste Ticket für ihre Reise mit den ÖBB. Einfach eingeben, wann man die Reise antreten möchte, und sich die Verbindungen nach Preis sortieren lassen - schon sieht man an oberster Stelle, welches Angebot der ÖBB das günstigste ist.
    Wenn man nicht an eine Zeit gebunden ist, eine super Funktion. Noch besser würde mir ein System vergleichbar des französischen gefallen, bei dem auch die Tage zueinander verglichen werden. (Dort aber nur mit eingeschränkter Zugauswahl)

    ÖBB schrieb:

    Mit der neuen "Sparschiene Komfort" reisen ÖBB Fahrgäste preisbewusst und doch flexibel: Ab Februar 2019 gibt es diese günstigen Tickets, die kostenlos bis 15 Tage vor Reiseantritt storniert werden können. Gegen eine Gebühr von 50% des Fahrpreises ist das Ticket auch bis einen Tag vor dem ersten Gültigkeitstag stornierbar (ab einem Ticketpreis von € 15,-). Die Sitzplatzreservierung ist im Preis bereits inkludiert.

    Ansonsten wird noch Grossraming Kraftwerk aufgelassen.

    Die letzte S2 Salzburg (ab 0:30) - Attnang Puchheim wird auf Frankenmarkt gekürzt, wo bleibt der Aufschrei der Theaterbesucher?

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  • Erstellt am 03. Dezember 2018, 15:07 von NÖN Redaktion

    ÖBB Fahrplanwechsel: 1.900 zusätzliche Züge

    Fahrplanwechsel am 9. Dezember bringt auch für die Erlauftalbahn umfassende Verbesserungen.

    Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko mit Vertretern der Erlauftalbahngemeinden aus dem Bezirk. | Büro LR Schleritzko


    Gute Nachrichten für die Bewohner des Erlauftals: Ab 9. Dezember kommt auf der Strecke Pöchlarn-Wieselburg-Scheibbs ein ganzjähriger Stundentakt von Montag bis Sonntag zum Einsatz.
    Durch die kurzen Umstiegszeiten von und zum REX+ in Pöchlarn können mit einmaligem Umsteigen St. Pölten, Amstetten und Wien stündlich, zur Morgenspitze sogar alle 30 Minuten bequem erreicht werden. Zwischen Pöchlarn und Scheibbs bringt das 145.000 zusätzliche Sitzplätze. Gleichzeitig soll eine bessere Erreichbarkeit des Hochschulstandorts Wieselburg erzielt werden.
    „Durch diese Maßnahmen wird die Erlauftalbahn als wichtige Nord-Süd-Achse im Mostviertel gestärkt und noch besser vernetzt“,*) freut sich die Scheibbser Bürgermeisterin Christine Dünwald-Specht.

    NÖN

    *) Jo eh. Aber dass vor Jahren die Vernetzung durch Einstellung und Abbau des Abschnitts Scheibbs - Kienberg-Gaming und der Krumpe unterbunden wurde, steht leider nicht da.



    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Verschiebung bringt Probleme für Zug-Pendler
    Freud und Leid bringt der Fahrplanwechsel für die Zug-Pendler aus dem Bezirk Kitzbühel. Sie wünschen sich nach wie vor eine zusätzliche Verbindung in der Früh.

    © Mühlanger
    Die Zug-Pendler aus dem Bezirk Kitzbühel sind seit Jahren um eine bessere Verbindung mit der Bahn bemüht.

    Von Harald Angerer

    Kitzbühel – „Je nachdem, wen man fragt“ – so die Antwort von Maximilian Ebersberg, Obmann des Pendlerforums Bezirk Kitzbühel, ob der neue Fahrplan Verbesserungen gebracht hat. Es gebe aber schon eine positive Tendenz, räumt er ein. Das Forum hatt­e in den vergangenen Jahren drei Forderungen aufgestellt. Diese betreffen eine zusätzliche Früh-Verbindung, einen zusätzlichen Zug am späteren Nachmittag und einen „Kulturzug“ am Abend.

