Busliche Grauslichleiten...

  • J-C schrieb:

    Vor allem hat man in solchen Ländern gewiss noch Nachtzüge mit Liegewagen...
    Es gibt einen Nachtzug von Lissabon nach Hendaye, von dort kannst mit dem TGV nach Paris weiterfahren. Den ICE um 19.05 nach Frankfurt, nightjet nach Wien


    Fahrzeit keine 35h
    1x umsteigen in Hendaye, in Paris und Frankfurt Bahnhof wechseln. In Paris ist es ein bissl knapp, der TGV aus Hendaye darf nicht viel Verspätung haben. Hat er aber eh nicht.
  • Auch ein ziemliches Armutszeugniss der ganzen Autofahrer. Es war ja keine überraschende Sperre und jeder rechnete mit dem Chaos und trotzdem alle mit vollem Anlauf in den Stau. Und wenn man die Kommentare zu den Zeitungsartikeln liest, heißt es trotzdem: Alle anderen sind schuld.
    Der Bus muss vermutlich aus vertraglicher Sicht fahren, auch wenn er weiß, dass er nicht durchkommen wird.
  • Die nächste Flixbus-Grauslichkeit

    Dutzende Verletzte bei Flixbus-Unfall in Frankreich

    Bei einem Busunfall in Nordfrankreich sind heute 33 Menschen verletzt worden – vier von ihnen schwer. Der Bus sei auf der Autoroute 1 in der Nähe von Amiens zwischen Paris und London unterwegs gewesen, wie die zuständige Präfektur mitteilte.
    Nach Informationen der Zeitung „Courrier Picard“ geriet der Bus in einer Kurve auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern, krachte gegen eine Absperrung und kippte um. Der Autobahnabschnitt wurde gesperrt. Ein Ersatzbus war auf dem Weg zur Unfallstelle, hieß es.

    red, ORF.at/Agenturen
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Angesichts dieser und der vorigen Meldung können wir uns hierzulande glücklich schätzen, dass sich die buslichen Grauslichkeiten meist auf Unzulänglichkeiten des Fahrplans und um im Bus vergessene Kindergartenkinder beschränken...

    Bus rast in Istanbul in Haltestelle
    In der türkischen Millionenmetropole Istanbul ist ein Bus in eine Haltestelle gerast und hat nach einem Bericht mindestens zwölf Menschen verletzt. Der Vorfall habe sich im zentralen Stadtteil Besiktas ereignet, meldete die Nachrichtenagentur DHA am Sonntag. Nachdem der Bus zum Stehen kam, sei der Fahrer ausgestiegen und habe eine weitere Person mit einem Messer verletzt.

    Daraufhin sei er in Richtung des nahe gelegenen Bosporus geflüchtet und an der Fähranlegestelle ins Wasser gesprungen. Die Polizei habe den Fahrer aus dem Wasser gezogen und festgenommen. Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete mindestens fünf Verletzte. Sie seien in nahe Krankenhäuser gebracht worden.

    Gefunden in der Kleinen Zeitung
  • Flixbus-Grauslichkeiten am laufenden Band:

    +++ Reisebus in Frankfurt in Flammen +++
    6:01 Uhr: Im Frankfurter Nordend hat in der Nacht ein Flixbus gebrannt. Der Reisebus war zum Glück leer, wie die Polizei berichtete, der Fahrer saß alleine in dem Fahrzeug. Warum der Bus zu brennen anfing, ist noch unklar. Das Feuer war nach Angaben der Feuerwehr im Motorraum ausgebrochen. Drei Löschfahrzeuge waren im Einsatz. Die Friedberger Landstraße wurde während des Feuerwehreinsatzes stadteinwärts zwischenzeitlich komplett gesperrt. Zur Schadenshöhe machte die Polizei noch keine Angaben.

    www.hessenschau.de





    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Diesmal eine busliche Grauslichkeit aus Deutschland:

