[DE] Sachsen: Betrieb der Städtebahn über Nacht eingestellt

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  • Region Dresden: Busersatzverkehr wird ausgedehnt – Parallelverkehr zur Städtebahn
    13. August 2019
    Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat zu Schulbeginn am 19.08.2019 einen erweiterten Busverkehr als Ersatz für die Leistungen der Städtebahn Sachsen bestellt.
    Insgesamt werden dann „16 Busse und über 30 Fahrer den Ersatzverkehr sicherstellen“, so VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen. Zum Einsatz kommen Busse von Regiobus Bautzen, dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Müller-Bus-Reisen sowie von den Verkehrsbetrieben Vetter aus Sachsen-Anhalt. Dabei sollen die Busse „einige Tage“ parallel zu den Zügen fahren, wenn es zu einer „raschen und vollständigen“ Betriebsaufnahme der SBS kommen wird. „Angesichts der Unwägbarkeiten der kurzfristigen Betriebsaufnahme stehen damit in jedem Fall ausreichend Kapazitäten zur Verfügung“, so Ehlen. (cm)

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  • Städtebahn Sachsen: Betrieb ab nächster Woche – Sewerin ohne Entscheidungsbefugnisse

    Ab nächster Woche sollen die Züge der Städtebahn wieder fahren; Foto: C. Müller

    13. August 2019
    „Wir werden nächste Woche den Betrieb wieder aufnehmen und die Details voraussichtlich bis Ende der Woche bekanntgeben.“ Dies teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Stephan Laubereau auf Nachfrage mit.
    Weiter ist Torsten Sewerin zwar noch Geschäftsführer der Städtebahn Sachsen, seit dem 07.08.2019 hat er aber „keine Entscheidungsbefugnisse“ mehr. Zu diesem Zeitpunkt hat das Amtsgericht Aschaffenburg Stephan Laubereau zum „vorläufigen Insolvenzverwalter mit Verfügungsbefugnis“ bestellt – eine sogenannte „starke vorläufige Insolvenzverwaltung“. (cm)

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  • 16.08.2019 | 16:26 Uhr
    Städtebahn rollt ab Montag wieder auf zwei Strecken
    Bildrechte: MDR/L. Müller
    Die Städtebahn Sachsen nimmt am kommenden Montag zum Schuljahresbeginn auf zwei Linien ihren Betrieb wieder auf. Das hat der vorläufige Insolvenzverwalter Stephan Laubereau am Freitag mitgeteilt. Zu Beginn sollen auf den Strecken von Dresden nach Kamenz (RB 34) und von Heidenau nach Altenberg (RB 72) acht Züge im Einsatz sein.
    Parallel zu den beiden Bahnverbindungen werden aber auch weiterhin Busse des Verkehrsverbandes Oberelbe (VVO) auf den Strecken fahren. Wann der Busverkehr eingestellt wird, will der VVO kommende Woche mitteilen. Dann soll auch feststehen, wann der Bahnverkehr auf den Strecken von Dresden nach Königsbrück (RB 33) und von Pirna nach Neustadt und Sebnitz (RB 71) wieder aufgenommen werden kann. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren, so Laubereau.
    Trubel um insolventes Eisenbahnunternehmen
    Die Städtebahn Sachsen hatte Ende Juli überraschend den Betrieb eingestellt. Kurz darauf wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. Für Schlagzeilen sorgten zudem Querelen mit dem VVO, der Leasinggesellschaft Alpha Trains und der Deutschen Bahn. Nun betonte der vorläufige Insolvenzverwalter die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten bei den Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Betriebs. Zudem lobte er die Mitarbeiter. Das Team sei hochmotiviert gewesen und habe gemeinsam hart daran gearbeitet. Auch konnte das Gehalt der 90 Beschäftigten pünktlich ausgezahlt werden.

