[Diverse Medien] Die VOR-Fahrplan-Misere

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  • Der VOR scheint beim Fahrplanerstellen ordentlich geschludert zu haben. Heute sind die Busprobleme im Scheibbs an der Reihe:

    Schülertransport: Bus-Chaos erhitzt die Gemüter im Bezirk Scheibbs

    Eltern und Politik fordern sofortige Änderung des Busfahrplans, Sicherheit der Kinder im Fokus.


    Von Anna Faltner. Erstellt am 10. September 2019 (06:10)
    Wollen sich für rasche Verbesserungen im Schülertransport einsetzen: VP-Bezirksgeschäftsführerin Katja Hochebner, Bürgermeister Friedrich Salzer (Wolfpassing), VP-Landtagsabgeordneter Anton Erber und Bürgermeister Franz Sonnleitner (Wang).Foto: Faltner

    Erster Schultag, die Wolfpassinger Kinder warten an der Bushaltestelle wie gewöhnlich – der Bus bleibt aber nicht stehen, fährt an ihnen vorbei. Ein Stück weiter – in Zarnsdorf – möchte eine Mutter ihr Kind von der neuen Bushaltestelle (mitten auf der stark befahrenen Grestnerstraße) abholen. Der Bus kommt nicht, lässt die Volksschüler stattdessen wo anders aussteigen. Das sind nur zwei von vielen Szenarien, die in der ersten Schulwoche im Kleinen Erlauftal für Aufregung sorgten.
    Eltern und Politik gingen mit der Problematik an die Öffentlichkeit. Sie fordern sofortige Verbesserungen, angepasste Fahrzeiten und vor allem Sicherheit vom Verkehrsverbund Ostregion (VOR).
    Haltestellen gestrichen und Fußweg auf L89
    In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz der Bezirks-VP waren mangelhafte und fehlende Linienführungen sowie die neuen Haltestellen ein brisantes Thema. Vor Ort: VP-Landtagsabgeordneter Anton Erber, Wolfpassings VP-Bürgermeister Friedrich Salzer sowie Franz Sonnleitner, Obmann-Stellvertreter des ÖVP-Gemeindevertreterverbands, sowie zahlreiche Eltern, die ihrem Ärger Luft machten. Betroffen sind die Gemeinden des Kleinen Erlauftals, Göstling und Oberndorf.
    „Es ist notwendig, sofort einzugreifen. Eine mangelhafte Vorbereitung seitens des VOR sowie der Mobilitätszentrale tragen die Schuld. Eine Befahrung der Routen wurde angekündigt, aber offensichtlich nicht durchgeführt“, ärgert sich Erber.
    „Man lässt unseren Ort im Verkehr einfach so links liegen und setzt die Kinder lebensgefährlich mitten auf der Straße ab.“Friedrich Salzer, Wolfpassing
    Die größten Probleme gibt es in Wolfpassing. Haltestellen wurden komplett gestrichen, Kinder müssen direkt auf der Landesstraße (L89) aussteigen und dann noch bis zu 1,4 Kilometer Fußweg (!) auf der stark befahrenen Straße auf sich nehmen. „So etwas Schlampiges habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Dass man unseren Ort im Verkehr einfach so links liegen lässt und Kinder lebensgefährlich mitten auf der Straße absetzt. Die Sicherheit sollte wirklich im Vordergrund stehen“, zeigt sich Wolfpassings Bürgermeister Friedrich Salzer entrüstet. Immerhin nutzen mehr als 80 Wolfpassinger den öffentlichen Schülertransport.
    Bürgermeister und Direktoren kritisieren: Die extreme Umstellung der Fahrpläne wurde nicht kommuniziert, die Planer hätten keine Befahrungen gemacht und sich auch nicht an den Stundenplänen orientiert. Nachgefragt beim Verkehrsverbund Ostregion (VOR), wird betont, dass sich die Verkehrsplaner in Abstimmung mit Gemeinden und Schulen um bestmögliche Varianten bemüht haben.
    Dass Veränderungen notwendig sind, ist aber allen bewusst. Beschwerden seien nach der Neustrukturierung eines Busfahrplanes – wie es nun im Mostviertel sowie in der Alpenvorlandregion der Fall war – normal. „Nach dem Schulstart wird noch einmal intensiv geprüft und, wenn nötig, nachjustiert. Ganz zurück zum Vorher wird es aber nicht gehen“, informiert Pressesprecherin Christina Bachmaier. Für die Verkehrsplaner sei es eine enorme Herausforderung, in solch einer großen Region für alle Busreisenden das Optimum herauszuholen.
    Zentrale Warum-Fragen konnte Bachmaier aber beantworten. Warum müssen Schüler ohne Haltestelle auf der Grestnerstraße aussteigen? „Eine richtige Haltestelle ist geplant und muss noch gebaut werden. Wir warten noch auf behördliche Bescheide.“ Warum müssen Kinder bis zu 1,4 Kilometer Fußweg auf der Bundesstraße in Kauf nehmen? „1,4 Kilometer sind im gesetzlichen Rahmen. Wenn es nicht anders geht, müssen wir es dabei belassen.“ Warum müssen Schüler zum Teil eine Stunde vor ihrer Schule oder beim Umsteigen warten? „Die Schüler aus dem Mostviertel fahren sternförmig nach Hause. Es ist kaum möglich, dass alle Schulen aus allen Gemeinden zum perfekten Zeitpunkt angefahren werden.“
    Fest steht aber: Momentan werden alle Problemstellen überprüft, in den nächsten Wochen sollen Schritt für Schritt Nachjustierungen stattfinden. Die erste ist bereits eingeleitet: Die Linie 655 von Göstling nach Lunz wurde an den Stundenplan angepasst. Unterrichtsende ist um 13.40 Uhr. Der Bus war für 14.33 Uhr angesetzt, ab sofort fährt er um 13.50 Uhr.
    Wie geht es weiter? Nun werden alle Problemstellen von den Gemeinden gesammelt und aufgezeigt. Bei einem Treffen von Gemeindevertretern, Landesregierung, VOR und Mobilitätszentrale am Dienstag, 10. September, wird weiter diskutiert.