    Stand: 12.11.2019 15:00 Uhr
    Erziehungsmaßnahme? Verletzte Kinder durch Vollbremsung
    Die Vollbremsung eines Schulbusses zwischen Velgast und Richtenberg im Landkreis Vorpommern-Rügen beschäftigt die Polizei. Ein Busfahrer soll am Dienstagmorgen als "erzieherische Maßnahme" während der Fahrt scharf gebremst haben. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung ermittelt.
    Zwölf verletzte Kinder
    Laut Polizei soll ein 14-Jähriger während der Fahrt einen Klimmzug an einer Haltestange im Bus gemacht haben. Daraufhin habe der 47-jährige Busfahrer gebremst, woraufhin einige Kinder von ihren Sitzen zu Boden stürzten. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurden zwölf Kinder leicht verletzt. Sie erlitten unter anderem Prellungen und Schleudertraumata. Der Busfahrer soll die Kinder anschließend, ohne sich um die Verletzungen zu kümmern, zur Schule in Franzburg gebracht haben und weitergefahren sein. Die Kinder wandten sich an die Schulleitung, die wiederum den Rettungsdienst verständigte.
    Busfahrer wurde suspendiert
    Die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen hat den Fahrer mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt. Eine solch gravierende Verletzung der Sorgfaltspflicht könne man nicht dulden, sagte ein Sprecher der Verkehrsgesellschaft gegenüber NDR 1 Radio MV.

    www.ndr.de
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Chaos bei Öffis im unteren Drautal

    Seit Schulbeginn gibt es keine direkte Busverbindung mehr zwischen Spittal an der Drau und Villach, dafür aber Zubringerbusse aus den Orten des Drautales zu den Bahnhöfen. Das reinste Chaos, klagen viele Betroffene. Der Kärntner Verkehrsverbund bedauert den verpatzten Start der Fahrplanänderung und versprach Verbesserungen.

    In Kärnten reagiert man nun auf die Probleme beim Busfahrplan. Nachzulesen hier:

    Neuer Busfahrplan für Unteres Drautal

    Nach dem Chaos bei den Bussen im Unteren Drautal geht es jetzt zurück an den Start. Ständiges Nachbessern des Fahrplans hätte keinen Sinn, sagte der zuständige Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP). Es soll einen völlig neuen Fahrplan geben und 2020 in Kraft treten.

    Online seit heute, 17.22 Uhr Ab 15. Dezember gilt für ein Jahr ohnehin ein vorübergehender Baustellen-Fahrplan während der Sanierung der Drautalbrücke. In dieser Zeit soll ein völlig neuer Fahrplan für das Untere Drautal entwickelt werden. Zu Schulbeginn waren im Unteren Drautal die Wogen in der Bevölkerung hoch gegangen. Mit dem Start der Fahrplanänderung herrschte das pure Chaos – mehr dazu in Kärntner Linien: Entschuldigung nach Fahrplan-Chaos. Zur Pressekonferenz am Montag kam Landesrat Schuschnig ins Mobilitätsbüro im Unteren Drautal und fand gleich zu Beginn klare Worte.
    „Völlig neues Konzept“
    Es sei trotz Nachbesserungen nicht gelungen, Zufriedenheit herzustellen: „So kann es in dieser Verkehrsregion selbstverständlich nicht weitergehen. Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass wir im Unteren Drautal am weißen Blatt Papier beginnen und ein neues Konzept für die Verkehrsregion erarbeiten müssen.“
    Im kommenden Jahr soll der Fahrplan, der 2020 in Kraft tritt, neu erstellt werden, wobei die Verbindungen, die jetzt gut angenommen werden, in den neuen Fahrplan integriert werden sollen. Ab 15. Dezember gilt ein provisorischer Baustellenfahrplan. Dieser fußt im Wesentlichen auf dem Grundkonzept des alten Fahrplanes. Allerdings gibt es zwei Einschränkungen: Die Sperre der Drautalbrücke und die damit einhergehende Einbahnregelung der Ferndorfer Straße.
    Wieder mehr Geld für öffentlichen Verkehr
    Die Busse fahren im provisorischen Plan aber wieder direkt nach Spittal und Villach. Schulen und Haushalte werden in den nächsten Tagen und Wochen angeschrieben und erhalten die Informationen zum vorübergehenden Fahrplan. Ein Grund für das Chaos, das entstanden war, sei das Kaputtsparen des öffentlichen Verkehrs über viele Jahre, so Schuschnig abschließend. Die Verkehrspolitik im öffentlichen Verkehr sei zu sparsam gewesen. Im Bereich der Regionalbusse seien die Einsparungen in „drastischem Ausmaß“ spürbar gewesen. In den nächsten Jahren sei wieder mehr Geld für den öffentlichen Verkehr im Budget so Schuschnig.
    red, kaernten.ORF.at
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Eine weitere busliche Grauslichkeit aus Kärnten:

    Krumpendorf kürzt Busverbindungen

    Zwischen Krumpendorf und Klagenfurt werden ab Dienstag deutlich weniger Busse fahren als bisher. Im Gegensatz zu Ebental ist die Gemeinde Krumpendorf – wegen Geldmangels – nicht bereit, für die Stadtwerke-Busverbindungen dazuzuzahlen. Der Verein Fahrgast Kärnten spricht von einer Zumutung.

    Online seit heute, 13.17 Uhr

    Ab Dienstag fahren unter der Woche täglich nur noch 13 statt bisher 30 Busse zwischen Klagenfurt und Krumpendorf. Abends, an Wochenenden und Feiertagen werden die Stadtwerke-Verbindungen ganz gestrichen. Eduard Kaltenbacher vom Verein Fahrgast Kärnten sagte, eine Zumutung „gerade für sozial schwächere oder Personen, die nicht leicht zu Fuß unterwegs sind oder die kein Auto haben“.
    Unrentable Fahrten wurden gestrichen
    Die Krumpendorfer Bürgermeisterin Hilde Gaggl (ÖVP) verweist auf bestehende Zugverbindungen und sagte, es seien einfach zu wenige Bürger mit den Stadtwerkebussen gefahren. Fahrten, die sich gar nicht rechnen, seien reduziert worden. „Für Pendler und Schüler sind ausreichend Fahrten da.“
    Dass es am Samstag keinen Bus mehr gebe sei ein Problem, gesteht Gaggl ein. Die Gemeinde erhalte aber lediglich 250.000 Euro an Bedarfszuweisungen vom Land. Damit müssten Straßen und andere Infrastruktur bezahlt werden. 180.000 Euro für die Busse könne sich Krumpendorf laut Gaggl nicht leisten: „Wir wären handlungsunfähig.“
    Fahrgast Kärnten ortet „Schritt in falsche Richtung“
    Laut Gernot Weiss von der Mobilitätsgesellschaft der Stadtwerke gab es trotz mehrerer Termine mit Krumpendorf keine Einigung. Die Gemeinde Ebental, bestätigt Weiss, bezahle allerdings eine deutlich höhere Summe für ihren Busverkehr.
    Der Verein Fahrgast Kärnten spricht von einem Schritt in die falsche Richtung, der nicht zeitgemäß sei. Laut Kaltenbacher könne man über eine solche Politik nur noch den Kopf schüttlen.
    Go-Mobil darf Taxiunternehmen nicht konkurrieren
    Krumpendorf sucht nun nach einer Alternative. Das Go-Mobil, das in vielen Landgemeinden fährt, darf allerdings nicht zwischen dem sehr weit im Osten gelegenen Krumpendorfer Bahnhof und dem Ort verkehren, weil es in Krumpendorf ein Taxiunternehmen gibt. Dieses darf nicht konkurrenziert werden.
    red, kaernten.ORF.at
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Nicht nur, dass manche Busverbindung den Tod der Bahn mitverursacht, nun legen sie sich auch noch mit Schildkröten an...!