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  • 23.08.2019 | 07:37 Uhr
    Paralleler Busverkehr zur Städtebahn Sachsen wird eingestellt
    Immer mehr Züge der Städtebahn Sachsen kommen wieder in Fahrt. (Archivbild)Bildrechte: MDR/L. Müller

    Nach der Wiederaufbahme des Zugbetriebs durch die Städtebahn Sachsen wird der parallele Busverkehr Schritt für Schritt aufgegeben. Das hat der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mitgeteilt. Demnach fahren ab Sonnabend keine Busse mehr parallel zur Städtebahn von Dresden nach Kamenz. Ebenfalls entfallen ab Sonnabend die als Ersatz eingerichteten zusätzlichen Stopps der Trilex-Express-Züge in Dresden-Industriegelände und Langebrück.
    Die Busse zwischen Heidenau und Altenberg werden nur noch bis zum 30. August unterwegs sein. Der VVO hatte die Busse sicherheitshalber bestellt, weil unklar war, wie stabil die insolvente Städtebahn den Bahnverkehr betreiben kann.
    Wann die Züge auch auf den Bahnstrecken Dresden-Königsbrück sowie Pirna-Sebnitz wieder fahren, ist noch unklar. Der Insolvenzverwalter arbeite daran.
    Übergangsbetrieb bis zur Neuvergabe
    Ende Juli war das Insolvenzverfahren für die Städtebahn eröffnet worden. Die Städtebahn hatte den Betrieb überraschend eingestellt, der VVO den Verkehrsvertrag gekündigt. Der Leasinggeber Alpha Trains hatte der Städtebahn Sachsen den Vertrag über 15 eingesetzte Triebwagen gekündigt. Zu den genauen Hintergründen machen die beiden Vertragspartner keine genauen Angaben. Derzeit darf die Städetbahn wieder mit den gemieteten Zügen fahren.
    Es handelt sich um einen Übergangsbetrieb. Der VVO plant das Dieselnetz an einen anderen Betreiber zu übertragen.

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  • Städtebahn Sachsen: Züge fahren wieder nach Ottendorf-Okrilla

    Zug der Städtebahn im Müglitztal; Quelle: C. Müller

    30. August 2019
    Die schrittweise Betriebsaufnahme der Städtebahn Sachsen kommt einen Schritt weiter.
    Ab Montag (02.09.2019) wird die Linie RB 33 teilweise wieder per Zug gefahren. Zwischen Dresden-Neustadt und Ottendorf-Okrilla Süd fahren wieder Bahnen, weiter gen Königsbrück fahren weiterhin Busse. Nur frühmorgens bzw. spätabends wird Ottendorf-Okrilla Nord bzw. Königsbrück mit vier Zugpaaren angefahren. Auf der Linie RB 71 zwischen Pirna und Sebnitz fahren dagegen weiterhin Ersatz-Busse, einen Termin zur Betriebsaufnahme des Zugverkehrs nannte weder der Insolvenzverwalter noch der Aufgabenträger VVO. Weiter fährt jetzt auch der „Wander-Express“ RE 19 (Dresden – Altenberg) an Wochenenden und Feiertagen wieder planmäßig. Laut dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Stephan Laubereau stehen ab Montag elf Triebzüge zur Verfügung. (cm)

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  • https://www.mdr.de/sachsen/dresden/dresden-radebeul/insolvenzverwalter-will-staedtebahn-wieder-in-betrieb-gehen-lassen-100.html schrieb:

