Tullnerfelder Bahn zwischen Herzogenburg und St. Pölten zwei Monate gesperrt

  • Tullnerfelder Bahn zwischen Herzogenburg und St. Pölten zwei Monate gesperrt

    ÖBB investieren 12 Mio. Euro in Tullnerfelder Bahn

    Die Tullnerfelder Bahn wird zwischen St. Pölten und Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) von Samstag bis 1. September gesperrt. Die ÖBB investieren 12,5 Millionen Euro in neue Gleise.

    Online seit heute, 9.06 Uhr

    Etwa elf Kilometer neue Schienen sollen verlegt und 9.000 neue Schwellen eingebaut werden. 22.500 Tonnen Gleisschotter werden erneuert und 19.500 Tonnen Schüttmaterial verarbeitet, hieß es in einer Aussendung der ÖBB. Diese Maßnahmen seien notwendig, „damit die erforderliche, sichere Gleislage und Funktionalität“ gegeben bleibt, so das Unternehmen.
    Ein Schienenersatzverkehr zwischen Herzogenburg und St. Pölten mit Bussen wird eingerichtet. Reisende mit Fahrrädern können diese Busse des Schienenersatzverkehrs „aus beförderungstechnischen Gründen nicht benützen“, so die ÖBB. Ein Fahrkartenverkauf finde in den Bussen des Schienenersatzverkehres nur dann statt, wenn keine derartige Kaufmöglichkeit in der angefahrenen Bahnstation möglich ist, hieß es in einer Aussendung des Unternehmens.
    Radtramper von bzw. nach Wien-Westbahnhof
    Betroffen von der Sperre sind nach Angaben der ÖBB aber nicht nur die Pendler der Kremser Bahn im Bereich Herzogenburg – St. Pölten, sondern auch jene Radtramperzüge, die nicht vom Franz-Josephs-Bahnhof in Wien via Tulln in die Landeshauptstadt geführt werden können. Diese beiden REX-Verbindungen werden von 29. Juni bis 1. September über die Westbestandstrecke zwischen Wien-Westbahnhof – Hütteldorf – Rekawinkel – St. Pölten geführt.
    „Fahrgäste, die den Radtramper nutzen wollen, müssen ihre Reise in dieser Zeit somit entweder am Wiener Westbahnhof starten/beenden oder in den Stationen von Wien Franz-Josephs-Bahnhof bis Herzogenburg in dafür bereitgestellte Schienenersatzverkehrsbusse ein-/aussteigen, die den Anschluss zum Radtramper in St. Pölten herstellen“, so die ÖBB. Von St. Pölten weiter bis Passau ändert sich nichts.
    ORF NÖ/Agenturen
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