[DE] NordWestBahn wegen anhaltender Qualitätsprobleme abgemahnt

  • [DE] NordWestBahn wegen anhaltender Qualitätsprobleme abgemahnt

    VRR: Abmahnung der NordWestBahn – externe Berater sollen helfen

    29. Januar 2019
    Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat im Rahmen eines Krisengesprächs die NordWestBahn aufgrund der „anhaltenden und für die Fahrgäste untragbaren Qualitätsprobleme“ abgemahnt.
    Seit Wochen kommt es auf den von dem Eisenbahnverkehrsunternehmen betriebenen Nahverkehrslinien im Emscher-Münsterland-Netz (RE 14, RB 45) und im Niers-Rhein-Emscher-Netz (RE 10, RB 31, RB 36, RB 44) zu Zugausfällen und einer Häufung weiterer Verstöße gegen die vertraglich festgelegten Leistungen. Der VRR hat zuvor die kurzfristige Erstellung und Umsetzung eines Notfallplans eingefordert. Die NordWestBahn konnte allerdings die Betriebsstabilität und damit die Betriebsqualität nicht verbessern. Der Personalmangel verschärfte die Situation seit Dezember 2018 zusätzlich. Auch der unzureichend eingerichtete Schienenersatzverkehr mit Bussen konnte keinen adäquaten Ersatz bieten. Zudem wurden die Fahrgäste nicht ausreichend über Ausfälle informiert. Mit der Abmahnung ist das Management der NordWestBahn gleichzeitig aufgefordert worden, einen neutralen, externen Berater zu beauftragen. Dieser soll das Unternehmen dabei unterstützen, betriebliche Schwachstellen zu identifizieren und Lösungsansätze zu finden. (cm)

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  • NordWestBahn: Busse statt Bahnen auf vier Linien bis Ende April
    11. Februar 2019
    Die NordWestBahn (NWB) kann zurzeit vor allem wegen fehlender Triebfahrzeugführer in den Netzen Niers-Rhein-Emscher und Emscher-Münsterland nicht alle Zugleistungen erbringen.
    Für die RB-Linien 31, 36, 44 und 45 wurden daher vom 11. bzw. 18.02.2019 bis jeweils 30.04.2019 terminierte Schienenersatzkonzepte mit Bussen in jeweils unterschiedlichem Umfang aufgestellt. Im Januar hatte der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die NWB aufgrund der „anhaltenden und für die Fahrgäste untragbaren Qualitätsprobleme“ abgemahnt und die Umsetzung eines Notfallplans eingefordert. (as)

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Lokführer-Mangel: Nordwestbahn setzt Busse ein
    • Längere Fahrtzeiten für Nordwestbahn-Pendler
    • Genervte Reaktionen der Reisenden
    • Ersatzverkehr voraussichtlich bis April
    Seit Montag (18.02.2019) setzt die Nordwestbahn auf mehreren Linien Busse statt der Züge ein, weil Lokführer fehlen. Viele Pendler müssen in den nächsten Wochen früher aufstehen oder aufs Auto umsteigen.
    In Coesfeld etwa hatte die Nordwestbahn mit vielen Pendlern gerechnet, die die Ersatzbusse nutzen. Doch nur wenige hatten sich am Montagmorgen tatsächlich eingefunden. Offensichtlich, so eine Sprecherin der Nordwestbahn, hätten sich viele Pendler andere Möglichkeiten gesucht.
    Die wenigen Fahrgäste, die den Schienenersatzverkehr in Anspruch nahmen, waren genervt. Sie mussten nämlich deutlich früher aufstehen, wenn sie mit dem Bus zur Arbeit fahren.
    Vier Linien betroffen
    Grund für den voraussichtlich bis April dauernden Ersatzverkehr ist der Lokführermangel. Betroffen sind die Regionalbahn 44 ("Der Dorstener"), die Regionalbahn 45 ("Der Coesfelder") und am Niederrhein die RB 31 von Xanten nach Duisburg ("Der Niederrheiner").
    Schon seit einigen Tagen gilt dieses Ersatzkonzept für die Regionalbahn 36 ("Ruhrortbahn"), hier rollen seit dem 11. Februar zumindest zeitweise Busse statt Bahnen.
    Stand: 18. 02. 2019, 09:59 Uhr