    Die Geschäftsführung der Städtebahn Sachsen erklärte unterdessen, dass der Servicebetrieb STS Städtebahn Service GmbH als eigenständiges Unternehmen nicht von der Insolvenz betroffen ist
    Trotzdem wurde man sich bei der Instandhaltung wohl nicht einig und somit erfolgt selbige bei DB Regio (Railbusiness 35/2019).
  • Verkehrsverbund Oberelbe: Transdev soll Städtebahn im Dieselnetz ersetzen
    16. September 2019
    Nach der Betriebseinstellung der Städtebahn Sachsen (SBS) und der Kündigung des Verkehrsvertrags durch den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) im Juli hat die Verbandsversammlung heute die Notvergabe der Verkehrsleistungen beschlossen.
    Für den Zeitraum bis Ende 2021 soll das VVO-Dieselnetz von der Transdev Regio Ost GmbH betrieben werden. Der VVO hofft, dass der neue Betreiber in wenigen Wochen den Zugverkehr übernehmen kann. Die Angebote der interessierten Eisenbahnunternehmen unterschieden sich deutlich, lagen aber alle über dem bisherigen Betreiber SBS, teilt der VVO mit. „Die notwendigen Zuschüsse spiegeln einerseits die kurze Laufzeit, andererseits die deutlich gestiegenen Kosten, insbesondere für Löhne und Gehälter, wider, die in Folge des Mangels an Lokführern und Zugbegleitern gezahlt werden“, erläuterte Landrat Arndt Steinbach, stellvertretender Verbandsvorsitzender. Unterlegene Bieter haben die Möglichkeit, innerhalb von zehn Tagen Widerspruch einzulegen. (as)

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  • 19.11.2019 | 18:40 Uhr
    Zugverkehr von Pirna nach Sebnitz erst ab Januar 2020
    Bildrechte: MDR/L. Müller
    Spätestens zum Jahresanfang 2020 sollen auf allen Strecken der ehemaligen Städtebahn Sachsen wieder Züge fahren. Das sagte der Sprecher des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) am Dienstag auf Anfrage von MDR SACHSEN. Auf der Verbindungen zwischen Dresden und Königsbrück gibt es noch Einschränkungen bis voraussichtlich zum kommenden Wochenende. Zwischen Pirna und Sebnitz über Neustadt fahren weiter ausschließlich Busse. Ob ab Januar tatsächlich alle Zugfahrten wieder planmäßig und wie vom VVO bestellt stattfinden können, wollte der VVO-Sprecher nicht sagen. Das hänge davon ab, ob alle 15 Dieseltriebwagen gewartet und einsatzbereit sind.
    Neuausschreibung ab Ende 2021
    Nach der Insolvenz der Städtebahn Sachsen im Sommer hatte der VVO per Notvergabe den Zugverkehr an die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) vergeben. Seit Oktober betreibt die MRB das Dieselnetz mit denselben geleasten Fahrzeugen, wie zuvor die Städtebahn. Die Züge tragen auch noch die Anschrift der Städtebahn. Allerdings sind nicht alle Triebwagen einsatzbereit, da mit Stillstand nach Insolvenz der Städtebahn Wartungsarbeiten ausgeblieben waren.
    Die Notvergabe gilt laut VVO-Sprecher bis Ende 2021, der Verkehrsvertrag der Städtebahn wäre ohne Pleite bis Ende 2024 gelaufen. Deshalb bereitet der VVO eine Neuausschreibung vor und hat eine entsprechende Vorankündigung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Der Neuvertrag soll eine Laufzeit von zehn Jahren haben. Die bisher eingesetzten Desiro-Züge erfüllen laut Vorankündigung die Anforderungen.
    Dichterer Takt auf einzelnen Strecken
    Neu wird montags bis freitags ein Halbstundentakt auf der Strecke Dresden - Kamenz und eine Verlängerung der Linie Königsbrück über den Bahnhof Dresden-Neustadt hinaus bis zum Hauptbahnhof ausgeschrieben. In der Hauptverkehgrszeit sollen die Züge zwischen Dresden und Ottendorf-Ockrilla ebenfalls alle 30 Minuten verkehren. Sollte der Betreiber wechseln, soll dieser die Beschäftigten des bisherigen Betreibers mindestens zu den bestehenden Konditionen übernehmen.

