[CH] SBB planen Wiedereinstieg in den Nachtzugverkehr

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  • [CH] SBB planen Wiedereinstieg in den Nachtzugverkehr

    3. Juni 2019

    SCHWEIZ: Laut www.railwaygazette.com planen die SBB den Wiedereinstieg in den im Jahr 2009 eingestellten Nachtzugverkehr und wollen dabei mit den ÖBB zusammenarbeiten. Da aber noch entsprechende Fahrzeuge beschafft werden müssen, wird es noch ca. drei Jahre dauern, bis es so weit ist.

    Weitere Infos unter obigem Link.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Und dass die ÖBB die Wartung auch gleich übernehmen.

    Grundsätzlich ist zu sagen, dass Zürich wohl als Nachtzugknoten ähnlich interessant ist wie Wien.

    Abgesehen von Budapest/Wien -Zürich und Berlin/Hamburg - Zürich sind Amsterdam/Brüssel - Zürich und (Neapel? -) Rom - Zürich wohl auch sehr interessante nachttaugliche Strecken.

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  • übrigens ist auch in LeMonde ein Artikel über die nightjets enrschienen :

    "nightjet weckt die Nachtzüge" :
    lemonde.fr/m-le-mag/article/20…nuit_5470351_4500055.html

    google-Übersetzung durchaus lesbar...

    und dann gabs noch eine TV-Dokumentation :
    francetvinfo.fr/meteo/climat/t…-en-autriche_3475069.html

    und selbst wenn sie inhaltlich teilweise komplett daneben ist, sie zeigt das steigende Interesse am Nachtzug auch in Frankreich.
  • ÖBB und SBB kooperieren bei Nachtzügen

    Die staatlichen Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) setzen bei Nachtzügen künftig auf eine Kooperation mit den ÖBB, um wieder ins Schlafwagengeschäft einzusteigen. Aber auch das Tagesangebot soll gemeinsam ausgebaut werden, bestätigte ein ÖBB-Sprecher einen entsprechenden Bericht der schweizerischen Nachrichtenagentur sda.
    Online seit heute, 17.47 Uhr

    Zwischen Zürich, Bregenz und München soll es ab Dezember 2020 täglich sechs Verbindungen pro Richtung geben. Bei bereits bestehenden Verbindungen – insbesondere zwischen Zürich-Basel und Berlin sowie Hamburg – wird eine Kapazitätserweiterung geprüft. Diese Nightjet-Verbindungen haben ihre Kapazitätsgrenzen erreicht.

    Förderungen für Nachtzüge
    SBB und ÖBB wollen zudem weitere europäische Städte ins Nightjet-Netz aufnehmen und mit der Schweiz verbinden. Gemeinsam wollen sie sich für bessere verkehrspolitische Rahmenbedingungen für den Betrieb von Nachtzügen einsetzen, zum Beispiel über die finanzielle Förderung der Nachtzüge mit CO2-Abgaben sowie über eine Entlastung bei den anfallenden Betriebskosten wie Trassennutzungsgebühren.

    Erfolgsmodell Nightjet
    Die ÖBB sind mit ihren sogenannten Nightjets der größte Anbieter im Nachtverkehr in Europa. „Wir sind vom Erfolg des Nightjets überzeugt“, so ÖBB-Chef Andreas Matthä. Die ÖBB haben kürzlich 13 weitere Nightjet-Garnituren bestellt. „Die Produktion der Züge läuft gerade an, im Laufe des Jahres 2022 werden die neuen Züge im modernen Design und mit noch mehr Komfort im Einsatz sein“, so Matthä.
    Die Schweizer hatten ihr Nachtzuggeschäft 2009 aufgegeben. Die Deutsche Bahn stieg Ende 2016 aus – die ÖBB übernahmen lukrative Strecken von den DB.

    ORF Vorarlberg
  • Toni Häne, Leiter SBB-Personenverkehr, im Interview mit BLICK

    Jetzt fordern viele mehr Nachtzüge. Wie kommen die SBB dem nach?
    Wir klären die tatsächliche Nachfrage. Denn wir wollen wissen, wo wir nicht nur über den Sommer ausreichende Auslastung erwarten dürfen. Die Nachtzüge nach Berlin und Hamburg sind Wochen im Voraus ausgebucht. Hier würden zusätzliche Züge wohl Sinn machen. Und wir prüfen weitere Strecken. Ich persönlich will wieder einen Nachtzug nach Barcelona. Hier liegt ganz klar meine Priorität.


    Und was braucht es dazu?
    Vor allem den gemeinsamen Willen, dieses Angebot anzubieten. Wenn die französische und die spanische Bahnen mitmachen, können wir diesen Nachtzug fahren. Denn ich denke, die Nachfrage wäre da. Aber eben: Die Partner müssen mitziehen. Das war auch bei den ÖBB so. Die Österreicher haben uns angefragt, bevor sie die Nachtzüge von der Deutschen Bahn übernommen haben, ob wir ihnen in Zürich helfen. Heute ist die Limmatstadt nach Wien der zweitgrösste Nachtzug-Hub in Europa.

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  • grubenhunt schrieb:

    Ich persönlich will wieder einen Nachtzug nach Barcelona. Hier liegt ganz klar meine Priorität.

    grubenhunt schrieb:

    Wenn die französische und die spanische Bahnen mitmachen, können wir diesen Nachtzug fahren. Denn ich denke, die Nachfrage wäre da. Aber eben: Die Partner müssen mitziehen.

    Da wünsch' ich bei SNCF und RENFE viel Glück und natürlich wäre es schön, wenn es einen SBB-nightjet Zürich - Barcelona gäbe. Weil die vertiefung der Zusammenarbeit ÖBB-SBB bei Wagenmaterial und Logistik wird ja offensichtlich von SBB und ÖBB gewünscht..
  • Eine Nacht ;)



    etwas genauer: so etwa 13h Fahrzeit

    20:00 ab Zürich, 23:00 ab Genf ---- 6:30 Narbonne, 7:00 Perpignan, 09:00 an in Barcelona.

    in die andere Richtung :

    20.00 ab Barcelona, 22.00 Perpignan, 22.30 Narbonne ---- 06:00 an Genf, 09.00 an Zürich

    Ich gehe bei der Schätzung davon aus, dass die Normalspurneubaustrecke Perpignan - Barcelona(1) benutzt werden muss undn habe der AVE-Fahrzeit von 1h20 zusätzliche 40 Minuten dazugeschlagen (für Vmax = 200 statt 300), was angesichts von 2 Zwischenhalten des AVE durchaus realistisch ist. Eine halbe Stunde Reserve ist zwischen Genf und Nimes auch schon drin, habe TER-Fahrzeiten genommen, die halten teilweise bei jedem Milchkandl, wo der nj dann sicher durchfährt.

    Wenn die Umfahrung von Nîmes und Montpellier benutzt werden kann, hat man fast 1h Reserve zwischen Genf und Narbonne.


    Solltest Du weiterdenken :

    Hinfahrt : Wien HBF ab 11:30, Umsteigen in Innsbruck auf den Transalpin, Zürich an 19:20
    Rückfahrt : Zürich ab 10:40, Wien an 18:30



    (1) muss wohl, wie kommt sonst der Zug ohne Umspurung nach Barcelona?


    ________________

    Eratum : ich habs nocheinmal zusammengezählt, die reine TER-Fahrzeit Genf - Nîmes + die AVE-Fahrzeit Nimes - Narbonne ist via Lyon 6h20, ich habe oben also 1h10min Spiel.

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