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • 22. Februar 2019
    Krankheitswelle bei Nordwestbahn: Zugausfälle auch am Wochenende in Bremen

    • Ein Viertel der Lokführer hat sich krank gemeldet
    • Linie zwischen Bremen-Farge und Verden betroffen
    • Auch zwischen Bremerhaven-Lehe und Twistringen fallen Züge au
    Bei der Nordwestbahn fallen heute mehrere Züge von und nach Bremen aus. Wie ein Sprecher des Unternehmens zu buten un binnen sagte, ist derzeit ein Viertel der Lokführer krank. Allein gestern haben sich demnach 13 Lokführer krankgemeldet.
    Daher müssten auf den Linien zwischen Bremen-Farge und Verden sowie zwischen Bremerhaven-Lehe und Twistringen einige Züge ausfallen. Am Mittag hieß es, dass am Freitag mindestens 13 Züge ausfallen – auch am Wochenende sei mit Zugausfällen zu rechnen, so der Nordwestbahn-Sprecher.
    Wenn bei der Nordwestbahn über ein normals Maß hinaus Züge ausfallen, werden Vertragsstrafen fällig. Laut Jens Tittmann, dem Sprecher des Bremer Verkehrsressorts, musste das Unternehmen im Jahr 2017 mehr als 440.000 Euro Strafe zahlen. "Auf das Geld würden wir gerne verzichten, wenn die Zugverbindungen dafür gesichert wären", sagte Tittmann zu buten un binnen.
    Bereits am Donnerstag waren krankheitsbedingt mehrere Zugverbindungen ausgefallen. Auf Twitter schrieb die Nordwestbahn, dass der Lokführermangel nicht nur die Nordwestbahn betrifft, sondern ein deutschlandweites Problem sei.

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  • 25. Februar 2019
    Nach Krankheitswelle: Nordwestbahn fährt wieder nach Plan

    • Nordwestbahn hat wieder genügend Lokführer, um den Fahrplan einzuhalten
    • In der Vorwoche waren viele Verbindungen wegen Krankheit ausgefallen
    • Fast ein Viertel der Lokführer hatte sich krankgemeldet
    Mittlerweile sollen die Züge der Nordwestbahn wieder nach Plan fahren.

    Nach Angaben der Nordwestbahn sind ab sofort wieder ausreichend Lokführer im Dienst. Alle Züge sollen planmäßig fahren. In der vergangenen Woche und am Wochenende waren immer wieder Züge der Nordwestbahn ausgefallen. Der Grund waren viele erkrankte Lokführer. Schichten konnten vom Unternehmen nicht besetzt werden. Zwischenzeitlich fielen laut Angaben der Nordwestbahn 22 von insgesamt 105 Fahrern aus.
    In der Folge wurden am Freitag zahlreiche Züge von und nach Bremen gestrichen. Davon betroffen waren Regio-S-Bahn-Verbindungen zwischen Bremen-Farge und Verden sowie zwischen Bremerhaven-Lehe und Twistringen. Insgesamt konnten deutlich mehr als 20 Züge nicht fahren.
    Nordwestbahn zahlte 440.000 Euro Strafe in Jahr 2017
    Beim Verkehrsressort hatte man für die Situation kein Verständnis. Mit einer Grippewelle müsse ein Unternehmen rechnen, hieß es. "Wir haben einen Vertrag abgeschlossen, der vorsieht, dass die Züge fahren", sagte Sprecher Jens Tittmann. Ist das nicht der Fall, dann werden Vertragsstrafen fällig. Laut Tittmann musste das Unternehmen im Jahr 2017 mehr als 440.000 Euro Strafe zahlen.

