[DE] Zug-Frontscheibe von Kanaldeckel eingeschlagen

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • [DE] Zug-Frontscheibe von Kanaldeckel eingeschlagen

    Die Leute werden echt immer verrückter...
    gefunden in der Kleinen Zeitung

    16.04 Uhr, 13. April 2019



    Lokführer in Deutschland bei Anschlag auf Zug verletzt
    Unbekannte haben am Samstag einen Anschlag auf einen Regionalzug im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen verübt. Wie die Polizei in Hagen und die Staatsanwaltschaft in Siegen mitteilten, seilten sie gegen 06.25 Uhr mehrere Kanaldeckel von einer Brücke in Bad Berleburg bis auf Höhe der Fahrerkabine ab. Der Lokführer wurde leicht verletzt, die Mordkommission ermittelt wegen versuchten Mordes.

    Die Kanaldeckel durchschlugen laut der gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft die Frontscheibe des Zuges der Hessischen Landesbahn, der sich auf einer Leerfahrt ohne Fahrgäste befand. Nur einer instinktiv richtigen Reaktion des 49-jährigen Lokführers sei es zu verdanken, dass dieser nicht schwer verletzt oder getötet worden sei. Die Kanaldeckel seien zuvor an einer nahegelegenen Kreisstraße abmontiert worden. Die Polizei rief Zeugen auf, sich zu melden.
  • Polizei ermittelt wegen Mordversuchs: Kollision mit Gullydeckel: Lokführer wird seelsorgerisch betreut


    Nach der Gullydeckel-Attacke auf einen Regionalzug Richtung Altenkirchen sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Der Lokführer, der knapp schweren Verletzungen entging, wird derzeit seelsorgerisch betreut.
    Da über der Bahnstrecke zwischen Erndtebrück und Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen mehrere Gullydeckel an einer Strickkonstruktion von einer Brücke hingen, geht die Polizei von planmäßigem Handeln aus. Deshalb sei eine Mordkommission eingerichtet worden. Hinweise auf einen Terroranschlag gebe es nicht, so ein Polizeisprecher.
    Lokführer leicht verletzt
    Am Samstag hatten die Gullydeckel beim Aufprall mit dem Zug der Hessischen Landesbahn die Frontscheibe des Fahrzeugs durchschlagen. Der 49-jährige Lokführer erlitt leichte Verletzungen und einen Schock. Laut Polizei hatte er "instinktiv richtig gehandelt" und eine Notbremsung herbeigeführt.

    Die Frontscheibe des Zugs wurde von einem der Gullydeckel zerschlagen.dpa BildfunkPicture Alliance

    Er sei krankgeschrieben und erhole sich derzeit zu Hause, sagte eine HLB-Sprecherin am Montag. Betreut werde er vom Notfall-Management des Unternehmens. "Wir sind heilfroh, dass durch seine geistesgegenwärtige Reaktion nichts Schlimmeres passiert ist", so die Sprecherin. In dem Zug waren wegen einer geplanten Leerfahrt keine Fahrgäste.
    Mordkommission ermittelt
    Die Mordkommission der Polizei in Hagen sucht derweil mit Hochdruck nach Hinweisen auf die Täter. Zeugen sollten sich dringend melden. Die Ermittler sehen einen Zusammenhang mit dem Diebstahl von vier Gullydeckeln in der Nacht zum Freitag in der Stadt Hilchenbach, vier Kilometer westlich des Tatorts.
    Auf der von dem Anschlag betroffenen Strecke fährt die RB 93, die zwischen Bad Berleburg und Altenkirchen (Rheinland-Pfalz) verkehrt und über Siegen (Nordrhein-Westfalen) führt.

    www.swr.de
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • D: Lokführer wegen Kanaldeckelanschlag unter Tatverdacht
    Nach einer Kanaldeckelattacke auf eine Regionalbahn bei Bad Berleburg in Deutschland steht der 49-jährige Lokführer des Zuges selbst unter Tatverdacht. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft heute mit. Ein Zug war vor knapp zwei Wochen gegen Kanaldeckel gefahren, der an Seilen von einer Brücke über den Schienen hingen.
    „Aufgrund der intensiv und mit Hochdruck geführten Ermittlungen hat sich ein Tatverdacht gegen den 49-jährigen Lokführer, der den – ansonsten unbesetzten – Zug zur Vorfallszeit steuerte, ergeben“, hieß es in der Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei.
    „Der Lokführer geriet insbesondere durch die Auswertung von Tatortspuren in den Fokus der Ermittler.“ Der Mann bestreitet die Tat. Mangels Haftgründen sei er wieder auf freien Fuß gesetzt worden.


    red, ORF.at/Agenturen
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Ganz einfach: Das war ein Versuch einer absichtlichen Herbeiführung einer Arbeitsunfähigkeit wegen nach so einem Unfall resultierender, psychischen Probleme, damit er in Frühpension gehen kann. Auf der Strecke fährt außer diesen Triebwagen nichts und diese Fahrt war eine Leerfahrt, quasi die Zuführung zum ersten Planzug. Somit hatte der TFZf fast die ganze Nacht Zeit, die Gullideckel abzuseilen, ging dann in den Dienst und - bumm! Und nachdem DNS von ihm gefunden wurde, bin ich überzeugt davon, dass er sich "mit dieser genialen Aktion" in die Pension katapultieren wollte. Aber offenbar scheint er zudem auch dumm zu sein, denn ich hätte diese Sache "in Auftrag gegeben", dann wäre er nie in Verdacht geraten! Aber Dummheit gehört eben bestraft.