    NÖN

    Ich bin gespannt zu erfahren, ob aus den den Bundesländern, in denen der Schulbetrieb erst gestern begonnen hat, ähnliche Meldungen kommen oder ob es sich um eine NÖ-/VOR-Spezialität handelt.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Voller Schulbus: Achtjähriger musste aussteigen

    ...
    Dass die Kinder im Bus stehen müssen, kann sie nicht verstehen. „Im Pkw muss man Kinder nach strengen Vorschriften in Kindersitze setzen und vorschriftsgemäß angurten, während sie im Bus über einen längeren Zeitraum ungesichert stehen und sich oft nicht einmal anhalten können. Das ist absurd.“

    Da muss ich der Dame recht geben, da wird wirklich mit zweierlei Maß gemessen!
  • Allerdings sind Busse größer und haben eine höhere Masse. Bei einem Unfall kommt der Bus bei einem Aufpralm dementsprechend meist nicht so abrupt zum Stehen, dadurch sinkt das Verletzungsrisiko stark. Außerdem sind Busfahrer wesentlich mehr ausgebildet als der durchschnittliche Autofahrer. Vor allem durch die lange Praxis ist die Busfahrt auch so wesentlich sicherer.

    Deswegen braucht man auch nur auf der Autobahn bei 100 glaub ich einen Gurt. Also theoretisch. Wenn ich im Wienerwald fahre, kurven die Busfahrer mit bis zu 90 durch die Landstraßen und keiner hatte einen Gurt an. Das sind aber auch Künstler, die wissen, was sie tun ;)
  • J-C schrieb:

    Bei einem Unfall kommt der Bus bei einem Aufpralm dementsprechend meist nicht so abrupt zum Stehen, dadurch sinkt das Verletzungsrisiko stark.
    Das stimmt so nicht. Die Busse haben genauso wie die Lkw Drucklufbremsen, die stärker wirken als die Pkw-Bremsen. Deshalb kommt es auch bei Bus-Notbremsungen in schütter besetzten Bussen immer wieder zu Verletzungen, auch bei erwachsenen Personen. Dass Busfahrer mehr Praxis als herkömmliche Pkw-Fahrer haben, liegt wohl in der Natur der Sache.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Zentrale Warum-Fragen konnte Bachmaier aber beantworten. Warum müssen Schüler ohne Haltestelle auf der Grestnerstraße aussteigen? „Eine richtige Haltestelle ist geplant und muss noch gebaut werden. Wir warten noch auf behördliche Bescheide.“ Warum müssen Kinder bis zu 1,4 Kilometer Fußweg auf der Bundesstraße in Kauf nehmen? „1,4 Kilometer sind im gesetzlichen Rahmen. Wenn es nicht anders geht, müssen wir es dabei belassen.“
    Wo ist denn der Bus bis jetzt stehen geblieben? Warum kümmert sich der Bürgermeister nicht darum, dass die zu errichtende nicht pünktlich zum Schulbeginn fertig ist?

    Für die Kinder wäre es wohl sicherer nicht in Klein-Erlauf auszusteigen, sondern in Steinakirchen und entlang der Bahn zurück zu gehen (für einige sogar kürzer und somit haarscharf bei den 2km). Und ja, es fährt mitten durch Wolfpassing die Bahn.

    PS: Lt. AUVA sind unter 6 Jahre nicht zu zählen und unter 14 Jahre 3 für 2. Somit können maximal die Hälfte der Sitzplätze stehen, da geht noch kein Bus über.
  • Volles Eingeständnis der Schluderei durch den VOR:

    Bezirk Scheibbs: Erste Lösungen im Bus-Chaos

    Seit Schulbeginn laufen die Telefone bei den Gemeindeämtern und auch beim Verkehrsverbund Ost (VOR) heiß...

    Von Christian Eplinger. Erstellt am 13. September 2019 (08:01)
    Verkehrsgipfel mit VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und VP-Landtagsabgeordneten Anton Erber sowie Vertretern der Gemeinden in Scheibbs. Foto: VPNÖ/Scheibbs

    Viele Eltern beschweren sich über schlechte Busverbindungen, neue Linienführungen oder erhöhte Gefahrenstellen für Kinder am Schulweg. Bei einem ersten von Landtagsabgeordneten Anton Erber initiierten Verkehrsgipfel am Dienstag mit Vertretern der Gemeinden und VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll konnten bereits erste Lösungen gefunden werden. Alle weiteren Problempunkte sollen in den nächsten Tagen aufgearbeitet werden.
    „Wichtig ist, dass alle Probleme so rasch als möglich erfasst und gelöst werden. Die Tage werden kürzer. Es kann nicht sein, dass Volksschulkinder im Finsteren auf Bundesstraßen unterwegs sind oder diese überqueren müssen“, sagt VP-Landtagsabgeordneter Anton Erber.
    Das stieß auf vollstes Verständnis bei VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, der die offenbar zu geringe Kommunikation bedauerte und sich dafür entschuldigte.
    Die ersten Lösungen sind bereits eingeleitet: Die Verbindung „Wiesergraben“ in Gresten wird als Schülergelegenheitsverkehr bereits wieder gefahren, ebenso kommen die Schüler von der NMS Göstling Richtung Lunz wieder nach Hause. Voraussichtlich ab 16. September gibt es den gewohnten Bus um ca. 6:30 Uhr ab Gresten nach Waidhofen an der Ybbs.
    Geplant für kommende Woche sind die Lösungen im Raum Wolfpassing – Klein-Erlauf wird in der Früh wieder bedient und eine bessere, weil spätere Verbindung nach Scheibbs „Weitere Gefahrenpunkte und Verbesserungen werden zügig aufgearbeitet“, verspricht Geschäftsführer Schroll.
    Weitere Probleme können direkt an das kundenservice@vor.at geschickt werden. Aktuelle Verbindungen findet ihr auch unter dem VOR-Routenplaner anachb.vor.at/. Dieser Routenplaner wird immer donnerstags aktualisiert!

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Nachschlag zu den VOR-/Bus-Zores im Raum Amstetten:

    Greinsfurth: Busfahrer ließ Buben an Haltestelle stehen

    Bus war voll, Elfjähriger durfte nicht einsteigen. Eltern und VP-Ortsparteiobmann Scherscher fordern vom VOR Konsequenzen.