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  • Lang hat's nicht gedauert, bis bei der Norwestbahn wieder Lokführer krank wurden:

    28. Februar 2019
    Erneut Zugausfälle bei Nordwestbahn im Bremer Umland

    • Verbindung zwischen Bremen-Farge und Verden ist betroffen
    • Der Grund laut Nordwestbahn: betriebliche Gründe
    • Bereits in der vergangenen Woche gab es Ausfälle
    Erneut fallen bei der Nordwestbahn Verbindungen aus.

    Bei der Nordwestbahn sind am Donnerstag erneut mehrere Verbindungen ausgefallen. Das Unternehmen meldete den Ausfall von insgesamt acht Zügen im Bremer Umland. Betroffen ist die Verbindung von Bremen-Farge bis Verden. Als Grund gibt die Nordwestbahn betriebliche Gründe an. Bereits in der vergangenen Woche waren mehrere Züge ausgefallen, weil Lokführer erkrankt waren.

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  • 24. Mai 2019 - Michael Pundt
    Bremer Verkehrsressort droht Nordwestbahn mit Strafzahlungen

    • Unternehmen räumt Zugausfälle ein
    • Grund seien Kündigungen von Lokführern
    • Verkehrsressort fordert Besserung – und droht mit Strafen
    Das Bremer Verkehrsressort hat verärgert auf die vermehrten Zugausfälle bei der Nordwestbahn reagiert. Sollte sich die Situation nicht bessern, drohten dem Unternehmen Strafzahlungen, sagte der Sprecher des Verkehrssenators, Jens Tittmann, zu buten un binnen.
    "Bremens Anspruch ist, dass die Züge pünktlich fahren", sagte Tittmann. Deshalb seien im neuen Vertrag mit der Nordwestbahn auch wesentlich schärfere Strafen für Zugausfälle vereinbart worden. Das Unternehmen sei nun aufgefordert, ausreichend Lokführer am Start zu haben. "Wenn die das nicht hinkriegen", so Tittmann, "werden Zahlungen fällig." Er sei aber guter Dinge, dass sich bei der Nordwestbahn demnächst etwas tut.
    Ein Sprecher des Unternehmens hatte Zugausfälle zwischen Bremen-Stadt und Bremen-Vegesack im "Weser Kurier" eingeräumt. Als Grund führte er an, dass Lokführer von anderen Bahnbetreibern abgeworben werden. Deshalb laute die Devise der Nordwestbahn: "Das Angebot ausdünnen, aber den Totalausfall verhindern."

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • 31. Mai 2019
    Nordwestbahn muss zahlreiche Zugverbindungen streichen

    • Mehr als 30 Zugverbindungen im Netz der Regio-S-Bahn fallen heute aus
    • Nordwestbahn gibt Personalengpässe als Grund an
    • Das ganze Wochenende über wird es Zugausfälle geben
    Im Netz der Regio-S-Bahn rund um Bremen fallen heute zahlreiche Zugverbindungen aus. Die Nordwestbahn musste bislang mehr als 30 Verbindungen streichen. Grund dafür sind Personalengpässe, so das Unternehmen. Der Grund diesmal seien nicht nur Krankheitsausfälle, erläuterte ein Unternehmenssprecher. Seit Anfang des Jahres gelte ein neuer Tarifvertrag mit mehr Urlaubstagen. Darüber hinaus seien einige Triebfahrzeugführer der Nordwestbahn vom Fern- und Güterverkehr abgeworben worden. "Wir setzen auf die Ausbildung", betonte der Sprecher. Im Frühjahr werden ihm zufolge 25 neue Lokführer ihre Ausbildung beenden.
    Betroffen von den Zugausfällen sind die Linien RS1, RS2, RS3 und RS4. Allein auf der Linie RS1 zwischen Bremen-Farge und Verden fallen heute rund 15 Verbindungen aus. Einen Schienenersatzverkehr wird es nicht geben. Auf der RS2 zwischen Bremerhaven-Lehe und Twistringen kommt es bis 16 Uhr zu Ausfällen. Die RS 3 von Bremen bis Bad-Zwischenahn ist von 15 bis 19 Uhr betroffen, die RS4 zwischen Nordenham und Bremen von 11 Uhr bis 17 Uhr.
    Neuer Vertrag sieht schärfere Strafen bei Ausfällen vor
    Nach Angaben des Unternehmens wird es das ganze Wochenende über zu Zugausfällen kommen. Weitere Einzelheiten will die Nordwestbahn so bald wie möglich bekannt geben.
    Bereits Anfang des Jahres waren wegen kranker Lokführer Züge der Nordwestbahn gestrichen worden. Erst im März hatte das Unternehmen den Zuschlag für den Weiterbetrieb der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen erhalten. In einem neuen Vertrag mit der Nordwestbahn sind zudem für Zugausfälle schärfere Strafen festgeschrieben worden.

