Suche für Nachnutzung der 4020er [ÖBB Open Innovation]

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  • Die Perspektiven
    Im Laufe des Projektesunterstützen wir mit Experten-Know-how aus den ÖBB Fachbereichen. Wirorganisieren bedarfsorientierte Workshops und Meetings sowieBesichtigungsfahrten in den 4020-er Garnituren. Zudem können wir Arbeitsflächen in der ÖBB Open Innovation Factory beim Hauptbahnhof Wien sowie in der Remise im Quartier A in Amstetten für die gemeinsamen Co-Creation-Prozesse zur Verfügung stellen. Die innovativsten Ideen und Konzepte werden bei den ÖBB präsentiert.

    Termine und Prozesse
    Wir präsentieren unser Briefingam 20.3.2019 in unserem ÖBB Open Innovation Lab am Hauptbahnhof Wien. Am21.3.2019 stellen wir es im Zuge von #IMMgoesWest sowohl in Amstetten imQuartier A, einer Immobilie der ÖBB, sowie auch in Linz in der GRAND GARAGE inder Tabakfabrik in Linz vor und am 26.3.2019 sind wir auch im Rahmen deseuropäischen Accelerator-Programms DeepTech4Good im Zuge von #IMMgoesSouth inGraz mit unserem Thema vertreten. Dabei beantworten wir gerne direkt vor Ort impersönlichen Gespräch erste Fragen.

    Wir stehen ab dann über die gesamte Kernlaufzeit von Industry meets Makers 2019hinweg für weitere Abstimmungen, Workshops und Meetings mit den teilnehmendenMakers/Teams zur Verfügung. Wie wir unsere laufende Kommunikation undWeiterentwicklung während der Monate im Detail gestalten, definieren wir nachpersönlicher Absprache gemeinsam – Fahrten in den noch rollenden 4020-erGarnituren inklusive. Die innovativsten Konzepte werden beim Best of Industry meetsMakers - Event im Rahmen der Digital Days am ERSTE Campus bzw. im direktenUmfeld des naheliegenden Hauptbahnhofs präsentiert.


    Ja hallo, welche Vollidioten haben denn einen so depperten Text verfasst (abgesehen von der Schnapsidee, die dahinter steht)? Was ist eigentlich die Staatssprache in Österreich? Kann man das nicht alles auf Deutsch anstatt diesem betriebswirtschaftlich-pseudoavantgardistischen Kauderwelsch bringen? Das sind nun mal die Schlagworte in der Berufswelt der Neuzeit, mit denen die Dünnschisser um sich schlagen, Hauptsache die Luft scheppert! Ich würde bei deren "Workshops", "Events" und "Meetings" oder in unserer alten verstaubten Ausdrucksweise, einem simplen Treffen oder einer Veranstaltung, mich selbst zum "Maker" erklären und denen 'mal einen "Kick off" oder auf gut deutsch, einen richtig satten Einlauf a la "Best of" verpassen "and than away driven with scraps!"

    OK, das sind die Verantwortlichen:



    BTW: Das Wort Triebwagen könnte eine ganz neue Bedeutung bekommen: Ein Triebwagen, der steht! Das wäre doch 'was für die Entspannungsdamen in der Brunner Straße. Liegen dort nicht auch noch Gleise von einer AB?
  • westbahn schrieb:

    Was ist eigentlich die Staatssprache in Österreich? Kann man das nicht alles auf Deutsch anstatt diesem betriebswirtschaftlich-pseudoavantgardistischen Kauderwelsch bringen?
    Volle Zustimmung!

    Ich bin auch auf die Ergebnisse gespannt. Denn was kann man damit tatsächlich großartiges machen?

    Wären es Nachtreisezugwagen, wäre (m)ein Vorschlag die Nutzung als ein günstiges Ho(s)tel, so wie die es vorhaben:
    adriatictrainhostels.com/zagreb-gallery

    Aber mit einem Haufen S-Bahn-Triebwagen? Ich bin gespannt!
  • Ich gehe eher davon aus, dass das Ganze nur eine Kostenvermeidungsaktion ist, denn es fallen hier mit der Ausmusterung dieser Reihe große Mengen an Problemstoffen an. So eine hasenhirnige Idee hat es bislang weltweit noch nicht gegeben. Die Reihe 4020 war die Erste, in die sehr viel Kunststoffe verbaut wurden. Man stelle sich nur in den Innenraum: Die Decke aus Kunststoffen, die Wandverkleidungen aus Kunststoffen, die Zwischenwände aus Kunststoff, weil man kein Holz mehr verwenden durfte, der Boden aus Kunststoff, selbst die Bezüge der Sitze... das Dämmmaterial möglicherweise auch noch asbestverseucht wie bei den "Schlieren", die hat man bekanntlich ohne jede Schutzmaßnahmen in Süßenbrunn zerlegt, was einen medialen Skandal auslöste (übrigens "aufgedeckt" vom "Parallelforum"). Die Bleche immer dünner, die Rahmen aus leichten Strangprofilen, die vom Wagenkasten gerade gehalten werden (selbsttragend). Ergo: Der Anteil an (teuer) zu entsorgenden Stoffen übersteigt den Erlös aus den Metallen > ein 4020er ist eben keine 1010. Selbst die Rumänen wollen keine 4020er mehr, zumal sich die nicht viel scheißen und die Plastikberge halt noch anzünden - so, wie es vor einiger Zeit auch noch bei uns Brauch war: Wenn die Plastikberge bei der Almeta in Sollenau zu hoch wurden, hat man sie relativ regelmäßig in Form von Großbränden quasi gratis entsorgt.
  • Verwechselst du da punkto Almeta nicht etwas? Dort hat man ja 4030er und etliche alte Reisezugwagen zerlegt. Da war aber der Kunststoffanteil noch geringer, oder? Bzgl. Asbest aber gab es immer wieder unterschiedliche Auskünfte. Einmal hieß es, man hätte die Berge an Material abgedeckt, damit der Wind nichts verweht, mal hieß es, es wurde eh entsorgt.

