Neuer U5-Waggon nimmt Form und Farbe an

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  • Neuer U5-Waggon nimmt Form und Farbe an


    Neuer U5-Waggon nimmt Form und Farbe an

    Seit Jahresbeginn läuft in Simmering die Produktion für die ersten vollautomatischen U-Bahnzüge Wiens. Der erste Wagenkasten wurde soeben lackiert und steht nun für den Innenausbau bereit. Fahrgäste können damit ab 2022 in der neuen U5-Linie fahren.

    Online seit heute, 11.57 Uhr ORF Wien

    „Der X-Wagen ist eine Investition für die klimafreundliche Mobilität in Wien. Umweltschutz beginnt dabei bereits in der Fertigungshalle“, betonte Öffi-Stadträtin Ulli Sima am Donnerstag bei einem Lokalaugenschein im Siemens-Werk in Simmering. 34 Stück hat die Stadt für den Fuhrpark der Wiener Linien geordert.
    Die neuen grau lackierten Züge bestehen laut Herstellerangaben zu 90 Prozent aus wiederverwertbaren Materialien. Durch die Leichtbauweise, die LED-Beleuchtung sowie die „energiesparende Heizungs- und Klimaausstattung“ sei ein niedriger Energieverbrauch möglich.
    Der vollautomatische X-Wagen, wie der Zug bezeichnet wird, soll ab 2022 im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden. Der erste Einsatz erfolgt in der U5-Linie, die derzeit errichtet wird und langfristig zwischen Karlsplatz und Elterleinplatz verkehren soll. Mit „Erteilung der Betriebsbewilligung“ könnte der Wagen laut Wiener Linien in drei Jahren auch auf den Linien U1 und U4 zum Einsatz kommen. Wann der X-Wagen tatsächlich vollautomatisch – also ohne Fahrer – auf der U5 fahren wird, hänge auch vom Baufortschritt der neuen Strecke ab, hieß es am Donnerstag. Angepeilt wird das Jahr 2024.
    Der vollautomatische X-Wagen, wie der Zug bezeichnet wird, soll ab 2022 im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden. Der erste Einsatz erfolgt in der U5-Linie, die derzeit errichtet wird und langfristig zwischen Karlsplatz und Elterleinplatz verkehren soll. Mit „Erteilung der Betriebsbewilligung“ könnte der Wagen laut Wiener Linien in drei Jahren auch auf den Linien U1 und U4 zum Einsatz kommen. Wann der X-Wagen tatsächlich vollautomatisch – also ohne Fahrer – auf der U5 fahren wird, hänge auch vom Baufortschritt der neuen Strecke ab, hieß es am Donnerstag. Angepeilt wird das Jahr 2024.


    Edit: Sieht den U- und V-Wagen der Wiener U-Bahn ziemlich ähnlich. Man darf gespannt sein, wie sich die neuen Garnituren während der Probephase 2022 bis 2024 bewähren, bevor sie im fahrerlosen Betrieb auf der U5 zum dauernden Einsatz kommen.
  • Die neuen U-Bahnen werden:

    wien.orf.at/stories/3032357/


    Erster X-Wagen feiert „Hochzeit“


    Für Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) ist eine Verlängerung der U5 bis zur Vorortelinie in Hernals denkbar. Doch der erste Zug für die neue U-Bahn, die ohne Fahrerin oder Fahrer unterwegs sein soll, wird gerade erst fertiggebaut – inklusive „Hochzeit“.


    Online seit heute, 0.50 Uhr

    Der tonnenschwere Wagenkasten wird auf das Fahrwerk heruntergelassen: Es ist Millimeterarbeit im Siemenswerk in Simmering. Die Arbeiter nennen die Montage intern auch „die Hochzeit“. Derzeit ist man beim zweiten Wagen des sechsteiligen, ersten Zuges. 34 X-Wagen mit einer Kapazität von je 928 Fahrgästen haben die Wiener Linien 2017 bei Siemens bestellt. Dazu gibt es die Option auf elf weitere Züge. Im 550 Mio. Euro schweren Auftrag ist auch ein 24-jähriger Wartungsvertrag inkludiert.

    Die Züge der neuen U-Bahngeneration sollen auf der U5 künftig vollautomatisch unterwegs sein. Der größte Unterschied zum Vorgängermodell, dem V-Wagen: „Technik ist deutlich mehr drinnen, wir haben viel mehr Computer drinnen, Netzwerke, die wir verlegt haben. Pro Wagen sind es rund 19 Kilometer Kabel“, sagt Siemens-Projektleiter Thomas Smetana gegenüber „Wien heute“. Das ergibt pro U-Bahnzug mehr als 110 Kilometer an Kabeln.