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  • 17. Juni 2019,Mario Neumann
    Ab heute fahren bei der Nordwestbahn kürzere Züge
    Mit 200 Plätzen weniger fährt die Linie RS1 ab Montag in Bremen. Das eingesparte Personal soll dann weitere Züge fahren. Gelöst ist das Problem des Lokführermangels dauerhaft aber nicht.

    Ab Montag werden die Züge kürzer und bieten noch jeweils rund 300 Sitz- und Stehplätze – 200 weniger als üblich. Eigentlich fährt die RS1 zwischen Bremen-Hauptbahnhof und Bremen-Vegesack mit jeweils 500 Sitz- und Stehplätzen. Dafür sind aber täglich bis zu fünf Lokführer nötig, die sich um das An- und Abkuppeln von Zugteilen in Bremen-Vegesack kümmern, denn in Farge ist der Bahnsteig kürzer. Wird ab Montag nicht mehr gekuppelt, stehen mehr Lokführer zur Verfügung, die Züge mit Passagieren fahren können.
    Aus dem Hause von Verkehrssenator Joachim Lohse (Grüne) kommt kein Jubel. Lohses Sprecher Jens Tittmann sagt immerhin: "Es ist dann so wahrscheinlich doch besser, wenn die Leute wenigstens befördert werden, und das auch mit einer gewissen Zuverlässigkeit."
    Senator drohte mit schweren Konsequenzen
    Die Verkehrsbehörde hatte in einem Beschwerdebrief an die Nordwestbahn (NWB) den neu abgeschlossenen Verkehrsvertrag infrage gestellt. Das sei ein scharfes Schwert, sagt Tittmann. "Bessert sich die NWB nicht, sondern verschlechtern sich die Leistungen sogar, kann der aktuell laufende Vertrag gekündigt werden."
    Erst dieses Frühjahr hatte das Unternehmen erneut den Zuschlag für die Regio-S-Bahn, für den Zeitraum von 2022 bis zum Jahr 2036, erhalten.
    Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist laut EU-Ausschreibungsrichtlinien das wichtigste Kriterium. Es war zwar sehr knapp, aber die NWB konnte mit ihrem Konzept überzeugen und hatte somit die Nase vorn. Obwohl die NWB in den vergangenen sechs Jahren knapp fünf Millionen Euro Zuschussminderung und Vertragsstrafen hinnehmen musste, durfte ihr der Zuschlag nicht verwehrt werden.
    Um für die Bieter-Runde als "unzuverlässig" gesperrt zu werden, hätte man der NWB schon vor der jüngsten Ausschreibung den aktuellen Verkehrsvertrag entziehen müssen. Außerdem war die Ausschreibung konkreter und hat mehr gefordert als bisher: Nämlich Ausbildung, Fahrzeugreserven und Personalreserven. Und das alles hat die NWB auch zugesagt. Wörtlich heißt es seitens des Nordwestbahn-Chefs: "Ausbildung, Ausbildung, Ausbildung!" Denn das Hauptproblem ist ja: Es gibt zu wenig Lokführer.
    Nicht um Nachwuchs gekümmert?
    Inzwischen gibt es eine tarifliche Wahlmöglichkeit: mehr Geld oder mehr Urlaub? Die meisten Lokführer wollen lieber mehr Urlaub. Das heißt aber auch, dass mehr Personal benötigt wird, um die gleiche Arbeit zu machen. Zum anderen wurde wohl einfach vergessen, genug Nachwuchs auszubilden, sagen Gewerkschafter. Das sei auch ein großer Kostenfaktor.
    Bei der NWB beispielsweise gibt es gar keine Lokführerausbildung für Schulabgänger. Dort können sich nur Menschen bewerben, die schon einen Beruf haben, idealerweise aus der technischen Richtung. Die Ausbildung dauert dann zehn Monate. Die normale, mehrjährige Ausbildung zum "Eisenbahner im Betriebsdienst" bietet die Deutsche Bahn an, außerdem die Hansebahn in Bremen und die EVB in Bremervörde. Ein ehemaliger Beschäftigter sagte buten un binnen, dass der Job nicht unbedingt beliebt und zudem sehr anstrengend sei.
    Hohe Wechsel-Prämien
    Weil alle Bahngesellschaften Lokführer brauchen, würden Wechsel-Prämien bis in den fünfstelligen Bereich gezahlt, sagen Gewerkschafter. Nicht allerdings von der NWB. Dort sei der Verdienst nicht unbedingt schlechter als bei anderen Unternehmen. Es sei vielmehr die Frage, ob man lieber unbequemere Arbeitszeiten etwa im Fracht-Bereich in Kauf nehmen wolle, dafür dann keinen Stress mit Abfahrtszeiten und Fahrgästen hat.
    Ein Sprecher der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen geht davon aus, dass die Nordwestbahn ab 2022 qualitativ zufriedenstellend liefert. Also mit dem Start der neuen Zuschlags-Periode zu den verschärften Bedingungen und mit höheren Strafzahlungen.
    Aber wer weiß, vielleicht zieht die Nordwestbahn auch ihr Angebot für den Betrieb der Regio-S-Bahn zurück. "Low budget, high quality – das geht nicht zusammen", so ein Zitat aus der Nordwestbahn-Leitung.

