[DE] Ba-Wü: Massive betriebliche Probleme bei Go-Ahead

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  • [DE] Ba-Wü: Massive betriebliche Probleme bei Go-Ahead

    Verspätungen und Ausfälle
    Probleme bei der Remsbahn nach Betreiberwechsel
    Auf der Remsbahn gibt es seit dem frühen Dienstagmorgen erhebliche Probleme. Reisende berichten von Verspätungen und Zugausfällen. Der neue Betreiber spricht von technischen Problemen.
    Weitere Einzelheiten zu den technischen Problemen konnte eine Sprecherin des neuen Betreibers "Go-Ahead" am Dienstagmorgen nicht nennen. Man entschuldige sich für die Unannehmlichkeiten.

    Weiter teilte das Unternehmen mit, dass sämtliche Interregio Expresse zwischen Stuttgart und Nördlingen auf der Remsbahn heute nicht fahren. Die langsameren Regionalzüge hingegen schon.
    Auf der Oberen Jagstbahn zwischen Ellwangen und Crailsheim ist der Zugverkehr laut „Go-Ahead“ komplett eingestellt. Dort sollen die Reisenden auf Busse umsteigen. Wann der Zugverkehr auf den betroffenen Strecken wieder normal laufen soll, ist noch unbekannt.
    STAND: 11.6. 2019: 12:43 Uhr

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Neuer Betreiber zwischen Aalen und Stuttgart: Ausfälle auf der Remsbahn dauern die ganze Woche an
    Die Interregio-Express-Züge werden wohl die ganze Woche nicht auf der Remsbahn fahren. Das kündigte der neue Betreiber Go-Ahead am Mittwoch an. Am Dienstag gab es Ausfälle und Verspätungen.
    Als Grund für die Probleme werden Software-Fehler genannt. Am Dienstag schon hatte der neue Betreiber Go-Ahead angegeben, dass die Software für die Erstellung der Fahrpläne ausgefallen sei. Auch bei den Bremsen einiger neuer Züge habe es Probleme gegeben, hieß es am Mittwoch.
    Die Zustände bei der neuen Bahn waren am Dienstag zum Teil chaotisch. Zuggäste sprachen nicht nur von Ausfällen und Verspätungen, sondern auch von nicht öffnenden oder schließenden Türen. Im Verkehrsministerium in Stuttgart gab es ein Krisengespräch. Bis Ende der Woche hofft Go-Ahead, die Fehler zu beheben.
    Schwierigkeiten gibt es auch auf der Oberen Jagstbahn zwischen Ellwangen und Crailsheim. Dort ist nach Angaben der Bahn weiterhin ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Dort müssen die Reisenden auf Busse umsteigen.
    STAND: 11.6.2019, 18:56 Uhr

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Solange sich die Politiker in ihren Karossen spazieren führen lassen und keiner auf die Bahn angewiesen ist, wird sich nichts ändern. Denn es fährt in ihren Augen ja eh ein Schienenersatzverkehr.


    dr. bahnsinn schrieb:

    Am Dienstag schon hatte der neue Betreiber Go-Ahead angegeben, dass die Software für die Erstellung der Fahrpläne ausgefallen sei.
    Die Fahrpläne sind doch schon längst erstellt. Geht es um die Umlaufpläne? Wäre auch etwas kurzfristig....

    dr. bahnsinn schrieb:

    Auch bei den Bremsen einiger neuer Züge habe es Probleme gegeben, hieß es am Mittwoch.
    Und die haben eine Zulassung?

    dr. bahnsinn schrieb:

    sondern auch von nicht öffnenden oder schließenden Türen
    Selbige Frage noch ein Mal.


    So vertreibt man auch Fahrgäste, dafür sollten diese Firmen gerade stehen müssen.
  • Baden-Württemberg: Lokführer-Pool auf Landeskosten soll Probleme lösen

    Trotz moderner Fahrzeuge wie VT612, Talent 2 und Flirt 3 läuft bei fast jedem Fahrplanwechsel etwas schief; Foto: Bwegt.

