[Heute] Zug fuhr mit Bub (4), aber ohne Eltern ab

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  • [Heute] Zug fuhr mit Bub (4), aber ohne Eltern ab

    Zug fuhr mit Bub (4), aber ohne Eltern ab

    Bange Augenblicke in Schwechat am Montag für Mutter und Vater aus dem Bezirk Wr. Neustadt. Eine S-Bahn fuhr mit einem Vierjährigem, aber ohne Eltern ab.

    HEUTE von heute

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    Das Kind fuhr ohne Mama von Schwechat aus weiter.
    Bild: privat

    Chaotische und bange Minuten für Mutter und Vater aus dem Bezirk Wr. Neustadt am Montag in Schwechat (Bezirk Bruck): Die Eltern warteten mit ihrem Sohn am Bahnsteig auf eine S-Bahn Richtung Flughafen. Ein Zug hielt, Passagiere stiegen aus, der Knirps sprang hinein, die Türen gingen zu und der Zug fuhr mit Kind, aber ohne Eltern ab.

    Verzweifelt hämmerten Mutter und Vater an die Fensterscheiben der abfahrenden Garnitur, riefen laut, doch der Zugführer dürfte die Schreie der Eltern nicht gehört haben. Via Notruf verständigen die geschockten Eltern ÖBB und Polizei. Währenddessen war bereits eine Frau im Zug auf den Kleinen aufmerksam geworden, rief auch die Polizei und kümmerte sich um den Knirps.

    Happy End
    Beamte nahmen den Vierjährigen am Flughafen in Empfang, kurz darauf trafen die aufgelösten Eltern ein und konnten ihren unversehrten Liebling wieder in die Arme schließen. Und: Die Exekutive schickte den Sachverhalt an die Staatsanwaltschaft Korneuburg.

    Von der ÖBB heißt es dazu: "Es werden alle Beteiligten zum Vorfall befragt. Wir werden alles aufarbeiten und dann analysieren, wir werden selbstverständlich mit der Polizei kooperieren."
  • Ich kann mir das nur so vorstellen, dass der Zug entweder rappelvoll war oder dass viele Fahrgäste schon in Schwechat aufgestanden sind und den Türraum blockiert haben. Der Kleine schlüpfte rein, und die Eltern warteten, bis die dort stehenden Leute aussteigen, das tun die aber nicht, und plötzlich geht die Tür zu...

    Mir wäre da selber fast mal ein Malheur passiert, weil eine Pfadfindergruppe schon zwei Stationen vor ihrem Ziel den gesamten Türraum eines Dostos blockiert hat, oben bekam ich das aber nicht mit und dachte, dass die Tür noch nicht offen ist. Ich hatte dann Mühe, mich durchzudrängen um noch rauszukommen... (Erschwerend kam dazu, dass die kleinen Nichten bei der anderen Tür ausgestiegen waren und schon am Bahnsteig standen und sich wunderten, warum der Onkel nicht aussteigt...)
  • Draisinenfan schrieb:

    Ich hätte aber um Vieles gewettet, dass Du über die Eltern des Buben herziehen würdest
    Das kommt vielleicht noch. Wahrscheinlich bastelt er gerade am entsprechenden Text.

    Draisinenfan schrieb:

    Schön, dass Du es zumindest gtelesen hast!
    Wahrscheinlich ist es im Parallelforum gerade so fad, dass er hier auch "Eltern/Kind-Erlebnisse in der Eisenbahn" liest, obwohl ihm so etwas wie Familie eigentlich ein Gräuel ist.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Ich hätte aber um Vieles gewettet, dass Du über die Eltern des Buben herziehen würdest
    Nein, denn die sind mir völlig wurscht! Eher ärgerlich ist, dass du mangels Fachwissens und -beiträgen nichts Anderes schaffst, als die dümmsten (OT)-Pressemeldungen in inflatioären Mengen hier einstellst und den Begriff "Fachforum" immer mehr verwässerst. Aber das scheint auch dem Dr. Bahnsinn offenbar egal zu sein, Hauptsache in seiner Weihnachts- oder Silvesteransprache kann er wieder auf (möglicherweise) gestiegene Postingzahlen verweisen, der Inhalt der Postings: Schetzkojedno.
  • Auf diese Antwort habe ich natürlich gewartet. Ich habe eher das Gefühl, es geht dir nicht um ein Fachforum, welches es ja einst sein sollte oder war, sondern lediglich um eine Beschäftigungstherapie in der Pension, wobei es dann natürlich egal ist, ob es um allein reisende Kleinkinder in einem Proletenwurm, dem optimalen Blumengießen oder Aknebehandlung geht. Und den Begriff "Forumsleitung" findest nicht zumindest etwas übertrieben bei 4-5 aktiven Usern?
  • 2020.01 schrieb:

    ......aber ich find das Thema auch fad und schlicht gesagt resourcenverschwendend.
    Ich finde das Thema auch nicht sonderlich aufregend, aber nicht resourcenverschwendend, denn sowohl sowohl der Artikelinhalt als auch das Verhalten der Eltern ergäben Stoff für eine Diskussion, auch wenn sie nur mittelbar mit der Bahn in Zusammmehang stehen.

    Der Artikel ist etwas verwirrend und das Verhalten der Eltern aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar, auch wenn ich die genaueren Umstände nicht kenne. Es geht aus dem Artikel nicht hervor, um welchen Zug es sich handelte, der in Schwechat hielt und bei dem der Passagierwechsel stattfand und in den der Bub einstieg. Laut Fahrplan halten in Schwechat in Richtung Flughafen nur S-Bahn-Züge. Warum sind dann die Eltern nicht auch eingestiegen?
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Es ist nicht nur das Verhalten der Eltern, sondern das Geschehen als Solches leider nicht nachvollziehbar.

    Mir ist einmal Ähnliches fast passiert, als wir (Eltern) noch überlegten, wo einsteigen, während Sohnemann ganz zielsicher bei der erstbesten Tür, die offen war, zwischen den Leuten hinenschlüpfte. Wir sind dann sofort hinterher, eh klar, aber wenn man es nicht gleich bemerkt.