    Von Hermann Knapp. Erstellt am 17. September 2019 (06:02)

    ÖVP-Ortsparteiobmann Manuel Scherscher ist empört. Der elfjährige Sebastian wurde vom Busfahrer vor der NMS in Gleiß einfach stehen gelassen. „Als er am 12. September zu Mittag einsteigen wollte, hat ihm der Chauffeur einfach die Tür vor der Nase zugemacht und ist losgefahren.“
    Es war für den Buben aus Greinsfurth der erste Tag in der neuen Schule, zudem hat er sich vor Kurzem das Schlüsselbein gebrochen und ist daher auch körperlich beeinträchtigt. „Er stand da und wusste nicht, was er tun sollte. Zum Glück hat eine Lehrerin die Szene beobachtet und den Vater verständigt“, berichtet Scherscher.
    Dieser hat in Greinsfurth den Busfahrer zur Rede gestellt, der nur meinte. „Was soll ich machen, wenn der Bus voll ist. Eine Karte ist keine Garantie zur Mitnahme.“
    Für Scherscher ist diese Aussage unfassbar und er fordert vom Verkehrsverbund Ostregion Maßnahmen, damit so etwas nicht wieder passieren kann. „So sorglos und gleichgültig mit unseren Kindern umzugehen, macht mich einfach nur sprachlos. Und es gibt ja derzeit mit dem Bus auch noch andere Probleme in Greinsfurth.
    So wurden Kinder nicht abgeholt, im Freiland auf der stark befahrenen B121 abgesetzt oder gar erst am Hauptbahnhof in Amstetten aus dem Bus gelassen.“ Die Verantwortlichen müssten rasch handeln, bevor ein Kind zu Schaden komme, fordert Scherscher.
    VOR-Pressesprecherin Christina Bachmaier betont, dass der Busfahrer natürlich vorrangig für das Wohl der Fahrgäste zuständig sei. „Wenn der Bus voll ist, darf er keinen weiteren Passagier mitnehmen. Er hätte aber überprüfen können, ob nicht vielleicht doch noch ein Platz frei ist, weil jemand seinen Rucksack auf einen Sitz gestellt hat. Auf jeden Fall hätte er mit dem Buben reden müssen. Wir gehen der Sache auch nach!“

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Bezirk Gmünd: VOR bittet nach Bus-Fehlstart um "zweite Chance"

    VOR-Sprecher erklärt Hintergründe zum verpatzten Fehlstart ins neue Schuljahr. Probleme in neuen Busfahrplänen werden nach Prioritäten abgearbeitet.


    Von Karin Pollak. Erstellt am 20. September 2019 (06:08)

