Schallplatte des Jahres (gelöst)

  • grubenhunt schrieb:

    Schrankenwärter
    Richtig!
    Abgesehen von kleinen technischen bzw. organisatorischen Unzulänglichkeiten gab es drei Personen, die für die Katastrophe verantwortlich waren:
    1. Eine Person, die individuell motorisiert unterwegs war und die durch ihr unrechtmäßiges Verhalten die Katastrophe erst ermöglichte. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen wurde diese Person vom Gericht erstinstanzlich freigesprochen.
    2. Der Schrankenwärter. Dieser wurde zwei Jahre nach der Katastrophe zu neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
    3. Eine Person, die nicht mehr für den Tod der ihr anvertrauten Personen verantwortlich gemacht werden konnte, da sie sich selbst unter den Todesopfern befand.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • grubenhunt schrieb:

    1. Ein LKW-Fahrer
    2. Der Schrankenwärter
    3. der TFZ-Führer

    ad 1. Nein. Es gibt motorisierte Fahrzeuge in verschiedenen Größenordnungen. Das betreffende Fahrzeug war in den Unfall direkt gar nicht involviert. Sowohl Lenker als auch sein Fahrzeug blieben völlig unversehrt. Aber der Lenker hätte dadurch, indem er sich an die Verkehrsregeln gehalten hätte, die Katastrophe verhindern können. Es war fatal, dass in den Sekundenbruchteilen der Entscheidung sich sein rechter Fuß für die falsche Aktion entschied.
    ad 2. Richtig. Dieser besaß keine genau gehende Uhr, was in diesem Job fatale Auswirkungen kann und ihm auch zum Verhängnis wurde.
    ad 3. Nein. Dieser war völlig unschuldig. Er wurde erst 180 bis 150 m vor der Ek auf die sich anbahnende Katastrophe aufmerksam.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Servus,

    Ich versuche (bin aber ziemlich sicher) Antwort 1: Das Busunfall von Lauffen 20. Juni 1959

    Da stimmt ja alles (Schrankenwarten ohne Uhr, LKW-Fahrer der ohne Schaden davon kam, viele Opfer eincshliesslich der Lokomotivführer, usw.

    Ich konnte bis jetzt nur nichts finden was mit Schallplatte des Jahres (1959?) zu tun hat.

    Freundliche Grüße,
    Robert G.


  • grubenhunt schrieb:


    (1)ein PKW-Fahrer

    (2)der Schrankenwärter (eh schon bekannt

    (3) ein Busfahrer wenn es kein Tfz-Fahrer war

    Richtig!
    Der Pkw-Fahrer hätte mit seinem rechten Fuß dazu beitragen können, dass es nicht zur Katastrophe kommt. Hat er aber nicht, indem er die falsche Entscheidung traf und das tat, was der rechte Fuß während einer Autofahrt die meiste Zeit tut.

    Ich bitte, für die weiteren Recherchen untenstehende Hinweise aus Antwort 11 ernst zu nehmen:

    dr. bahnsinn schrieb:

    2. Hinweis: Hätte die Staatsbahn im gesuchten Land nicht dieselbe Strategie verfolgt, die auch andere Staatsbahnen bzw. die für sie verantwortlichen Politiker zu dieser Zeit verfolgten, hätte es das Ereignis gar nicht gegeben.
    3. Hinweis: Das Ereignis hatte immerhin zur Folge, dass auf Druck der Bevölkerung auf Staatsbahn und Land die betroffene Bahnstrecke nicht nur ausgebaut, sondern dass deren Leben auch noch um über zwei Jahrzehnte verlängert wurde

    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Rätsel gelöst

    robertgordon47 schrieb:

    Ich versuche (bin aber ziemlich sicher) Antwort 1: Das Busunfall von Lauffen 20. Juni 1959

    Da stimmt ja alles (Schrankenwarten ohne Uhr, LKW-Fahrer der ohne Schaden davon kam, viele Opfer eincshliesslich der Lokomotivführer, usw.

    Ich konnte bis jetzt nur nichts finden was mit Schallplatte des Jahres (1959?) zu tun hat.

    Richtig! Gratulation an Robert G! Es handelt sich um den Busunfall von Lauffen am Neckar, der sich im kommenden Juni zum 60. Mal jährt. Der Pkw-Lenker hätte vor dem sich schließenden Schranken nur stehen bleiben brauchen, dann hätte auch der Autobus stehen bleiben müssen. Auch die DB trifft indirekt Schuld, indem sie die Zabergäubahn einstellen wollte und deshalb einen Teil der Züge durch Autobusse ersetzte. Einen dieser Autobusse ereilte auf der Ek der Frankenbahn sein Schicksal.
    Zur Schallplatte des Jahres: Dazu heißt es auf Wikipedia:

    Wikipedia schrieb:

    Horst Siebeckes Schallplatte des Jahres 1959 erinnerte an den Unfall als eines der wesentlichen Ereignisse des Jahres. Später wurde ein Gedenkstein an der Unfallstelle errichtet. Zum 50. Jahrestag fand eine große Gedenkfeier statt.
    Ich bedanke mich bei allen, die sich um die Lösung der Rätselfrage bemüht haben.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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