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  • 16. Juli 2019
    Weiter Zugausfälle der Nordwestbahn Richtung Bremen-Nord

    • Verbindungen nach Bremen-Nord und Verden betroffen
    • Der Nordwestbahn fehlen Lokführer
    • Es gibt keinen Schienenersatzverkehr
    Wegen Lokführermangels bei der Nordwestbahn können wieder zahlreiche Züge der Regio-S-Bahn nicht fahren. Auch am Abend werden weiterhin Zugverbindungen gestrichen. Einen Schienenersatzverkehr gibt es nicht, teilte ein Sprecher mit. Schon am Wochenende war es zu vielen Zugausfällen bei der Nordwestbahn gekommen.
    RS 1:

    • von Bremen Hbf fallen noch die Züge ab 19:19 Uhr, ab 20:34 Uhr und ab 22:34 Uhr nach Bremen-Vegesack aus
    • von Bremen-Vegesack fällt der Zug ab 21:01 Uhr und ab 23:01 Uhr nach Bremen-Farge aus
    • von Bremen-Vegesack fallen die Züge ab 18:20 Uhr, ab 18:50 Uhr, ab 19:20 Uhr und ab 22:05 Uhr nach Bremen Hbf aus
    • von Bremen-Farge fällt der Zug ab 21:41 Uhr nach Bremen-Vegesack aus
    Aber nicht nur die RS 1 hat aktuell mit Problemen zu kämpfen. So fuhren am Nachmittag sowohl die Züge der Nordwestbahn nach Bad Zwischenahn als auch nach Osnabrück mit weniger Plätzen als gewöhnlich. Die Nordwestbahn informiert in sozialen Netzwerken wie Twitter darüber, welche Zugverbindungen ausfallen.
    Der Grund für die Zugausfälle ist auch jetzt wieder Personalmangel. "Wir hatten einen kurzfristigen Krankheitsfall und kein Personal, das einspringen konnte", sagt Nordwestbahn-Pressesprecher Steffen Högemann. Und auch am Mittwoch können Zugverbindungen ausfallen, da erneut Schichten unbesetzt seien. Welche Züge zu welchen Zeiten davon betroffen sein werden, konnte Högemann noch nicht sagen. Und auch am Wochenende müsse erneut mit Ausfällen zu rechnen sein.