    27. Juni 2019
    Der holprige Start von Go-Ahead mit Verspätungen und Zugausfällen durch defekte Neufahrzeuge zeigt für den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann die Auswirkungen der langwierigen Probleme im deutschen Schienenverkehrssystem.
    Hermann verwies im Landtag auf eine mangelhafte Infrastruktur, die einen erheblichen Investitionsbedarf aufweise, was das Nichtfunktionieren von Weichen und Signalen vor Augen führe. Aber auch die Bahnindustrie komme an ihre Grenzen, wenn massiv Straßenbahnen, S-Bahnen und Nahverkehrszüge bestellt würden und schaffe es nicht mehr, rechtzeitig und in guter Qualität zu liefern. Hermann kündigte an, auf Landeskosten einen generellen Lokführer-Pool zu bilden, um kurzfristige Ausfälle etwa durch krankes Personal sofort ausgleichen zu können. (wkz/cm)

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Lieferschwierigkeiten des Herstellers: Abellio muss Züge ausfallen lassen
    Rund um Stuttgart haben die neuen privaten Bahnbetreiber weiterhin Schwierigkeiten. Züge von Abellio können jetzt das Neckartal nicht wie geplant befahren. Zwei Strecken sind betroffen.
    Seit Pfingsten bedienen private Betreiber Bahnlinien im sogenannten Stuttgarter Netz - Startschwierigkeiten sind nicht ausgeblieben. Jetzt kann der private Anbieter Abellio das Neckartal nicht wie geplant befahren. Auf den Strecken zwischen Stuttgart und Pforzheim sowie Stuttgart und Heidelberg kommt es zu Ausfällen, weil es an Triebfahrzeugen mangelt. Von den eigentlich bestellten 16 Fahrzeugen habe der Hersteller Bombardier nämlich nur 2 geliefert.
    DB Regio hilft aus
    Abellio hat von der DB Regio und einem anderen Verkehrsunternehmen Ersatzfahrzeuge ausgeliehen. Das Unternehmen hat angekündigt, es werde voraussichtlich bis August neue Triebfahrzeuge bekommen. Dann will das Unternehmen im Neckartal planmäßig fahren.
    Auch auf anderen Strecken haben Bahnkonkurrenten Anlaufschwierigkeiten. Der Betrieb der Remstalstrecke von Bahnanbieter Go-ahead war durch Softwareprobleme beeinträchtigt.

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Baden-Württemberg: Lokführer-Pool auf Landeskosten soll Probleme lösen
    Damit wird es tatsächlich ernst:

    Ausfälle bei der Bahn: Verkehrsministerium will Lokführer auf Abruf bereitstellen
    Ab dem kommenden Jahr sollen Lokführer auf Abruf dabei helfen, Zugausfälle zu vermeiden. Das baden-württembergische Verkehrsministerium will dafür einen Personal-Pool aufbauen.
    Züge oder S-Bahnen fallen häufig aus, weil Lokführer fehlen. Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will deshalb den Zugbetreibern Lokführer zum Ausleihen zur Verfügung stellen. Wenn ganz kurzfristig jemand ausfällt – oder auch für einen Zeitraum über mehrere Wochen und Monate.
    Personalpool bezahlt zunächst Land
    Das Land wird so zum Vermittler: Über eine Leitstelle sollen dann solche Standby-Lokführer von anderen Firmen gemietet und verteilt werden. Den Personalpool und die Leitstelle zahlt erstmal das Land - die Bahnbetreiber sollen aber für die Ausleihe der Lokführer bezahlen.
    So könne ein Teil gegenfinanziert werden, heißt es aus dem Verkehrsministerium - wie viel das zusammen kostet wird noch nicht gesagt. Eine Ausschreibung dazu laufe noch. Denn bis jetzt hat Baden-Württemberg noch keine Lokführer auf Abruf parat. Für den Großraum Stuttgart soll der Personal-Pool zu Beginn des nächsten Jahres bereitstehen. Für ganz Baden-Württemberg dann ab Oktober 2020.

    STAND: 8.7.2019, 17:37 Uhr

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Probleme bei Abellio in Baden-Württemberg: Hermann erhebt schwere Vorwürfe gegen Zughersteller Bombardier

    Weil der Zughersteller Bombardier nicht zuverlässig liefert, kommt es auf Strecken des privaten Bahnanbieters Abellio immer wieder zu Ausfällen. Verkehrsminister Hermann kritisiert das Unternehmen scharf.

