Neues vom EVU WESTbahn

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  • Neues vom EVU WESTbahn

    Bitte in Hinkunft alle das EVU WESTbahn betreffenden Meldungen in diesem Thread posten! Danke im Voraus.

    Ich mache gleich den Anfang mit der Wahrnehmung, dass seit einigen Wochen während der Wendezeit der WESTblue-Züge am Praterstern immer zwei Garnituren in der Abstellanlage stehen (siehe Foto unten). Ich vermute, dass nun die Wende des zuletzt angekommenen immer auf den übernächsten Zug übergeht. Der Grund erschließt sich mir nicht, da die planmäßige Wendezeit auf den nächsten Zug 53 Minuten dauert, also meiner Meinung nach lang genug ist, um auch größere Verspätungen abfangen zu können. Aber vielleicht weiß hier jemand, warum das jetzt so ist:
    Foto: dr. bahnsinn, aufgenommen am 7. 3. 2019 um 17:15 Uhr.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Habe ich letztens auch gesehen, dachte an eine Störung oder ähnliches. Einen Grund kenne ich auch nicht, wenn man aber in Zukunft nach München fahren möchte, muss man aktuell Garnituren in Reserve haben. Vielleicht ist es strategisch (Störungen, Umlauf, Dienstpläne, etc.) am günstigsten positioniert?

    Gibt es den 4110 010 eigentlich schon wieder? (Unfall in Linz)
  • Gibt es den 4110 010 eigentlich schon wieder? (Unfall in Linz)
    Ja, das Fahrzeug ist in Altenrhein oder sogar schon in Erlen bei der Inbetriebsetzung. Aufgrund der Verkaufsangelegenheit mit Wunsch nach Verlängerung um zwei Mittelwagen stellt sich nur die Frage ob man den 10er überhaupt noch als 4110 ausliefert und in welcher Lackierung. Ob der überhaupt noch einmal an die Westbahn geliefert wird? BTW: Interessanterweise wurde eine 193 267 in Zweitbesetzung (Siemens 22667/2018) an ELL geliefert!
  • Weils hier noch nicht steht: Die aktuelle Ausgabe der EÖ berichtet von einer Verlängerung der WESTbahn-Züge ab Fahrplanwechsel bis Floridsdorf und von einem Pendelverkehr zwischen Wien und Wiener Neustadt im Halbstundentakt.

    Während ersteres angesichts der jetzigen Situation wohl keine große Rolle spielt, scheint mir die zweite Ankündigungen doch ein massiver Eingriff zu sein. Man darf gespannt sein, wie das ins Fahrplangefüge integriert wird.
  • Wenn die Westbahn es wirklich will, dann sage ich mal aus der Erfahrung der letzten Jahre, würden sie es einfach einklagen.
    Mir ist aber nicht klar, mit welchen Fahrzeugen man das abdecken möchte. Aktuell hat man manchmal eine Ersatzgarnitur rumstehen. Irgendwann kommt dann auch wieder der beschädigte KISS zurück, aber ob es sich mit 1-2 Garnituren ausgeht?
  • KFNB X schrieb:

    Irgendwann kommt dann auch wieder der beschädigte KISS zurück
    Laut EÖ-Heft 6/2019, S. 314, ist die Reparatur des 4110 010 bereits abgeschlossen, das Fahrzeug bleibt aber aus derzeit nicht bekannten Gründen vorerst in der Schweiz und ist aktuell am abgesperrten Areal der Tanklager Sennwald AG. abgestellt, das Stadler gelegentlich als Zwischenlager benutzt. Über die Gründe der Nichtauslieferung des reparierten Fahrzeugs durch Stadler an WESTbahn darf spekuliert werden.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Gleich vorweg: Der Erkenntnisgewinn aus dem untenstehenden KURIER-Artikel ist gering. Der KURIER (und ich) wollen halt die Causa wieder einmal in Erinnerung rufen:

    30.05.2019
    Westbahn: Zugverkauf an Deutsche Bundesbahn noch nicht auf Schiene
    Offensichtlich dauern die Verhandlungen zwischen der Westbahn und der Deutschen Bahn länger als geplant.

    Der Verkauf des gesamten Schienenfuhrparks (17 Doppelstock-Triebwagenzüge) der Westbahn an die Deutsche Bundesbahn (DB) ist noch nicht abgeschlossen. Die europaweite Ausschreibung für den Ankauf von gebrauchten Doppelstock-Wende-Elektrotriebzügen mit mehr als 500 Sitzplätzen wurde am 15. März 2019 veröffentlicht.
    „Die Westbahn und die Deutsche Bahn führen derzeit Gespräche über den Ver- bzw. Ankauf von Fahrzeugen“, teilt eine DB-Sprecherin dem KURIER mit. „Sollte es zu einer Vertragsunterzeichnung kommen, werden wir weitere Details bekannt geben.“ Dabei sollten die ersten Fahrzeuge des Schweizer Zugherstellers Stadler „schon ab dem Fahrplanwechsel Dezember 2019 kurzfristig geliefert werden“.


    Chinesischer Staatskonzern CRRC
    Die 17 Züge stehen mit einem Buchwert in Höhe von 232 Millionen Euro in der Westbahn-Bilanz. Indes will der Privatbahnbetreiber um Hans Peter Haselsteiner und Erhard Grossnigg künftig beim chinesischen Staatskonzern CRRC moderne Doppelstockzüge mit einer höheren Maximalgeschwindigkeit und Beschleunigung ordern. Dem Vernehmen nach soll CRRC dabei eine günstige Finanzierung bieten.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Wenn Wien-WN auch noch kommt, muss man langsam wirklich laut die Frage stellen, ob (bei uns) mit der Liberalisierung nicht etwas grundlegend falsch verstanden/umgesetzt wurde.
    Denn neben durchaus einigen positiven Aspekten (die aber in erster Linie eher die Fahrzeugausstattung betreffen) sind mittlerweile schon zahlreiche, für Pendler negative Folgen bekannt.
    Letztes Bsp war die Linienausweitung auf die Schnellbahn. Jetzt auch noch auf der Südbahn, wo die PV AG selbst schon keine weiteren Züge mehr anbieten will/kann, am Kuchen mitnaschen zu wollen, werte ich als Alarmsignal. Langsam wirds Zeit, dass man solche Aktion an das Bedienen von Strecken knüpft, die nur mit Zuschüssen zu betreiben sind.