[Kurier] Tausende Zuggäste saßen stundenlang auf Bahnhöfen fest

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  • [Kurier] Tausende Zuggäste saßen stundenlang auf Bahnhöfen fest

    Wenn die Landeshauptfrau mit an Bord ist, dann ist alles halb so schlimm ;)
    Gefunden im heutigen Kurier...
    kurier.at/chronik/niederoester…bahnhoefen-fest/400521922



    Tausende Zuggäste saßen stundenlang auf Bahnhöfen fest
    Gabi Burgstaller organisierte Busse. Grund war ein Stellwerkproblem.
    Fahrgäste fast verdurstet...




    Mittwoch, kurz vor 16 Uhr: Der Salzburger Anwalt Klaus sitzt in einem IC-Zug Richtung Flughafen Wien, als es kurz vor St. Pölten zu einer Vollbremsung kommt. „Keiner hat gewusst was los ist“, sagte er später zum KURIER. Der Zug fuhr zunächst retour nach Pöchlarn und anschließend nach Amstetten. Dort sollte es einen Schienenersatzverkehr geben, hieß es.
    Aber die Passagiere fanden weder die Ersatzbusse noch ÖBB-Personal, das Auskunft geben könnte, sondern nur andere Züge, die ebenfalls nicht weiterkamen.


    © Bild: Lindorfer Raffaela

    So saßen einige hundert Passagiere stundenlang in Zügen und am Bahnsteig fest – ohne Information oder Verpflegung. „Die Leute sind bald unruhig geworden“, erzählt eine Passagierin, die in Amstetten ausharrte. „Eine Frau hat ins Nottelefon gebrüllt: ,Es hat 30 Grad und wir haben kein Wasser.’“
    Die Schaffner konnten keine Auskunft geben, ÖBB-Mitarbeiter waren immer noch keine vor Ort.

    Stellwerkproblem
    Grund für die Störung war ein Problem mit einem Relais-Stellwerk, erklärte ÖBB-Sprecher Bernhard Rieder. „Eigentlich sind solche Probleme schnell behoben.“ Deshalb habe man nur für den Nahverkehr einen Schienenersatz organisiert, nicht aber für den Fernverkehr.
    Doch die Behebung dauerte insgesamt knapp drei Stunden. Damit waren laut ÖBB insgesamt um die zehntausend Passagiere von der Störung betroffen.

    Unverhofft
    100 Fahrgäste kamen unverhofft früher aus Amstetten weg: Unter den Wartenden war nämlich auch die ehemalige Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ).


    © Bild: Lindorfer Raffaela

    Sie habe binnen 20 Minuten zwei Busse organisiert, die 100 Personen nach St. Pölten bringen – weil von dort wieder Züge gehen sollten. Gabi Burgstaller konnte nicht fassen, wie die ÖBB in dem Fall reagierten: „Wie kann das sein, dass kein Mitarbeiter da ist?“


    © Bild: Lindorfer Raffaela

    „Bei den kleineren Bahnhöfen haben wir leider kein Personal vor Ort“, sagte ÖBB-Sprecher Rieder. „Und in dem Fall ist es uns leider nicht gelungen, schnell genug Mitarbeiter nach Amstetten und Pöchlarn zu bringen. Wir müssen uns bei unseren Fahrgästen entschuldigen.“
    Kurz nach 19 Uhr setzten sich die Züge in Amstetten in Richtung in Wien Bewegung. Die Passagiere hätten erleichtert applaudiert.
  • Pendler kritisieren ÖBB nach Westbahnsperre

    Tausende Bahnfahrer sind am Mittwoch von einer mehrstündigen Sperre der Westbahnstrecke zwischen St. Pölten und Loosdorf betroffen gewesen. Viele Fahrgäste kritisieren nun die Informationspolitik der ÖBB.

    Online seit heute, 17.12 Uhr Die Fahrgäste mussten Mittwochabend bis zu drei Stunden auf ihre Weiterreise warten. Die Ursache der Sperre waren Probleme in der Stromversorgung im Stellwerk im Knoten Rohr, weshalb die Weichen nicht mehr gesteuert werden konnten. Viele Fahrgäste, die zur abendlichen Hauptverkehrszeit unterwegs waren, warfen den ÖBB nun vor, sie darüber zu wenig und zu spät informiert zu haben.
    Für den Unmut zeigten die ÖBB am Donnerstag Verständnis. Die Fahrgäste seien aber so gut wie möglich informiert worden, versicherte ÖBB-Sprecher Christopher Seif: „Es wurde durchgesagt, dass es eine Streckenunterbrechung auf Grund eines technischen Problems gibt. Wir konnten aber leider noch nicht sagen, wie lange diese Unterbrechung dauern wird, weil der Fehler erst gefunden werden musste.“
    ÖBB: Ersatzverkehr für alle Gäste nicht möglich
    Service-Mitarbeiter seien zudem auch zu kleineren Bahnhöfen geschickt worden, aber „es ist eine akute Situation, da ist es dann eben nicht möglich, alles sofort umfassend zu besetzen“, erklärte Seif. Auch ein Schienenersatzverkehr mit Bussen sei in dieser kurzen Zeit für die Fahrgäste der Fernzüge nicht zu organisieren. Für den Nahverkehr seien durchaus Busse angefordert worden.
    In größeren Bahnhöfen wie St. Pölten oder Amstetten seien die Fahrgäste wegen der Hitze mit Snacks und Wasser versorgt worden. Zudem waren alle Züge der ÖBB klimatisiert. Bis alle Züge wieder regulär unterwegs waren, dauerte es bis in die späteren Abendstunden.
    Stefan Sailer, noe.orf.at

    Siehe dazu auch den entsprechenden Beitrag in der TVthek.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Fuer oesterreichische Verhaeltnisse magst ja recht haben. Wenn man das aber zB mit diversen Uebernahmen, Stellwerksbraenden, Krankenstandswellen ... abgebrannten Trafos, abstuerzende Stellwerkssoftware ... vergleicht, wo dann wirklich tagelang alles drunter und drueber geht, kann man einmal mehr nur fuer die Essiggurkerl Werbung machen: Felix Austria!