    „Wir bitten um eine zweite Chance“, sagt Pressesprecher Georg Huemer nach dem verpatzten Einstieg des Verkehrsverbundes Ost-Region ins Waldviertler Schuljahr. Man wolle nichts beschönigen, bilanziert er: „Am 2. September sind wir auf die Talsohle geklatscht. Wir sind mit größtmöglichen Einsatz daran, alle Beschwerden abzuarbeiten. 104 Fahrplanänderungen sind fixiert, 60 waren es schon vor Schulbeginn.“
    Ende September will er wieder „überm Berg“ sein. Dafür wurde das Team aufgestockt, jede verfügbare Kraft wird für die Überarbeitung der Pläne eingesetzt.
    Nicht alles daran sei schlecht: „Es ist schade, dass durch die negativen Beispiele untergeht, dass eine neue Öffi-Ära im Waldviertel startete und dadurch die Waldviertler öfter ihr Auto stehen lassen können.“
    Im Vorfeld jahrelange Planungs-Arbeit
    Wie kam es zu den Änderungen, die die Flut an Beschwerden ausgelöst hatten? „Im Waldviertel waren 104 Buslinien, Tausende Kurse und 300 Gemeinden unter einen Hut zu bringen – und das mit einem ganz neuen System. 120 Personen von der Tarifgestaltung über Juristen bis zum Routenplaner und dem Infosystem haben daran gearbeitet.
    Drei engagierte und erfahrene Planer haben sich jahrelang sehr intensiv damit beschäftigt“, erklärt Huemer. Basis für die Planung waren die bestehenden Fahrpläne.
    Durch das neue System erhielten auch kleinere Betriebe die Chance auf Aufträge durch den VOR, Linien wurden besser mit der Bahn verknüpft. Huemer: „Dadurch wurde ein Vielfaches an Verbindungen mehr ins Angebot eingegliedert.“
    Beschwerden wurden nach Prioritäten gereiht, wobei die Sicherheit der Fahrgäste vor der Herstellung fehlender Verbindungen und dem Komfort steht. Dass einzelne Schüler im Bus stehen müssen, sei gesetzlich gedeckt, Fußwege bis zu zwei Kilometern zur Haltestelle seien tragbar: „Wir wollen sie unterschreiten, wollen auch nicht, dass Kinder eine Bundesstraße queren müssen.“
    Viele Hundert Buslenker, die auf den 104 Linien im Waldviertel tätig sind, müssen sich an Fahrpläne und gesetzliche Vorgaben halten, was nicht immer einfach ist. „Da gibt es nicht mehr konzessionierbare Haltestellen ohne Gehsteigkanten“, so Huemer.
    Ihm ist klar, dass der VOR seit Schulbeginn unter Beobachtung der Fahrgäste, Eltern und Medien steht: „Natürlich gibt es Druck durch Landesrat Schleritzko, für den die Aufarbeitung der Probleme ein persönliches Anliegen ist. Wir würden es auch ohne diesen Umsetzungsdruck machen.“
    Einige Knäuel wurden bereits entwirrt
    „Viele Anliegen konnten erledigt werden. Für die noch ausstehenden werden Lösungen gesucht“, erläutert VP-Landesrat Ludwig Schleritzko.
    Im Bezirk wurde zur Freude von Abgeordneter Margit Göll etwa erreicht, dass Schüler vom Braunauweg in Amaliendorf durch die Aufnahme der Haltestelle in den Fahrplan wieder eine Verbindung haben, oder dass Schüler aus Brand-Nagelberg nach der vierten Schulstunde heimkommen.
    Alle Busse von Schrems nach Gmünd werden nun über das Schulzentrum geführt, um Überfüllungen entgegenzuwirken. – Auch eine Lösung gibt es in Ehrendorf/Wielands: Seit 16. September wird, bis ein Linienbus bestellt ist, ein Kleinbus die Route Ehrendorf-Wielands-Dietmanns übernehmen.
    In Schrems machte sich SP-Bürgermeister Karl Harrer im Gespräch mit NMS-Direktorin Romana Weisgram und VS-Direktorin Regine Trisko ein Bild von der Situation – wobei das Problem auch Buslinien außerhalb der Gemeinde betrifft.
    Das mache die Sache komplexer, sagt Harrer: „Die Änderungswünsche betreffen einige Buslinien.“ Er habe sie den Zuständigen übermittelt. Gerade in Zeiten von Klimawandel und CO2-Debatten sei es wichtig, dass alle Kinder ohne Pkw-Transporte durch Eltern rechtzeitig zur Schule und retour kommen.
    Nach wie vor melden NÖN-Leser Probleme. So gab es eine Beschwerde über eine eingestellte Busverbindung Wien-Prater-stern nach Litschau samstags. „Man kann mit der FJB bis Göpfritz fahren, um 12.06 Uhr geht es mit dem Bus weiter und ist um 13.07 Uhr in Litschau“, entgegnet Huemer.
    In Altweitra ist indes am Morgen des 17. September ein Bus an Schülern vorbeigefahren. Ein Vater musste sie nach Gmünd bringen.

