[WL] (Weichen-, Stellwerks- Strom-, etc.-)Störungen im Netz der Wiener Linien

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  • [WL] (Weichen-, Stellwerks- Strom-, etc.-)Störungen im Netz der Wiener Linien

    Bitte in Hinkunft alle Störungen mit Ausnahe der Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern*) hier posten. Danke.
    Ich mache den Anfang:

    26.05.2019
    U4-Station Meidlinger Hauptstraße war gesperrt
    Mittlerweile soll die Linie wieder in beide Richtungen fahren. In beide Richtungen gab es längere Wartezeiten.

    Zu einem Rettungseinsatz ist es Sonntagmittag in der U4-Station Meidlinger Hauptstraße gekommen. Rettung und Feuerwehr waren im Einsatz. Die Station war bis auf weiteres gesperrt, hieß es von Seiten der Wiener Linien. Mittlerweile dürfte die Linie wieder fahren. In beide Richtungen gab es längere Wartezeiten.

    KURIER
    *) Dafür gibt es einen eigenen Thread.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • 31.05.2019
    U1 im Frühverkehr lahmgelegt: Person im Tunnel
    Kein Betrieb zwischen Praterstern und Kaisermühlen. Person ist in der Vorgartenstraße in den Tunnel gelaufen. Polizei startete Suchaktion.
    Wegen eines Polizeieinsatzes in der Vorgartenstraße war die U1 Freitagfrüh zwischen Praterstern und Kaisermühlen rund eine halbe Stunde außer Betrieb. Laut Wiener Linien war in der Vorgartenstraße eine Person in den U-Bahn-Tunnel gelaufen. Die Polizei startete eine Suchaktion, die Person konnte allerdings nicht gefunden werden.Gegen 9.15 Uhr konnte der Btrieb der U1 wieder aufgenommen werden.

    KURIER

    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Lkw riss Fahrleitung herunter

    Ein Fahrleitungsgebrechen im Bereich der Josefstädter Straße hat am Montag kurz nach 14.00 Uhr den Betrieb der fünf Straßenbahnlinien 2, 5, 9, 33 und 44 gestört. Ein Lkw hatte eine Fahrleitung heruntergerissen. Die Linien wurden kurzgeführt.

    Online seit heute, 15.13 Uhr Die Dauer der Störung war laut Wiener Linien am Nachmittag nicht absehbar. Die Linie 2 fuhr nur zwischen Friedrich-Engels-Platz und der Station Ring beim Volkstheater. Die Linie 44 verkehrte zwischen Schottentor und Brünnlbadgasse. Die Wiener Linien empfahlen auf die Linien 46 und 10 auszuweichen.
    Die Linie 9 fuhr nur zwischen Gersthof und Rosensteingasse, die Linie 5 wurde zwischen Pratestern und Lange Gasse kurzgeführt. Die Linie 33 fuhr lediglich zwischen Friedrich-Engels-Platz und Spitalgasse. In beiden Fällen könne auf die U-Bahn-Linie 6 ausgewichen werden, informierten die Wiener Linien.

    ORF Wien
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • 16.07.2019
    Stellwerkstörung bei U6: Schienenersatzverkehr eingerichtet
    Ein Ende der Störung ist laut Wiener Linien nicht absehbar.

    Aufgrund einer Stellwerkstörung kann die U-Bahn-Linie 6 seit 10.15 Uhr zwischen Gumpendorfer Straße und Währinger Straße, Volksoper nicht verkehren. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Zudem fährt zwischen den Haltestellen Westbahnhof und Gumpendorfer Straße lediglich ein Pendelzug. Ein Ende der Störung ist laut Wiener Linien nicht absehbar.

    KURIER

    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • 16.07.2019
    Warum die U6 vier Stunden stillstand
    Ein Blackout in einem Stellwerk führte zur längsten U-Bahn-Panne seit Jahren. Störung auch bei U3.

