Neues bei den ÖBB

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • grubenhunt schrieb:

    Letzteres hat bei der Steiermarkbahn bzw. ihrem Vorgänger Tradition, denken wir nur an 5047 und city-shuttle für den Direktverkehr Graz-Weiz.
    Aber die 5047 und GTW der Linzer Lokalbahn waren nur eine Übergangslösung bis zur Zulassung der eigenen Stadler GTW.

    Edit: Stimmt. Vor der Lieferung der GTW wurden bereits 5022 und ein 4023 für Direktzüge von Weiz bzw. Übelbach nach Graz angemietet
  • Grundsätzlich richtig, nachdem aber sowieso jeder dritte nur noch mit Kopfhörern und aufs Handy fixiert umwandelt, vermutlich nicht zielführend. Einige gibts ja zum Glück noch, die andere Türen nutzen und sogar erst die Leut aussteigen lassen.

    Die Ansagen hätte man sich aber auch mit geeignetem Wagenmaterial sparen können.


    Noch was anderes:
    Ich poste es hier, weil ich den Link (wars in der NÖN?) grade nicht finde. Scheinbar gehts nun den Fahrkartenschaltern an den Kragen. In Nö sollen nur Amstetten, St.Pölten und Wr.Neustadt - also die Reisezentren - über bleiben.
  • Ob die ÖBB jemals hinterfragt haben, warum die Reisenden einen Fahrkartenschalter haben möchten, bzw warum die Hotline mit "Fernsteuerung" nur so selten genutzt wird?

    Ich vermute mal, viele wollen einem Gegenüber in die Augen schauen können. Den meisten wird da egal sein, ob der hinter einer Glasscheibe sitzt, oder auf einem Monitor angezeigt wird.
    Das Problem mit der Hotline wird wohl sein, dass man dann auch noch mit dem Handy hantieren muss.
    Warum also nicht einfach auf Augenhöhe ein Bildschirm mit Live-Bild vom Mitarbeiter der Service-Hotline und das Gespräch wird über eine im Automaten integrierte Telefonanlage abgewickelt? Vermutlich immer noch weitaus billiger als ein Fahrkartenschalter.

    PS: In Gänserndorf wüsste ich keinen geeigneten Partner.
  • Für Leut, die ihren Einzefahrschein oder die Zeitkarte lösen wollen, ists sicher am Automat kein großes Drama.
    Diversen Berichten zufolge aber schauts schnell anders aus, wenn man für mehr als 5 Leut eine Karte braucht. Ob da ganze 3 Verkaufsstellen reichen?

    Mir persönlich liegt die aktuelle Oberfläche/Prozedur des Ticketkaufs nicht ganz so. V.a. die von der DB abgeschaute vermeintliche Zugbindung irritiert. Zumindest könnte man die Auswahl einer Verbindung als solche interpretieren, auch, wenn man dadurch wohl verhindern will, dass eine Karte für eine Fahrt von A nach B gekauft, die Route dann aber anders gewählt wird.
  • 5047.090 schrieb:

    Scheinbar gehts nun den Fahrkartenschaltern an den Kragen. In Nö sollen nur Amstetten, St.Pölten und Wr.Neustadt - also die Reisezentren - über bleiben.
    Laut untenstehendem ORF NÖ-Bericht sollen in St. Pölten, Wr. Neustadt und Flughafen VIE die Ticketschalter verbleiben:

    ÖBB schließen immer mehr Ticketschalter

    Auf Niederösterreichs Bahnhöfen werden immer mehr Ticketschalter geschlossen. Grund dafür ist laut ÖBB unter anderem der Zuwachs bei Online-Buchungen der Tickets. In den vergangenen zwei Jahren wurde deshalb die Zahl der Bahnhofsschalter von 24 auf 14 reduziert.

    Online seit heute, 17.59 Uhr

    Bei einem Lokalaugenschein am Bahnhof in Melk ist ein klassischer Ticketschalter nicht mehr zu finden. Dieser schloss im Februar, den Verkauf der Fahrscheine übernimmt seither ein Vertriebspartner, in diesem Fall ein Greißler am Bahnhof. Neben Reiseproviant und Getränken gibt es dort auch Fahrscheine. Alternativ dazu steht in der Bahnhofshalle und auch am Bahnsteig ein Ticketautomat zur Selbstbedienung, aber „der persönliche Kontakt ist wichtig, vor allem für die, die sich bei den Automaten nicht auskennen“, sagt Greißler-Verkäuferin Daniela Wegerer.
    ÖBB nennt wirtschaftliche Gründe
    Die ÖBB sehen in der neuen Strategie durchwegs Vorteile: Das Unternehmen selbst könne damit bei den Personalkosten sparen, die Beratung der Bahnkunden sei durch die Vertriebspartner vor Ort aber dennoch gewährleistet, heißt es. „Die Mitarbeiter, der Vertriebspartner, sind sehr gut geschult und können jeden Verkaufsvorgang der ÖBB durchführen“, sagt ÖBB-Sprecher Bernard Rieder. Als weiteren Vorteil des neuen Ticketverkaufssystems nennt Rieder die längeren Öffnungszeiten der Vertriebspartner im Vergleich zu den herkömmlichen Personenkassen.
    In Melk können seit Februar nur noch beim Greißler oder beim Automaten Tickets gekauft werden. Foto: ORF

    Aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurden die Ticketschalter in den letzten Monaten unter anderem auch in den Bahnhöfen in Pöchlarn (Bezirk Melk), Wolkersdorf (Bezirk Mistelbach), Hollabrunn, Mistelbach oder Ternitz (Bezirk Neunkirchen). Zu den noch verbleibenden Standorten heißt es von Bernard Rieder, dass „eine Umstellung in den nächsten Monaten nicht geplant ist. Aber wenn sich etwas ergeben sollte, würden wir uns das nochmal genau anschauen“.
    Aktuell kursierende Gerüchte, wonach letztendlich in Niederösterreich nur an drei Bahnhöfen – in St. Pölten, Wr. Neustadt und am Flughafen – Personenkassen bestehen bleiben sollen, wurden von den ÖBB nicht bestätigt.
    Gerhard Eisinger und Martin Möser, noe.ORF.at
    dr. bahnsinn - der Forendoktor