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  • 18. Juli 2019
    Weiterhin Zugausfälle bei der Nordwestbahn

    • Es kommt weiterhin zu Ausfällen bei RS 1 und RS 2
    • Der Nordwestbahn fehlen Lokführer
    • Personalmangel hält seit Wochenende an
    Der Lokführermangel bleibt ein anhaltendes Problem für die Nordwestbahn – im Netz der Regio-S-Bahn 1 und 2 müssen erneut Verbindungen ausfallen.Der Personalmangel bei der Nordwestbahn hält an. Nachdem am Dienstag bereits 25 Verbindungen der Regio-S-Bahn ausfielen und auch am Mittwoch mehrere Verbindungen gestrichen wurden, kommt es heute erneut zu Ausfällen.
    Betroffen sind diesmal vor allem die Bahnen zwischen Bremen-Nord und Farge in beide Richtungen: Dort kündigt die Nordwestbahn auf Twitter zunächst mehrere Ausfälle bis zum frühen Nachmittag an, auch zwischen Bremen-Nord und Bremen Hauptbahnhof können zwei Fahrten nicht stattfinden. Zwischen Vegesack und Verden kommt es zu Teilausfällen. Einen Schienenersatzverkehr gibt es laut Unternehmen in allen Fällen nicht.
    Der Grund für die Zugausfälle ist wieder Personalmangel. "Wir hatten einen kurzfristigen Krankheitsfall und kein Personal, das einspringen konnte", sagt Nordwestbahn-Pressesprecher Steffen Högemann am Dienstag. Man habe weiterhin Probleme damit, die Schichten zu besetzen. Das machte vergangenes Wochenende schon Probleme, und auch am kommenden müsse erneut mit Ausfällen gerechnet werden.

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    14. August 2019
    Weiterhin Zugausfälle bei der Nordwestbahn

    • Insgesamt fielen in der Region Weser-Ems etwa zwei Prozent aller Züge aus
    • Ähnliche Zahlen bei der Regio-S-Bahn in Bremen und Niedersachsen
    • Die Situation soll sich laut Angaben der Nordwestbahn im nächsten Jahr verbessern
    Zwei Prozent aller Züge der Nordwestbahn im Bereich Weser-Ems sind zwischen Januar und Juli ausgefallen.

    Wegen Lokführermangels fallen auf vielen Strecken der Nordwestbahn weiterhin Züge aus. Das geht aus einer Antwort des Unternehmens hervor, die dem NDR vorliegt. Danach sind im Gesamtnetz der Region Weser-Ems von Januar bis Juli über zwei Prozent aller Züge komplett ausgefallen, ähnliche Zahlen gibt es im Netz der Regio-S-Bahn Bremen-Niedersachsen. Die Situation werde sich voraussichtlich im nächsten Jahr verbessern, so das Unternehmen.
    Am Wochenende hatte die Bahn einen neuen, ausgedünnten Fahrplan von Bremen nach Vegesack vorgestellt. Dennoch fielen weiterhin Züge auf anderen Strecken wie etwa zwischen Delmenhorst und Osnabrück aus. Wieviele Fahrgäste bislang insgesamt von den mehreren tausend Zugausfällen betroffen waren und Anspruch auf Entschädigung gestellt haben, dazu wollte ein Nordwestbahn-Sprecher am Unternehmensstandort Osnabrück nichts sagen. Dies seien "betriebsinterne Informationen", begründete er sein Schweigen.

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