    In die Arbeit konnte man am Dienstag noch ganz normal fahren, doch am Vormittag war Schluss: Ein Problem im Stellwerk Michelbeuern löste am Dienstag eine massive Störung im Wiener U-Bahn-Netz aus. Die Linie U6 konnte zwischen Gumpendorfer Straße und Währinger Straße / Volksoper gleich vier Stunden lang nicht fahren. Dazu kamen gleich zwei Störungen auf der U3.
    Was ist passiert?
    Um 10.45 Uhr brach die Stromversorgung im Stellwerk Michelbeuern (zwischen innerem und äußerem Gürtel auf Höhe des AKH) aus bisher ungeklärten Gründen zusammen. In Folge war ein Fahrbetrieb zwischen Westbahnhof und Währinger Straße stundenlang nicht möglich.
    Wie reagierten die Wiener Linien?
    Für die gesperrte Strecke wurde ein Schienenersatzverkehr mit sechs Bussen eingerichtet. Zudem fuhr zwischen den Haltestellen Westbahnhof und Gumpendorfer Straße ein Pendelzug.
    Wie lange dauerte die Störung?
    Erst kurz nach 14 Uhr kam von den Wiener Linien die erlösende Nachricht: Die U6 hat ihren Betrieb wieder aufgenommen.
    Waren auch andere Linien betroffen?
    Es blieb am Dienstag nicht bei der einen Störung. Auch die U3 war betroffen, und zwar gleich zwei Mal: Am Vormittag steckte ein defekter Zug von 9.30 bis 10 Uhr in der Station Stephansplatz, am frühen Nachmittag gegen 13.45 Uhr war die Linie wegen eines Rettungseinsatzes in der Station Volkstheater kurzfristig lahmgelegt.
    Wie viele Fahrgäste waren von dem Ausfall betroffen?
    Obwohl das Problem erst nach der Morgenspitze auftrat, waren Tausende Passagiere von der Störung betroffen: Schließlich sind in diesem Sommer die Linien U4 und S45 wegen Bauarbeiten teilweise gesperrt; viele Wiener aus dem Westen der Stadt nützen die U6 als Alternative. Wie viele Menschen am Dienstag den Pendelzug bzw. Schienenersatzverkehr benützten, konnten die Wiener Linien auf Anfrage allerdings nicht sagen. Es war jedenfalls die längste Störung seit mehreren Jahren.
    Warum sind mit U4 und S45 zwei wichtige Linien gleichzeitig wochenlang außer Betrieb?
    Sowohl die Wiener Linien (U4) als auch die ÖBB (S45) argumentieren, dass in den Sommerferien bis zu einem Viertel weniger Passagiere unterwegs seien. Zudem würden die beiden Linien einander nur bedingt konkurrieren.
    Wie gut funktioniert der Schienenersatzverkehr für die U4?
    Ein KURIER-Lokalaugenschein am 1. Juli ergab, dass der Ersatzverkehr für die gesperrte Teilstrecke der U4 weitgehend reibungslos verlief. Die Busse kamen pünktlich, Infotafeln klärten über die Bauarbeiten an der U-Bahn-Linie und die Ausweichmöglichkeiten auf. Trotzdem sorgten die längeren Fahrzeiten sowie die zusätzlichen Fußwege zu den Bushaltestellen bei so manchem Passagier für Unmut.

    KURIER

    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • KURIER-Kommentar zum heutigen U6-Stillstand:

    16.07.2019
    Was Wiener Linien und FPÖ verbindet
    Die U6 verzeichnete den längsten Ausfall seit Jahren. Über die Fehleranfälligkeit der Wiener Linien scheiden sich die Geister.