    Was genau man mit dieser vermeintlichen Nachnutzung nun will und wieso man da Ressourcen (in welcher Form auch immer) reinsteckt, erschließt sich mir aber auch nicht.

    Was den Text angeht: Willkommen in 2019. So kommuniziert man heute offenbar. Je mehr Englisch, desto besser, moderner, flotter,...
  • Da war aber der Kunststoffanteil noch geringer, oder?
    Aus dem Feuerwehrbericht des letzten (der drei aktenkundigen) Großbrände: Grund für diese Maßnahme war der Brand einer Lagerhalle am ehemaligen Gelände der Firma ALMETA in Sollenau. Das verlassene Gelände wird zur Zeit von einem Betrieb genutzt, der alte und ausgemusterte ÖBB-Wagons ausschlachtet und verwertet. Eben dieser Müll wird zerkleinert und in besagter Lagerhalle zwischengelagert. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die enorme Masse an Altlasten in dieser Halle und durch die klirrende Kälte. Nachdem das zerkleinerte Gemisch von allen möglichen Kunststoffarten (inkl Holz) niemand abnahm, zündete man es eben regelmäßig an. Plastik entzündet sich eher selten von selbst, noch dazu bei tiefer Kälte. Asbest war sowohl in Sollenau als auch in Süßenbrunn ein Problem.

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  • Mein Gott, was willst du von solchen Leuten? Man muss scheinbar auch die soziale Komponente darin sehen. Anstatt beim AMS zu landen, haben's bei der Bahn Pseudojobs per Vitamin "P" eingesackt und heben damit ihr Ego gewaltig. Quasi zwei Sonderschulabsolventen mit geistiger Behinderung haben zwei der gesetzlich vorgeschriebenen Behinderten-Jobs bei den ÓBBs bekommen... ...wenn die Fahrzeuge dann eh nicht mehr fahren dürfen, kann man sie wohl auch "im Stehen" ansehen.
  • (Muss ja nicht ganz so unter der Gürtellinie sein,) aber ich versteh auch nicht, wieso es Sonderfahrten für etwas im Planbetrieb befindlichen gibt, um besser sehen zu können, was man damit machen kann, wenn es nicht mehr fährt?

    Es gibt Schulen, wo man zB Spantenwagen als Bibliothek oder sogar Schulklassen verwendet, sich das allerdings als unbrauchbar herausgestellt hat, weil nicht/kaum isoliert und daher im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß (der 4020er wird besser isoliert sein, aber trotzdem nicht ideal dafür).
    Die einzige stehende Verwendung, die mir einfällt, wäre als Museumsstück (aber das ist eher "Konservierung" als "Nachnutzung").

    Nach meinem Eindruck hat das Wort "Nachnutzung" bei der Eisenbahn (wenn auch bei Strecken) einen schlechten Beigeschmack, denn zum Beispiel gilt ein Radweg als "Nachnutzung" für eine Nebenbahn...
  • Ich meine, Recycling ist am Ende auch eine Nachnutzung.

    Ansonsten hätte es da vielfältige Möglichkeiten. Werfen wir den alten Krempel raus, legen das ganze tiefer und basteln eine hippe Lounge draus - oder eine Bar, ein Restaurant, einen "Clubraum", ein Museum, eine Galerie, ein Geschäft... oder was weiß ich.

    Können wir auch in der Tiefgarage (Franz Josefs Bahnhof) parken und als Warteraum verwenden.
  • Das mit dem Warteraum hätte sogar was, das solltest Du einreichen!
    Ja, das ist in der Tat die Idee des Jahrtausends! Wie lange denkst du, wird es dann dauern, bis alle Scheiben eingeschlagen, alle Sitze aufgeschlitzt, in die Ecken gepinkelt und g... wird, die Nadeln herumliegen usw.? Rollstuhlfahrer bleiben somit automatisch draußen im Zeitalter der maßlos überkandidelten Behindertenfreundlichkeit?

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