[ORF] VCÖ-Bahntest: Fahrgäste weitgehend zufrieden

  • [ORF] VCÖ-Bahntest: Fahrgäste weitgehend zufrieden

    Bahnpassagiere überwiegend zufrieden

    Durch die Klimakrise steigt das Interesse an Reisen mit der Bahn. Und jene, die mit dem Zug unterwegs sind, sind mit dem Bahnfahren überwiegend zufrieden. Das ist das Ergebnis des diesjährigen Bahntests des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ). Österreichweit wurden rund 10.500 Fahrgäste in den Zügen von neun Unternehmen befragt.

    Online seit heute, 9.46 Uhr Die Befragten orten aber zahlreiche Möglichkeiten für Verbesserungsbedarf. Diesen gebe es vor allem bei Anschlussverbindungen, beim Empfang für Mobiltelefon und Internet und auch bei der Pünktlichkeit und Häufigkeit der Zugsverbindungen.
    Der VCÖ betonte in einer Aussendung, dass aufgrund der steigenden Nachfrage das Bahnangebot rascher als geplant auszubauen und zu erweitern ist. Die Bereitschaft, mit dem Zug zu fahren, steigt. 36 Prozent der Fahrgäste waren in den vergangenen zwölf Monaten häufiger mit der Bahn unterwegs als davor, 55 Prozent gleich oft.
    300 Millionen Fahrgäste im Vorjahr
    Im Vorjahr zählten Österreichs Bahnen erstmals mehr als 300 Millionen Fahrgäste. Mit 13,3 Milliarden Personenkilometer wurde so viel Bahn gefahren wie noch nie zuvor. Die Mehrheit gab bei der Umfrage an, dass sich die Qualität des Bahnfahrens in den vergangenen zwölf Monaten in die richtige Richtung entwickelt hat. Jeder vierte Fahrgast wünscht sich mehr Verbindungen.
    Ein Drittel der Fahrgäste gab an, bei der Abstimmung der Bahnen mit anderen öffentlichen Verkehrsverbindungen, bei der Netz- und Verbindungsqualität für Mobiltelefon und Internet sowie bei der Anwesenheit des Zugspersonals Verschlechterungen erlebt zu haben. Bei der Pünktlichkeit sehen drei Viertel der Fahrgäste Verbesserungen, ein Viertel aber Verschlechterungen. Häufigere Verbindungen insgesamt wünschten sich vor allem Pendler.
    Urlaubsreisende sehr zufrieden
    Der VCÖ legte den Fokus auf Urlaubsreisen mit dem Zug. Solche Reisenden beurteilten Bahnfahren besser als der Durchschnitt, sagte VCÖ-Experte Markus Gansterer. 83 Prozent der Urlaubsreisenden waren mit der Zugsfahrt sehr zufrieden bzw. zufrieden, nur sieben Prozent waren nicht zufrieden. Jeder neunte Reisende empfand den Sitzplatz als unbequem, ebenso jeder neunte erlebte Mängel bei der Klimaanlage. Die besten Noten bekam von den Urlaubsreisenden das Zugspersonal, nämlich jeweils 1,6 für Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft.
    Größeren Aufholbedarf gibt es bei Regionalverbindungen. Jeder dritte Fahrgast auf den Regionalbahnen möchte häufigere Verbindungen und bessere Anschlussverbindungen. „Die Bahnen sind einerseits wichtige Zubringer zu den Hauptstrecken. Zum anderen sind sie auch unverzichtbar, weil die Mobilität in den Regionen nur auf Klimakurs gebracht werden kann, wenn die Regionalzüge hohe Qualität bieten“, sagte VCÖ-Experte Gansterer.
    red, oesterreich.ORF.at/Agenturen
    VCÖ-Bahntest
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Hier ist wohl wieder eine der lächerlichen Hurra-Meldungen vom einschlägig berüchtigten VCÖ! Dessen "Statistiken" nie jemand auf die Primärdaten überprüft hat - weil sich der VCÖ weigert, dritten darin Einsicht zu gewähren! Dass dieser "Klub" so gut wie keine zahlenden Mitglieder, vergleichsweise zu den Millionen bei ÖAMTC und ARBÖ, dafür aber einen Schüppel von bezahlten StudienabbrecherInnen beschäftigt, weiß man eben. Finanziert wird dieser Verein vor allem von den ÖBB und der Stadt Wien. Alles klar?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von westbahn () aus folgendem Grund: Satzteil angepasst, damit den Sinn wirklich jeder versteht!

  • westbahn schrieb:

    Dass dieser "Klub" so gut wie keine zahlenden Mitglieder, vergleichsweise zu den Millionen bei ÖAMTC und ARBÖ, dafür aber einen Schüppel von bezahlten StudienabbrecherInnen beschäftigt, weiß man eben. Finanziert wird dieser Verein vor allem von den ÖBB und der Stadt Wien. Alles klar?
    48 % der Einnahmen stammen von Privatpersonen. Aber es steht jedem frei, die Worte "so gut wie keine" für sich selbst zu definieren.

    Ist es nicht verständlich und legitim, dass Unternehmen einen Vertreter ihrer Branche wollen, und diesen dann natürlich unterstützen!? Wir alle wissen, wie groß die Lobby auf der Straße ist, und wie verhältnismäßig klein jene für die Schiene. Der VCÖ ist einer der wenigen, die es mit ihren Meldungen auch immer wieder in Zeitungen & Co schaffen. Ganz klar, dass hier z.B. ÖBB und auch die Stadt Wien, die beide ein hohes Interesse an guten Bedingungen für den ÖV haben, so eine Arbeit unterstützen. Wir wissen auch, wofür alles mehr oder weniger sinnlos Geld ausgegeben wird, die Beiträge hier sind im Verhältnis dazu kaum erwähnenswert. Umgekehrt: Wo ist also das Problem? Dass ein Vertreter der ÖV-Branche u.a. von ÖV-Unternehmen gefördert wird?
    Was heißt im übrigen dieses "weiß man eben" ... ich wette, der Großteil der Menschen hat weder Ahnung noch Interesse, wer dort genau arbeitet ... so wie in den meisten Unternehmen.
    Und wie dürfen wir das "Alles klar?" auffassen? Was ist denn klar?
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