Zusammenstoß zwischen S-Bahn und DoSto-Zug zwischen Floridsdorf und Leopoldau

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  • Mittlerweile wurde festgestellt, dass der Tfzf "auf Netflix" und dadurch abgelenkt war... Ob das so im Untersuchungsbericht stehen wird, darf bei der Freunderlwirtschaft ÖBB <> SUB bezweifelt werden.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan
  • sich noch dabei erwischen zu lassen.
    Gut, "erwischen" ist "relativ". Es erfolgte eine Auswertung der Telefondaten, angeordnet von der Staatsanwaltschaft Wien. Dasselbe Problem wie in Niklasdorf aber auch in Aichach.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan
  • wenn die unbewiesene Vermutung,
    Offenbar bist du der deutschen Sprache nicht mächtig! Es ist keine unbewiesene Vermutung, sondern Fakt. Und seit Aichach werden auch in Österreich nach einem Eisenbahnunfall die Handys der Beteiligten sofort beschlagnahmt. Und in diesem Fall war es übrigens ein Film, der nicht(!) vorladbar war! Diese "Ausreden" kennen auch die Ermittlungsbehörden schon länger!

    BTW: Schwere fahrlässige Körperverletzung bis zu zwei Jahre, schwere fahrlässige KV mehrerer Personen bis zu drei Jahren = Erhebung der Verkehrs-, Standort-, Zugangsdaten zulässig. Zudem: Netzbetreiber müssen gemäß § 18 Abs 2 ECG aufgrund der Anordnung eines dazu gesetzlich befugten inländischen Gerichtes diesem alle Informationen übermitteln, an Hand derer die Nutzer ihres Dienstes zur Verhütung, Ermittlung, Aufklärung oder Verfolgung gerichtlich strafbarer Handlungen ermittelt werden können.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan

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  • Seit wann sind Unfallvorgänge/-Akte "öffentlich ersichtlich"? Sie sind natürlich nicht öffentlich! Lediglich Eisenbahn- und Luftfahrtunfälle werden unter gewissen Umständen "veröffentlicht". Was die Bahn betrifft, ist zwar die SUB "verpflichtet", Unfallvorgänge zu veröffentlichen. Tut sie es nicht, auch egal, denn es gibt bei einer Verletzung dieser Verpflichtung keine Strafe - eines von vielen Gesetzen ohne Strafbestimmungen. Also darf man sich eben nicht wundern, wenn es zu dem einen oder anderen "Fall" keine Veröffentlichung gibt. Beispiel: Beim Semmering-Hoppala steht ja auch in keinem veröffentlichten Bericht, dass der TFZf schlichtweg eingepennt ist und schlaftrunken mehrere Vorschriften missachtet hat (völlige unterlassene Kommunikation, keine Bremsprobe nach dem vermeintlichen Ankuppeln des "Abschlepptriebfahrzeuges" usw.). Und bis zu dem Zeitpunkt, als im EBFÖ Fotos aus dem Tunnel veröffentlicht wurden, hat man der Bevölkerung (sogar im TV) einreden wollen, dass es "nur" eine Entgleisung war. Im Übrigen darf im (veröffentlichen) Untersuchungsbericht kein "Schuldiger" angeführt werden, da die Schuld ausschließlich durch ein Gericht festzustellen ist. Daher wird auch nie drinnen stehen, dass der TFZf Netflix geschaut hat: UUG 2005, §15/5: Die Ergebnisse des Untersuchungsberichtes gemäß Abs. 2 Z 7 dürfen im gerichtlichen Strafverfahren bei sonstiger Nichtigkeit nicht als Beweismittel zum Nachteil des Beschuldigten verwertet werden. Gemäß § 4 UUG 2005 haben Untersuchungen als ausschließliches Ziel die Feststellung der Ursache des Vorfalles, um Sicherheitsempfehlungen ausarbeiten zu können, die zur Vermeidung ähnlicher oder gleichartig gelagerter Vorfälle in der Zukunft beitragen können. Die rechtliche Würdigung der Umstände und Ursachen ist ausdrücklich nicht Gegenstand der Untersuchung! Es ist daher auch nicht der Zweck eines Untersuchungsberichtes, ein Verschulden festzustellen oder Haftungsfragen zu klären!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan

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  • westbahn schrieb:

    Mittlerweile wurde festgestellt, dass der Tfzf "auf Netflix" und dadurch abgelenkt war... Ob das so im Untersuchungsbericht stehen wird, darf bei der Freunderlwirtschaft ÖBB <> SUB bezweifelt werden.

    westbahn schrieb:

    Im Übrigen darf im (veröffentlichen) Untersuchungsbericht kein "Schuldiger" angeführt werden, da die Schuld ausschließlich durch ein Gericht festzustellen ist. Daher wird auch nie drinnen stehen, dass der TFZf Netflix geschaut hat: UUG 2005, §15/5: Die Ergebnisse des Untersuchungsberichtes gemäß Abs. 2 Z 7 dürfen im gerichtlichen Strafverfahren bei sonstiger Nichtigkeit nicht als Beweismittel zum Nachteil des Beschuldigten verwertet werden. Gemäß § 4 UUG 2005 haben Untersuchungen als ausschließliches Ziel die Feststellung der Ursache des Vorfalles, um Sicherheitsempfehlungen ausarbeiten zu können, die zur Vermeidung ähnlicher oder gleichartig gelagerter Vorfälle in der Zukunft beitragen können. Die rechtliche Würdigung der Umstände und Ursachen ist ausdrücklich nicht Gegenstand der Untersuchung! Es ist daher auch nicht der Zweck eines Untersuchungsberichtes, ein Verschulden festzustellen oder Haftungsfragen zu klären!
    Das heißt, du wolltest aus der Situation heraus, dass sie es gar nicht veröffentlichen dürfen, einen Beweis für die Freunderlwirtschaft ÖBB <> SUB konstruieren?
  • Du musst dir die verschiedenen Berichte nur genauer ansehen und verfolgen. Bei Unfällen, die auf Verschulden von ÖBBlern zurückzuführen sind, warten wir auf die Angabe der Ursache - wie in diesem Falle - bereits 562 Tage, beim Semmering-Hoppala sogar 604 Tage, bis der "finale" Bericht erscheint. Bis dahin steht bei der Ursache regelmäßig "ist noch Gegenstand der Ermittlungen" - 562 Tage? 604 Tage? Hallo? Was machen denn die Penner im BMVIT den ganzen lieben Tag (Wochen, Monate, Jahre)? Bei Unfällen mit Beteiligung "privater" EVUs (Beispiel Mariazellerbahn, Brenner usw.) ist man bei der Findung der Ursache wesentlich schneller, meist schon ab 35 Tagen gibt es da schon die ersten Zwischenberichte mit(!) Darstellung der Ursache. Bei den Freunden wartet man eben, bis die Gerichtsverhandlung abgeschlossen ist. Dafür dürfen sich halbseidene und ahnungsbefreite "Gutachter" bei Gericht einfinden und dem Richter G'schicherln drücken, die der glauben muss. ...und was da so im BMVIT und der SUB gelaufen ist (Postenschacher, hirnlose Frischlinge von der "Fachschule", Gehälter von den ÖBBs usw.), darauf brauchen wir wohl nicht näher eingehen, oder?
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan

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  • Ich kann jetzt nur über die genannten Fälle reden, da ich keine Überblick über alle habe. "In diesem Fall" ist der Unfall keine 2 Monate alt, das funktioniert mit 562 Tagen nicht. Der Fall Semmering ist auch komplexer, als die "einfache" Geschwindigkeitsüberschreitung der Mariazellerbahn, oder der abgeschlossene Hahn am Brenner.
  • Geh bitte! Was ist am Semmering komplex? Ein Zug bleibt wegen einer Zugtrennung stehen, der nachfolgende Zug muss ebenso stehen bleiben, er soll zurückgezogen werden. Der TFZf pennt ein, er glaubt, er wird abgeschleppt und löst schlussendlich auch noch die Bremsen, damit's noch schneller bergab geht! Und dann führt ein Eisenbahner, um zu vertuschen, den im Tunnel verletzten Lokführer mit dem Privatauto ins Spital und die Polizei erfährt über "die Entgleisung" aus dem Radio! Sehr komplex, gell? Das durchschaue ich in wenigen Minuten, ein minderbemittelter Modelleisenbahner mit einem IQ von 13 (12=Wurstsemmel, 14=Peitschenleuchte) schafft das in maximal drei Tagen! Aber die Profis im BMVIT brauchen zwei Jahre dazu!
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