    Die Wiener Linien sind ja mittlerweile eine Art FPÖ der heimischen Verkehrsbetriebe. Nicht ideologisch gemeint, natürlich. Da sind sie fest in der roten Hand von Stadträtin Ulli Sima.
    Aber auch die Wiener Linien hanteln sich von Einzelfall zu Einzelfall. In ihrem Fall bei den Betriebsstörungen: Während der gemeine Wiener das Gefühl nicht los wird, laufend mit Ausfällen konfrontiert zu sein, legen die Wiener Linien nicht nur gerne dar, dass die Einschätzung sehr subjektiv (soll heißen: falsch) sei, sondern dass sie an (fallweisen) Störungen jedenfalls auch gar keine Schuld treffe.
    Ob die Wiener Linien recht haben, ist schwer überprüfbar. Einen Vorwurf müssen sie sich jedenfalls gefallen lassen: Wer (gemeinsam mit den ÖBB) zwei wichtige Linien – U4 und S45 – zeitgleich sperrt, schwächt das gesamte Öffi-Netz. Jeder weitere Ausfall, aktuell jener der U6, wird damit zum echten Problem.
    Dass der U-Bahn-Waggon während der Störung vielleicht nach Jasmin, Melone und Rose riecht (Duftrichtung: „Relax“), trägt da nur noch bedingt zur Entspannung bei.

    KURIER

    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Wegen eines Feuerwehreinsatzes fährt die Linie U1 derzeit nur zwischen Oberlaa und Praterstern S U beziehungsweise Kaisermühlen, V.I.C. U und Leopoldau S. Ersatzweise benützen Sie bitte U2, S-Bahn, die Straßenbahnlinien 25 und 26 . Das Störungsende ist derzeit nicht absehbar.

    Quelle: Wiener Linien
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Klosterwappen schrieb:

    Lt. Radio Burgenland gab es Rauchentwicklung in der Station Vorgartenstrasse.
    U1 war wegen Stromdefekts blockiert

    Eine defekte Stromschiene hat Dienstagfrüh die Wiener U-Bahnlinie U1 auf einem Teil der Strecke für zwei Stunden lahmgelegt. Fahrgäste mussten in der Leopoldstädter Station Vorgartenstraße kurzfristig auf Schienenersatzverkehr ausweichen.

    Online seit heute, 10.53 Uhr „Beim Einfahren in die Station Vorgartenstraße hat es zwei laute ‚Tuscher‘ gegeben und Rauchentwicklung im vorderen Zugbereich“, schilderte eine Augenzeugin der APA. „Gleich darauf kam die Durchsage, die Fahrgäste sollen die Station verlassen.“ Die Türen der hinteren Waggons des aus Fahrtrichtung Leopoldau kommenden Zuges hätten blockiert, berichtete die Frau. „Aber die Leute haben zusammengeholfen und die Türen aufgedrückt.“
    Die Knaller dürften von einem Kurzschluss durch den Stromdefekt verursacht worden sein. „Es dürfte etwas zu glosen begonnen haben. Das Standardvorgehen dafür ist: Feuerwehr rufen, Station räumen und danach die Ursache suchen“, sagte ein Sprecher der Wiener Linien.
    Defekte Stromschiene mittlerweile ausgetauscht
    Die Berufsfeuerwehr konnte bei ihrem Eintreffen von der ursprünglich gemeldeten Verrauchung nichts mehr feststellen, ihr Einsatz war umgehend wieder beendet. Techniker der Wiener Linien begannen mit dem Tausch der defekten Stromschiene, die als Urheber des Zwischenfalls ausgemacht worden war.
    Die Linie U1 verkehrte Dienstagfrüh zunächst nur zwischen Oberlaa und Praterstern bzw. Kaisermühlen und Leopoldau. Neben dem Schienenersatzverkehr standen als Ausweichmöglichkeiten U2 und S-Bahn sowie die Straßenbahnlinien 25 und 26 zur Verfügung. Um 10.05 Uhr wurde der Normalbetrieb wieder aufgenommen.
    red, wien.ORF.at/Agenturen
    dr. bahnsinn - der Forendoktor