    Zwei der drei Forderungen sind nun erfüllt worden, mit einem Aber, wie Ebersberg betont. So zum Beispiel der Frühzug. „Durch eine Vorverlegung der SB 5004 konnte um ca. 7 Uhr in Wörgl eine frühere Verbindung geschaffen werden“, schildert der Pendler-Obmann, und hier kommt nun das Aber: „Damit ergibt sich nach 7 Uhr eine sehr lange Pause von fast 45 Minuten. Für Pendler, die zeitlich flexibel sind, ist das kein Problem, für andere hingegen schon.“ Dies könnte vor allem die Pendler nach Kundl betreffen. Eine Verbesserung bringe diese Änderung aber für die Pendler nach Schaftenau.

    Hier hakt auch die Kirchberger Landtagsabgeordnete Claudia Hagsteiner (SPÖ) ein. „Die Vorverlegung der SB 5004 hat zu einer Unterversorgung geführt, für viele Schüler und Pendler aus dem Brixental kommt es damit zu einer wesentlichen Verschlechterung. Einige werden wieder auf ihr Auto umsteigen müssen. Ziel muss ein Halbstundentakt aus dem Brixental nach Wörgl sein.“ Sie rechnet auch vor, dass zwischen 5 und 8 Uhr zehn Züge aus Kufstein nach Wörgl fahren, aus dem Brixental seien es aber nur fünf. Hier gelte es nachzubessern, betonen beide.

    Neu ist auch eine Verbindung mit Abfahrt in Innsbruck um 16 Uhr. „Dieser Regionalexpress REX 1525 wurde nach Innsbruck rückverlängert und ist für die Pendler interessant, die aus Jenbach in den Bezirk zurückmüssen“, erklärt Ebersberg.

    Die letzte Neuerung ist ein beschleunigter Regional­express mit Abfahrt um 16.50 Uhr. Dieser Zug soll vor allem den nachfolgenden Railjet entlasten, der oft sehr überfüllt war. „Ob sich das bewährt, wird sich aber erst zeigen“, sagt Ebersberg. Kein­e Lösung gibt es derzeit für einen so genannten „Kulturzug“ am späten Abend.
  • Neu

    Mich täte schon interessieren, was den Fahrplanbild-Designer geritten hat, im neuen Online-Fahrplan ausgerechnet die ÖBB-Paradezüge rj und rjx in Minidruckschrift darzustellen, während alle anderen Züge in größerer Schrift und in Blockbuchstaben (ausgenommen "west") dargestellt sind. Siehe hier in Originalgröße:

    Kommt mir vor, als ob man die rj und rjx verstecken müsste.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Neu

    Passt im erweiterten Sinn auch hierher:

    Vorfahrt für Öffis gefordert

    Immer mehr Menschen nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Doch der Erfolg bringt auch neue Probleme mit sich: Die Busse stecken immer häufiger im Stau. Mögliche Lösungen wurden am Donnerstag diskutiert, als der neue Fahrplan 2019 vorgestellt wurde. Da gibt es einige Neuerungen.

    Neben besseren Verbindungen, modernen Fahrzeugen und Anrufbussen ist auch in Komfortverbesserungen etwa die neue Ticket-App FAIRTIQ vmobil investiert worden.
    Busse stecken immer häufiger im Stau
    Die hohe Taktfrequenz auf der Schiene lässt den Busverkehr im Land an seine Grenzen stoßen, sagt der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Vorarlberg Christian Hillbrand.
    Neue Fahrpläne
    Der Verkehrsverbund Vorarlberg hat den Fahrplan für 2019 präsentiert. Enge Taktpläne sind nur zu halten, wenn Öffis bevorrangt fahren dürfen.
    Wenn die Öffis attraktiv bleiben sollen, ist es nötig, dass im Bereich der Busbeschleunigung die Anstrengungen deutlich rascher vorankommen müssten als bisher. Als Beispiel nennt Hillbrand Ampelbeeinflussung und eigene Busspuren.
    Denn immer öfter beschweren sich Fahrgäste, dass die Verbindung Bus-Bahn wegen Staus nicht klappt. Es brauche das mutige Bekenntnis der Politik, dass der Linienbus im Bedarfsfall Vorrang hat.
    Der Appell ist angekommen, sagt Mobilitätslandesrat Johannes Rauch (Grüne). „Wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, da wieder Fahrgäste zu verlieren, dann müssen wir uns da auf die Hinterfüße stellen.“ Erste Hilfe für die staugeplagten Buslinien erhofft sich Landesrat Rauch etwa durch die Bahn-Südschleife Lauterach-Lustenau oder das Projekt FLACH für Feldkirch und Liechtenstein.
    Alle Änderungen im neuen Fahrplan hier in der Übersicht der VVV.
    Der neue Fahrplan tritt am 09. Dezember 2018 in Kraft.
    Bahnhofsumbauten
    Nachdem die großen Bahnhöfe im Rheintal alle neu gestaltet sind, sollen jetzt die nächsten Umbauschritte bei den kleineren Bahnhöfen folgen.
    Zahlen
    Laut Hochrechnung wird es per Jahresende 72.000 Jahreskarten-Besitzer geben, ein Plus von mehr als drei Prozent. Insgesamt werden 2018 im Verkehrsverbund rund 4,23 Millionen Fahrkarten verkauft. 98,6 Prozent der Züge waren pünktlich.