    Fotostrecke mit 9 Bildern
    ORF Arbeiter bringen das tonnenschwere Fahrwerk in Position

    Die Montage des Wagenkastens mit dem Fahrwerk wird intern auch als „Hochzeit“ bezeichnet ( ORF)

    (weitere Fotos im verlinkten Artikel!)

    Frühestens ab 2022 für Fahrgäste in Betrieb

    Gesteuert werden die neuen Garnituren, die stets Daten über Standort, Geschwindigkeit und Abstand zum nächsten Zug senden, über die Wiener-Linien-Leitstelle in Erdberg. Der erste X-Wagen soll in wenigen Monaten übergeben werden. „Wir liegen voll im Zeitplan. Im Sommer werden wir den kompletten Zug an die Wiener Linien liefern, und dann beginnen dort die Testfahrten“, sagt Smetana.

    Bei diesem ersten X-Wagen handelt es sich um einen sogenannten Vorserienzug. Wenn die Tests abgeschlossen sind und die Betriebsbewilligung erteilt ist, beginnt Siemens mit der Serienproduktion der weiteren Zuggarnituren.

    Bis die ersten Fahrgäste in den neuen X-Wagen einsteigen können, dauert es noch. „Der früheste mögliche Termin, wo die Fahrgäste mit dem X-Wagen unterwegs sein können, wäre mit Erteilung der Betriebsbewilligung. Und das wird im Jahr 2022 sein“, sagt Wiener Linien-Sprecherin Ingrid Monsberger-Köchler im „Wien heute“-Interview.
  • Dafür ist der Oberbau zumindest auf den alten Strecken zu schwach. Die vielen Sitzplätze sind (auch) Fahrgastbegrenzungen.
    Naja, der User CA1 präferiert und empfindet eben gerne - ohne nachzudenken (siehe Briefmarke), weswegen es in Wien solche Garnituren nie geben wird!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, TrollHunter (ex Freerunner, ex CA1 aka Münchenhausen), Franz
    , Modell-Bahn.2016
  • @ schrieb:

    Naja, der User CA1 präferiert und empfindet eben gerne - ohne nachzudenken (siehe Briefmarke), weswegen es in Wien solche Garnituren nie geben wird!

    Gääähn

    KFNB X schrieb:

    Dafür ist der Oberbau zumindest auf den alten Strecken zu schwach. Die vielen Sitzplätze sind (auch) Fahrgastbegrenzungen.
    Das ist ein Argument, wenn auch für mich unverständlich ;)
    Wenn ich nicht nicht irre, geht es da um eine neue Strecke, die größtenteils neu errichtet wird.
    Die U4 wird seit Jahren saniert und der Oberbau ausgetauscht. Und wenn ich nicht irre wurde auch die Strecke Karlsplatz-Reumannplatz vor einigen Jahren erneuert.
    Vielleicht wären andere Möglichkeiten der Fahrgastbegrenzung denkbar?
    Jedenfalls sind Metros mit Quersitzen sehr viel angenehmer, ganz abgesehen davon, dass man doppelt so viele Fahrgäste mitnehmen kann.
    Und wenn man nun das Öffi-Netz mehr forcieren will, braucht man sicher mehr Kapazitäten, die auch ein 2,5 Minuten Takt nicht mehr schaffen wird. Da halte ich es für besser, alle 5 Minuten ein Zug mit doppelt so vielen Fahrgästen.
    Aber so hat eben jeder andere Vorstellungen und ich als Jahreskartenkunde meine.
    Der Schienenweg ist das Ziel

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TrollHunter ()

  • Und aus dem Fenster schauen.
    In der U-Bahn sicher ein tolles Erlebnis! Passt aber gut zu dir!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
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    , Modell-Bahn.2016
  • Und es soll sogar Fahrgäste geben, die nicht nur auf ihre Handydisplays oder in ein Gratisblattl schauen.
    Genau! Das sind die Ferros, die ins Narr'nkast'l schauen! ..oder auf die Kamera und ihre tollen Eisenbahnfotos, sich mehrmals die fetten Haare aus dem Sichtbereich schaufelnd.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
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    , Modell-Bahn.2016
  • Draisinenfan schrieb:

    Da halte ich nix davon, ich will mich hinsetzen können. Und aus dem Fenster schauen.
    Ich fahre mit der U um schnell von A nach B zu kommen.

    KFNB X schrieb:

    Die Wiener U-Bahnen sind zur Hälfte oberirdisch.
    Nun ja, dazu tragen vor allem U6 und U2 bei, mit denen ich aber kaum unterwegs bin. Meine Strecken erlauben nur einen gelegentlichen Ausblick.
    Da schaue ich lieber dem Treiben mancher Fahrgäste zu, insbesondere den Smartphone Junkies. ;)
    Der Schienenweg ist das Ziel