    Wären die Touristen mit dem Zug gefahren, wäre das sicher nicht passiert! *)


    Bus fuhr in Ecuador Riesenschildkröte an: Hohe Strafe für Chauffeur
    Ein Chauffeur, der Touristen über die Galapagos-Inseln befördert, fuhr vergangene Woche eine Riesenschildkröte an. Weil der Panzer der geschützten Art teilweise zerstört wurde, muss er über 10.000 Euro Strafe zahlen.
    Puerto Baquerizo Moreno – Weil er auf den Galapagos-Inseln eine Riesenschildkröte angefahren hat, muss ein Buschauffeur eine hohe Geldstrafe zahlen. Der Mann, der Touristen über die Inseln im Ostpazifik befördert, müsse 11.347,20 Dollar (etwa 10.300 Euro) zahlen, teilten die Behörden des ecuadorianischen Nationalparks am Freitag mit. Er habe den Panzer des Weibchens bei dem Unfall am 21. November „teilweise zerstört“.

    Bei dem Tier handelte es sich um eine vom Aussterben bedrohte Art, die sogenannte Chelonoidis porteri. Die Galapagos-Inseln und ihr Meeresreservat tausend Kilometer vor Ecuador waren 1978 der erste Ort, der als Welterbe auf die Liste der UN-Kulturorganisation Unesco gesetzt worden war.

    Der Forscher Charles Darwin hatte bei seinen Reisen im 19. Jahrhundert auf den Galapagos-Inseln wichtige Erkenntnisse für seine Evolutionstheorie gewonnen – unter anderem durch die Beobachtung der später nach ihm benannten Darwin-Finken. (APA/AFP)

    ___________________________
    *) weils dort keinen Zug gibt...
  • In dem Fall ist der Bus unschuldig, weil eigentlich eh nicht vorhanden...
    Es zeigt aber das Denken von manchem Politiker... Unabhängig von der Farbe.


    Gefunden in der NÖN

    Stadtrat ist sauer
    Kein Bus zur Musterung: Kritik von Neunkirchner SPÖ

    Opposition über fehlende Serviceleistung der Stadt nicht erfreut. Anmeldungsrückgang und Kosten als Gründe.

    Von Christian Feigl. Erstellt am 04. Dezember 2019 (11:18)
    Weil die Stadtgemeinde es im Gegensatz zu früher jungen Männern nicht mehr ermöglicht, zur Stellung nach St. Pölten mit einem eigens dafür organisierten Bus reisen zu können, übt die SPÖ Kritik an der Vorgehensweise.

    Anmeldungen wurden weniger
    „Jedes kleine Nest ist im Stande, so etwas zu organisieren. Nur bei uns klappt es auf einmal nicht mehr und man versteckt sich unter dem Deckmantel des Datenschutzes. Ich bin mir aber sicher, dass dies in Wahrheit nur aus Kostengründen nicht mehr angeboten wird“, ist SPÖ-Infrastrukturstadtrat Günther Kautz sauer.

    Für beides hätte er eine Lösung parat: „Wenn man sich vor dem Datenschutz fürchtet, dann könnte man ja einen Termin für eine Fahrt in der Gemeindestube anbieten, wo sich Interessenten dann hinwenden können. Und wenn es tatsächlich aus finanziellen Gründen scheitern sollte, dann kann ja auch ein kleiner Unkostenbeitrag eingehoben werden“, präzisiert er seine Vorstellungen.

    Und ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer macht auch gar kein Geheimnis daraus, dass diese Maßnahme aus Kostengründen gesetzt wurde: „Das war einer der Punkte bei der Haushaltskonsolidierung, bei der sich die SPÖ nicht einbringen wollte.“

    Allerdings, so Osterbauer, müsse man schon dagegenhalten, dass die Anmeldungen im Laufe der Jahre immer weniger wurden. „Und diejenigen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, bekommen die Kosten dafür ja auch wieder ersetzt!“
  • Mit solchen Bussen untergräbt man ja selbst die Öffis.
    Es gibt in Neunkirchen 394 Männer zwischen 15-19, somit komme ich auf knapp 80 Burschen. In der Gegend hat sicherlich 1/3 den L17 gemacht, die nehmen dann ein weiteres Drittel mit. Dann sind sie auch noch auf 2 Tage verteilt ( bundesheer.at/adressen/pdf/stellung_noe_2020.pdf ), damit wären am ersten Tag vielleicht 20 im Bus, am zweiten keine 10.
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