50.3670 auf dem Weg nach Bulgarien

  • 50.3670 auf dem Weg nach Bulgarien

    Die 50.3670, die über 20 Jahre in Kleinneusiedl abgestellt war, wurde heute im Wiener Hafen auf ein bulgarisches Ro/Ro-Schiff verladen. Ihre jetzige Eigentümerin will sie in einem bulgarischen Ausbesserungswerk aufarbeiten lassen, um sie anschließend im Tourismusverkehr einzusetzen. Wo, wird in diesem ORF-Beitrag, der eine Woche lang verfügbar ist, leider nicht erwähnt.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Die Dreckschleuder gehört übrigens Karin Anna-Maria Fleischhacker und diese gehört zum suspekten "Johannes Klings-Imperium" (Eigentümer-Geschäftsführerin). Die jahrzehntelangen Erfahrungen mit im Ostblock "reparierten" Fahrzeugen ist ganz einfach: Was von dort kommt, kann man hierzulande gleich wieder in die Werkstätten schicken, damit die Fahrzeuge überhaupt den Standards entsprechen. Oder glaubt jemand, die Rotzettel an Ostblockfahrzeugen kommen spaßeshalber darauf? Solange bei der Eingangsuntersuchung nicht alle Hühneraugen zugedrückt werden, kommt es schon vor, dass der halbe Zug oder sogar mehr an der Grenze hängen bleibt. Was durch die sogenannten "Vertrauenszüge" alles durch den Rost fällt, will man lieber gar nicht wissen! Bei diesen Zügen hat man nur die Qual der Wahl: Entweder den Zug am Zielort festsetzen oder Augen zu und ab in die Heimat, damit sich die Idioten im Osten um den Dreck kümmern. Ich hätte die Lok einfach im Hafenbecken versenkt und den Piefkes den Tipp zukommen lassen, es wäre wieder einmal eine Lok aus den Fluten zu bergen. Mit ein bisschen Glück hätten die Teutonen sie diesmal vielleicht sogar gefunden. Und der Rotfunk ist auch dumm wie immer: Der Text in der Telethek zum Beitrag: Eine Dampflok, die übers Wasser fährt. Das hat es am Mittwoch in Wien zu sehen gegeben. Im Hafen Freudenau ist eine 87 Jahre alte Lok mit einem Kran auf ein Schiff gehoben worden. Rechnen dürfte demnach beim ORF Glückssache sein: Vom Baujahr 1941 bis heute sind es gerade einmal 78 Jahre.

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  • Ein Ziffernsturz ist wohl jedem Reporter mal zu verzeihen (wobei der Begriff Rotfunk spätestens mit der aktuellen Regierung überholt ist).

    Die Vertrauenszüge sind doch nicht mehr das Problem, sondern jene, die mit Zügen fahren, Hauptsache es gibt Geld dafür. Von welchen Zuständen ich da schon in Österreich gehört habe ...