    Er habe selten ein derart unzuverlässiges Unternehmen wie Bombardier erlebt, sagte der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Der Zughersteller sei offenbar nicht handlungsfähig.
    Bombardier sollte eigentlich 16 Züge an den privaten Bahnanbieter Abellio liefern, gekommen sind gerade einmal vier. Abellio muss seine Strecken im sogenannten Stuttgarter Netz mit alten Fahrzeugen, unter anderem von der Deutschen Bahn, befahren. Die sind weniger komfortabel und müssen häufig gewartet werden. "Wir sind mehr als verärgert über den wiederholten Lieferverzug und die Hinhaltetaktik von Bombardier", sagte Abellio-Manager Roman Müller.
    Seit Beginn Probleme bei Abellio und Go-Ahead
    Wenn Abellio bis September nicht mindestens elf Züge von Bombardier bekomme, müssten zahlreiche Verbindungen ausfallen. Die Leidtragenden wären letztlich die Fahrgäste, wie schon zum Start von Abellio im Juni. Damals hatte das Unternehmen gemeinsam mit dem Anbieter Go-Ahead den Betrieb auf den Nahverkehrsstrecken des Stuttgarter Netzes von der Bahntochter DB Regio übernommen.
    Bei beiden Anbietern gab es massive Startschwierigkeiten, die sich teilweise über Wochen hinzogen. Abellio fährt unter anderem von Stuttgart nach Heidelberg, Pforzheim und Bruchsal. Zuletzt hatte Verkehrsminister Hermann die Fahrgäste noch um Geduld gebeten. Nun scheint er selbst die Geduld verloren zu haben.
    Bombardier verweist auf schwierige Zulassungsbedingungen
    Bombardier selbst gibt an, dass unter anderem die anspruchsvollen Zulassungsverfahren in Deutschland zu den Lieferengpässen geführt haben. "Speziell auch im Bereich der Software, die diesen Zug steuert, gibt es enorme Anforderungen", sagte Michael Fohrer, Geschäftsführer von Bombardier Transportation. "Wir hatten Probleme, wir haben die gelöst und wir liefern jetzt entsprechend der neuen Lieferpläne."
    "Der Konzern ist offensichtlich international nicht gut aufgestellt, nicht leistungsfähig", sagte Hermann. "Das hat auch damit zu tun, dass man seit Jahren den Konzern umbaut und ständig die Manager wechselt. Das kann nicht gut gehen." Bombardier befindet sich aktuell tatsächlich in einer Umbauphase. In Deutschland schreibt er seit Jahren rote Zahlen. Stellen müssen abgebaut werden. Nicht nur Baden-Württemberg wartet auf Züge von Bombardier. Auch im Saarland, in der Schweiz, in London und New York fehlen Züge.
    STAND: 8.8.2019, 13:57 Uhr

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) will deshalb den Zugbetreibern Lokführer zum Ausleihen zur Verfügung stellen.
    Baden-Württemberg/ Hermann: Lokführerpool ist gut angelegtes Geld
    15. August 2019
    Für Landesverkehrsminister Winfried Hermann wird der Lokführerpool, der im nächsten Jahr starten wird, ein Erfolg. Und das, obwohl vielleicht das Land dabei finanzielle Aufwendungen hat.
    Im Interview mit der Wochenzeitung Kontext sagte er: „Aber angenommen wir haben im Jahr drei Millionen Euro Kosten für den Pool, er wird aber nur zu einer Million abgerufen – dann habe ich zwar zwei Millionen scheinbar in den Sand gesetzt, aber ich habe eigentlich das erreicht, was ich wollte: Dass die Züge pünktlich fahren.“ Mit dem Pool sollen die Schwächen des Wettbewerbssystems kompensiert werden. Das Land gibt jährlich über 800 Mio. EUR an Regionalisierungsmitteln für den SPNV aus. Zudem muss das Land darauf achten, dass die Unternehmen „nicht zu viel Rendite, sondern dass sie anständige Arbeit machen“. Nicht einlassen wollte sich Hermann auf Vorwürfe zu Go Ahead, das in Großbritannien als „most-hated business“ gilt. Dies sei in Baden-Württemberg „eine völlig neue Gesellschaft“, die sich vorgenommen habe, „deutlich besser zu werden als die Deutsche Bahn“. (cm)

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  • Go-Ahead: Regelfahrplan ab Schulbeginn nach den Sommerferien
    27. August 2019
    Mit Ende der Sommerferien wird Go-Ahead im Raum Stuttgart zum 12.09.2019 auf den Regelfahrplan umstellen.
    Die IRE-Züge (IRE 1) fahren dann durchgängig von Karlsruhe über Stuttgart und Schwäbisch Gmünd bis Aalen, bisher endeten sie in Schwäbisch Gmünd. Um auf der IRE-Strecke eventuelle Verspätungen auszugleichen, werden die zusätzlichen Züge der DB Regio bis einschließlich 20.10.2019 weiterhin eingesetzt. Auch die Regionalbahn (RB 13) fährt ab September fahrplanmäßig von Stuttgart über Aalen nach Crailsheim und Ellwangen, so das Unternehmen. Die Pünktlichkeitswerte von Go-Ahead bewegten sich in den letzten vier Wochen zwischen 83 und fast 90 %. In den letzten acht Wochen wurde die Pünktlichkeit um durchschnittlich 10 % gesteigert. Go-Ahead veröffentlich derzeit die Wochenstatistik zur Pünktlichkeit. (cm)

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