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  • Neu

    So langsam wirds wieder:

    06.12.2019 | 17:05 Uhr
    mdr.de/sachsen/dresden/dresden…r-vvo-dieselnetz-100.html

    Bald wieder Zugverkehr auf ehemaligen Städtebahnstrecken bei Dresden


    Bildrechte: Diana Köhler

    Die Mitteldeutsche Regiobahn nimmt schrittweise den Zugverkehr im gesamten sogenannten VVO-Dieselnetz bei Dresden wieder auf. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wurde mit dem Verkehrsverbund Oberelbe ein verbindlicher Zeitplan vereinbart. Bis Anfang März kommenden Jahres sollen auf allen Strecken wieder Züge nach regulärem Fahrplan unterwegs sein.

    Zu wenig Triebfahrzeuge
    Die MRB hatte Anfang Oktober die zuvor von der insolventen Städtebahn Sachsen betriebenen fünf Strecken übernommen. Wegen notwendiger Instandhaltungsarbeiten standen jedoch nicht genügend Züge zur Verfügung. Deshalb wurden die Verbindungen seitdem ganz oder teilweise mit Ersatzbussen bedient. Jetzt wurden zusätzliche Triebwagen aus anderen Netzen des Mutterunternehmens Transdev nach Dresden beordert.

    Ab 2. März alles wieder normal
    Schon jetzt läuft der Zugverkehr wieder regulär auf der Regionalexpressstrecke Dresden-Heidenau-Altenberg sowie den Regionalbahn-Linien Dresden-Kamenz und Heidenau-Altenberg. Auf der Regionalbahnstrecke Dresden – Königsbrück fahren ab dem 13. Januar zunächst wieder Züge bis Ottendorf-Okrilla Süd und eine Woche später dann auf der kompletten Strecke. Auf der Verbindung Pirna-Neustadt-Sebnitz rollen ab dem 10. Februar zwischen Pirna und Neustadt wieder Züge. Zwischen Neustadt und Sebnitz müssen Fahrgäste noch bis zum 1. März in Busse umsteigen.

    VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen warb um Verständnis für die Einschränkungen. Die Probleme bei der kurzfristigen Übernahme des Verkehrs hätten auch alle Betreiber gehabt.
    Quelle: MDR/stt/dpa
  • Neu

    Noch ein Beitrag über die allmähliche Normalisierung des Bahnverkehrs im Raum Oberelbe:

    Verkehrsverbund Oberelbe: Stabiler Betrieb im Dieselnetz und Vertragsverlängerungen mit DB Regio
    09. Dezember 2019
    Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat mit der Transdev-Gruppe ein verbindlicher Zeitplan zur vollständigen Wiederaufnahme des Eisenbahnverkehrs nach der Insolvenz der Städtebahn vereinbart.
    Dazu gehört auch der Einsatz zusätzlicher Triebwagen aus anderen Netzen der Transdev Gruppe. So sollen ab dem 13.01.2020 wieder Züge im Abschnitt Dresden – Ottendorf-Okrilla und ab dem 20.01.2020 auf der gesamten Strecke bis Königsbrück (RB 33) fahren. Auf der Linie RB 71 werden ab 10.02.2020 im Abschnitt Pirna – Sebnitz, ab 02.03.2020 wieder auf der gesamten Strecke bis Sebnitz Züge fahren. Bei DB Regio hat der VVO die Verlängerungsoption für das Netz Elbe-Elster gezogen; betroffen sind die drei Linien Dresden – Hoyerswerda, Dresden – Elsterwerda sowie Dresden – Cottbus von Dezember 2022 bis 2026. Hierfür stellt der VVO 65 Mio. EUR bereit. Weiter wird DB Regio bis Dezember 2023 die Nationalparkbahn und den Regionalexpress „Bohemica“ betreiben, dann erfolgt die Vergabe zusammen mit dem Bezirk Ústí nad Labem. Der Haushalt des VVO umfasst 2020 insgesamt 140 Mio. EUR, 112 davon gehen in den Bahnverkehr und 4 Mio. EUR in den Busverkehr. (cm)

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