    NÖN

    Auch im Bezirk Zwettl bittet der VOR um eine zweite Chance.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    „Er stand da und wusste nicht, was er tun sollte. Zum Glück hat eine Lehrerin die Szene beobachtet und den Vater verständigt“, berichtet Scherscher.
    Ein 11-jähriger ohne Handy? Das gleicht ja schon einem Sensationsfund.

    dr. bahnsinn schrieb:

    Dieser hat in Greinsfurth den Busfahrer zur Rede gestellt, der nur meinte. „Was soll ich machen, wenn der Bus voll ist. Eine Karte ist keine Garantie zur Mitnahme.“
    Für Scherscher ist diese Aussage unfassbar ...
    ÖVP-Ortsparteiobmann Manuel Scherscher sollte vielleicht mit dem ÖVP-Bürgermeister Thomas Raidl und dem Schulerhalter sprechen, die Verantwortung für den Schülerverkehr liegt doch bei denen?


    PS: Sowohl Gleiß (Rosenau) als auch Greinsfurth haben eine Eisenbahn-Haltestelle.
  • KFNB X schrieb:

    Sowohl Gleiß (Rosenau) als auch Greinsfurth haben eine Eisenbahn-Haltestelle.
    Die NMS Gleiß ist eine private Klosterschule, weshalb der Knabe auch privat dort zur Schule geht. Ein normaler Schulweg ist Greinsfurth - Gleiß demnach nicht und der Bahnfahrplan ist daher auch nicht darauf abgestimmt (Greinsfurth ab 07:08, Rosenau an 07:21). Der Autobus ist da anscheinend praktischer.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • FB: Gemeinde Hollenstein an der Ybbs schrieb:

    Wichtige Informationen zur Fahrplanänderung der Linie 640 ab 23.9.2019!
    Ab sofort gibt es 2 zusätzliche Kurse (nur an Schultagen):
    - 131: 13:27 ab Hollenstein Feuerwehr über das Ybbstal bis Lunz am See
    - 133: 15:22 ab Hollenstein Feuerwehr über das Ybbstal bis Lunz am See
    Beim Kurs 131 haben SchülerInnen Richtung Palfau einen Anschluss um 14:00 Uhr mit der Linie 643. Somit sollten die SchülerInnen aus Richtung Waidhofen/Ybbs wieder nach Hause kommen.
    Die Infos sind voraussichtlich ab Ende der Woche auch online abrufbar.
    Danke allen Beteiligten für die erfolgten Anpassungen.
    Hollenstein an der Ybbs - Die Gemeinde informiert
    In der Quelle sind auch Bilder der neuen Fahrplanbilder
  • VOR nimmt Kritik an Top-Bussen ernst

    In den neuen VOR-Bussen seien einige Sitze nicht leicht zu erreichen. Farbige Hinweisstreifen werden geprüft.

    Von Karin Pollak. Erstellt am 29. September 2019 (06:55)
    Die neuen Fahrpläne der VOR wurden in der Hamerlingstraße in Gars kopfüber in der dafür vorgesehenen Halterung fixier. Foto: privat

    Die Beschwerdeflut über die neuen Fahrpläne des Verkehrsverbundes Osteregion reißt nicht ab. Nach wie vor gibt es Meldungen von Eltern, deren Kinder bei der Fahrt zur oder von der Schule Probleme haben.
    Nicht der Fahrplan, sondern die neuen Busse stehen aber in der Kritik des Gmünders Alfred Pittertschatscher: „Zurecht berichteten die NÖN vor einiger Zeit in einer Ausgabe über die Modernisierung der VOR-Postbusse, die den Fahrgästen das Öffi-Leben von Weitra bis Gmünd erleichtern soll. Und tatsächlich, die Niederflur-Autobusse Marke Iveco spielen alle Stückerln: Display, freundliche Lautsprecherdurchsagen, helle und farbige Ausstattung usw. Allerdings ist den Konstrukteuren der Postbusse ein furchtbares Malheur passiert“, meinte der Gmünder.
    Gelbe Warn-Markierungen sollen helfen
    Seine Kritik dazu: „Gleich hinter dem Fahrer in Fahrtrichtung links befinden sich die Sitze auf einer Anhöhe, die nur über zwei Stufen erklimmbar sind. Wer größer als 1,65 Meter ist, der sei gewarnt.“ Geradewegs auf Höhe seines Nasenbeins oder seines Kehlkopfes befinde sich das Gepäckfach. „Wer also einfach den Sitz erklimmen will, der bekommt entweder einen kräftigen Stoß auf den Kopf von oben oder einen von vorn auf’s Nasenbein, der bis in die Wirbelsäule wirkt. Dasselbe gilt für die letzte Sitzreihe im Bus. Mein Tipp an die Verantwortlichen: Umgehend gelbe Warn-Markierungen anbringen, oder noch besser: Das Gepäckfach hochklappbar machen, weil es zudem nur selten oder zumindest nicht immer benutzt wird. Für die Fahrgäste: Achtung beim Aufsteigen in den Hoch-Sitz! Am besten empfiehlt sich vorbeugend Bücken.“
    Huemer kontert: „Diese Busse sind keine klassischen Niederflur-Busse, sondern sogenannte ‚Low-Entry-Busse‘ mit einem barrierefreien Zugang in der Mitte. Für den Fahrkomfort braucht er im hinteren Bereich oberhalb der Achse diesen Aufgang.“ Aufklappbare Gepäckfächer seien nicht dienlich: „Das wäre nicht stabil und würde während der Fahrt klappern.“ Den Vorschlag für farbige Hinweisstreifen wolle man prüfen.

