[NÖN] Hainburg Ungartor - Problem mit Verschmutzung: Müll zieht Ratten an

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  • [NÖN] Hainburg Ungartor - Problem mit Verschmutzung: Müll zieht Ratten an

    Problem mit Verschmutzung: Müll zieht Ratten an


    Bei der Bahnstation Ungartor häuft sich der Abfall auf den Schienen. Die ÖBB verspricht rasche Abhilfe.

    Von Josef Rittler. Erstellt am 22. September 2019 (04:22)
    Quelle: NÖN

    Rittler

    Der Abfall auf dem Gleis ist schon von weitem zu sehen.
    In sozialen Medien machten sich einige Hainburger Luft bezüglich des Zustandes der Bahnstation Ungartor. Jugendliche, die sich in der Station aufhalten, fallen nicht nur durch Lärm auf, sondern hinterlassen auch ihren Mist, der teilweise einfach auf die Gleise geworfen wird.

    „Es ist jetzt so, dass bereits tote Ratten neben dem Bahnsteig auf den Gleisen liegen. Seit zwei Tagen liegt dieser Kadaver nun dort. Vom Müll angezogen und von der Bahn getötet. Es wäre jetzt wirklich langsam an der Zeit, dort etwas gegen die Verunreinigung zu unternehmen. Seit Schulanfang fährt mein Sohn (11) mit der Bahn zur Schule steigt Ungartor aus und fährt mit der S7 wieder nach Hause (Station Ungartor)“, schreibt ein Mitglied der Facebook-Gruppe „Leben in Hainburg“.

    Eine Installation einer Kamera würde die Übeltäter ausforschen können. Man bezahle schließlich für die Benützung der Bahn und erwarte somit neben ordentlichen Garnituren auch saubere Bahnhöfe. „Was ein Kadaver mit sich bringt, braucht man ja wohl nicht zu erwähnen“, so der Poster. Es sei auch schon eine Beschwerde an die ÖBB geschickt worden.

    "Unsere Mitarbeiter werden sich darum kümmern"
    Dort ist das Problem bereits bekannt. „Unsere Mitarbeiter werden sich darum kümmern und den Bahnhof inspizieren. Dabei wird selbstverständlich versucht, alle unschönen und vor allem sichtbaren Arten von Müll zu entfernen“, nimmt Pressesprecher Christopher Seif Stellung.

    Dabei sei jedoch zu berücksichtigen, dass man den Gleisbereich nicht einfach so betreten dürfe, es müssen eine Anmeldung der Betretung und eine Genehmigung vorhanden sein. „Die kann klarerweise nur für einen Zeitraum ausgesprochen werden, in dem kein Zugverkehr beeinträchtigt wird und die Mitarbeiter nicht gefährdet sind“, sagt Seif.

    Für 24. und 25. September sei bereits seit längerer Zeit eine geplante Reinigung des besagten Gleisbereiches anberaumt.
  • „Was ein Kadaver mit sich bringt, braucht man ja wohl nicht zu erwähnen“
    Der Klassiker, wenn man nicht weiß, was er mit sich bringt.

    Wenn man jetzt wegen jeder toten Ratte / Maus im Gleisbett so ein Trara veranstaltet, dann gibt's in Zukunft viele Streckensperren.


    PS: Die rasche Dreck-Entfernung ist genauso wirtschaftlich sinnvoll wie die rasche Graffiti-Entfernung, interessiert aber wohl niemanden.
    Es gibt ja genug Warnwesten, welche mit ihren überdimensionierten CO2-Schleudern im Kreis fahren. Die könnten sich darum kümmern, dann hätten sie wenigstens einen sichtbaren Tätigkeitsbereich.