    ORF Vorarlberg
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Neu

    Mehr Kilometer, teurere Tickets: Neuer ÖBB-Fahrplan gilt ab Sonntag
    7. Dezember 2018, 11:39
    Mehr als eine Million neue Zugkilometer im Nahverkehr – AK NÖ sieht Verbesserungspotenzial
    Wien – Ab kommendem Sonntag gilt der neue Zugfahrplan der ÖBB. Vor allem in der Ostregion werden diverse Regionalbahnen ausgeweitet. Neue Abendverbindungen wird es auf den Strecken zwischen Klagenfurt und Salzburg sowie Graz und Wien geben. Kritik kam am Freitag von der Arbeiterkammer (AK) Niederösterreich: Sie fordert von den ÖBB ein breiteres Angebot für Pendler.
    Insgesamt bringt der neue Plan rund 1,1 Millionen zusätzliche Zugkilometer im Nahverkehr. Zusätzliche Züge werden um Wiener Neustadt und St. Pölten verkehren sowie auf den Strecken Wien-Retz und Wien-Laa an der Thaya. Im Fernverkehr werden vermehrt Direktverbindungen zwischen Lienz und Wien eingerichtet. International fahren künftig zweimal täglich Züge von Wien nach Berlin. Von Ost nach West wird eine neue Verbindung von Bratislava nach Zürich mit Zwischenstopp in Wien etabliert. Zudem wird es eine neue Verbindung von Wien über Budapest bis nach Cluj Napoca (Rumänien) geben.
    250 Millionen Passagiere erwartet
    Um durchschnittlich 1,9 Prozent werden die Ticketpreise angehoben. Keine Preissteigerung gibt es bei ÖBB-Vorteilscards, einigen Sparschienetickets und allen Verbundtickets. Für das Jahr 2018 sind 250 Millionen ÖBB-Reisende prognostiziert. Bis 2023 sollen daher knapp 14 Milliarden Euro investiert werden, um Sicherheit, Streckenkapazitäten und Fahrgeschwindigkeit zu erhöhen.
    Verbesserungspotenzial sieht jedoch die AK Niederösterreich und fordert ein breiteres Angebot für Pendler. Benötigt werden mehr Verbindungen außerhalb der Hauptverkehrszeit, mehr Sitzplätze sowie eine bessere Abstimmung von Bus und Bahn. Eine echte Alternative seien die Öffis für die 65 Prozent der Niederösterreicher, die auf ihrem Arbeitsweg auf Autos angewiesen sind, nicht. Nur einer von fünf nutze bisher öffentliche Verbindungen, dabei müssten drei Viertel der Beschäftigten pendeln, gab AK-NÖ-Präsident Markus Wieser zu bedenken. Der Wunsch vieler Beschäftigter nach generellen Verbesserungen im Frühverkehr Richtung Wien blieb ungehört. Auch der Ausbau der Nordbahn liege weiterhin auf Eis – regelmäßige Beschwerden zeigen aber auch hier Handlungsbedarf. (APA, 7.12.2018)

    Der Standard
    dr. bahnsinn - der Forendoktor