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Fahrplanumstellung: Beschwerden reißen nicht ab

    Eltern berichten weiter über Schulbus-Probleme. Online-Fahrplanauskunft trieb NÖN-Leser zur Verzweiflung.

    Von Karin Pollak. Erstellt am 28. September 2019 (03:25)
    Die neuen Fahrpläne der VOR wurden in der Hamerlingstraße in Gars kopfüber in der dafür vorgesehenen Halterung fixiert. Foto: privat

    Die Beschwerdeflut über die neuen Fahrpläne des Verkehrsverbundes Ostregion geht weiter. Nach wie vor gibt es Meldungen von Eltern, deren Kinder bei der Schulfahrt vor große Probleme gestellt werden.



    Im Fahrplan wird schon darauf aufmerksam gemacht, dass man den Anschluss voraussichtlich nicht erreichen wird können.Foto: privat

    Der neue Fahrplan für die Strecke Horn-Gars brachte einen NÖN-Leser etwas zur Verzweiflung: „Dadurch, dass man den direkten Busverkehr von Horn nach Gars gestrichen hat, ist der Fahrgast nunmehr von der Verbindung Bus/Bahn abhängig. Wie das allerdings funktioniert, sieht man schon auf dem Fahrplan“, meinte dieser Betroffene. Da wird schon beim Bus, der um 14.13 Uhr abfährt darauf hingewiesen, dass „Der Anschluss vermutlich nicht erreicht werden kann“ (siehe Foto). Laut dem NÖN-Leser wären aber alle Busse nicht in der Lage gewesen, die vorgegebenen Zeiten einzuhalten und somit den Bahnhof zeitgerecht zu erreichen.
    Durch diesen Umstand könne der Garser die Tatsache, dass der Busfahrplan kopfüber in der Infotafel in der Garser Hamerlingstraße platziert worden ist, nur „als Gag“ sehen: Damit hat der VOR-Kunde wenigstens etwas zu lachen. Warum soll man den Fahrplan auch lesen können, wenn die Zeiten sowieso nicht eingehalten werden.“
    Eine Mutter von drei Kindern aus Gastern ist mehrfach von der Fahrplanumstellung betroffen. Ein Kind besucht die HTL in Karlstein, hier ist das Problem mit dem fehlenden Bus bereits gelöst. Ein Kind besucht die HAK in Waidhofen. In der zweiten Schulwoche absolvierten die Schüler dieser Klasse eine Sportwoche, somit verzögerte sich die Ausstellung des Schülerausweises.
    Und genau der nicht vorhandene Schülerausweis führte am 18. September dazu, dass der Gasterner den Bus, der ihn zur Schule bringen sollte, wieder verlassen musste. „Ich habe mich sofort beschwert und da hat es geheißen, dass nur dieser eine Busfahrer die Kontrolle des Schülerausweises sehr genau nehmen würde. Mein Sohn hatte ja das gültige Ticket dabei. Dieser Chauffeur ist auch zur Mittelschule unterwegs, die mein jüngstes Kind besucht. Auch dieses hat noch keinen Schülerausweis“, zeigt die Gasternerin auf.

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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