[Diverse Medien] Die VOR-Fahrplan-Misere

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  • dr. bahnsinn schrieb:


    Ich bin gespannt zu erfahren, ob aus den den Bundesländern, in denen der Schulbetrieb erst gestern begonnen hat, ähnliche Meldungen kommen oder ob es sich um eine NÖ-/VOR-Spezialität handelt.
    Nachdem jetzt alles so schön übersichtlich beisammen ist, ist vielleicht auch der rechte Moment gekommen um darauf hinzuweisen, dass dergleichen Unpässlichkeiten aus dem Westen des Bundesgebietes nicht bekannt geworden sind...

    :P
  • Ein Blick auf die Wahlergebnisse entlang der Landesbahn zeigt, dass man durchaus zufrieden ist mit der ÖVP. Warum soll man sich jetzt noch für die Eisenbahn einsetzen? Es wird sehr schnell still rund um's Thema! Wetten dass?
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan
  • Warum? Es war ja die ach so böse ÖBB.
    Die ÖVP hat dann nur den Nahverkehr gerettet. :D

    PS: In NÖ steht man wohl drauf, hinter Bussen nachzuzuckeln. Erst am Wochenende Richtung Wolkersdorf erlebt: Kein Fahrgastwechsel und somit 35 km/h im Ortsgebiet, keine 70 Überland. Und mit Gegenverkehr an den falschen Stellen zaht sich das ganz schön.
  • Schulbus läuft in Japons nicht an

    Busunternehmen kann nicht wie früher fahren, weil die Buswende in die Jahre gekommen ist.*) Man sucht nach einer Lösung.

    Von Karin Pollak. Erstellt am 02. Oktober 2019 (10:06) Der Schulbus und Japons: Diese Konstellation funktioniert einfach nicht. Die fünfte Schulwoche läuft an, nur der Bus nicht.
    „Allmählich neigt sich meine Geduld dem Ende zu“, erzählt ein Vater von Schulkindern der NÖN. „Ich war so leichtgläubig zu glauben, dass alle Probleme bis Ende September behoben werden, so wie es versprochen wurde.“ Gerade dieses Problem kann aber laut VOR nicht so rasch aus der Welt geschaffen werden. „Das Thema des Busverkehrs in der Region Japons brennt auch uns unter den Nägeln“, erklärt VOR-Pressesprecher Georg Huemer.
    „Jedoch haben die aktuellen Probleme nichts mit unseren Umplanungen zu tun, sondern mit dem Fakt, dass eine Buswende nicht mehr konzessionierungsfähig ist.**)“ Die bestehende Buswende entspricht demnach nicht mehr den Vorschriften. „Kurz gesagt heißt das, dass Linienbusse nicht mehr wie früher fahren dürfen“, führt er aus. „Selbst wenn wir das Busunternehmen beauftragen würden, genauso zu fahren wie früher: Sie würden es nicht tun, weil sie nicht dürfen.“
    Vor-Ort-Begehung soll Möglichkeiten ausloten
    Wie geht’s jetzt weiter? Der VOR sei in engem Kontakt mit Gemeinde und Busunternehmen, „um eine gemeinsame Vor-Ort-Begehung zu organisieren, damit die Thematik aus der Welt geschaffen werden kann“, berichtet Huemer. „Es handelt sich übrigens um das gleiche Unternehmen, dass dort ‚seit Menschengedenken‘ den Buslinienverkehr durchführt“, ergänzt er. Der VOR-Sprecher baut in diesem Fall auf die tatkräftige Mitarbeit dieser Busfirma.
    „Vielleicht kann man ja auch woanders wenden, das Unternehmen kennt ja die lokalen Gegebenheiten sehr gut. Das wird sich bei der Begehung zeigen.“ Die Eltern von Schülern aus Japons, Schweinburg, Sabatenreith und Wenjapons werden daher weiterhin den Transport übernehmen müssen.
    Bus macht derzeit einen Umweg über Irnfritz
    Denn: „Der Bus macht einen unnötigen Umweg über Irnfritz, lässt dort die Mittelschüler 20 Minuten vor Schulbeginn aussteigen und lässt dann die Volksschüler zu spät in Japons aussteigen. Sie verpassen täglich den Schulbeginn“, berichtet ein Vater.
    Der alte, funktionierende Busplan galt seit 1971, somit ist auch die Buswende in die Jahre gekommen. An einer Lösung wird laut VOR mit Nachdruck gearbeitet.

    NÖN
    *) Das Problem erschließt sich für mich nicht ganz, denn wenn die Buswende nicht befahren werden darf, ist es unerheblich, ob der Bus jetzt früher oder später fährt.
    **) Und das hat sich erst zu Schulbeginn herausgestellt? Normalerweise weiß man lange im Voraus, wenn etwas nicht mehr genehmigungsfähig ist.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Ich kann nur Vermutungen anstellen, da ich den Bus nicht wie beschrieben im Fahrplan finde.
    Die NMS startet um 8:15, d.h. ich vermute der Schulbus hat früher die Kinder zusammengesammelt (z.B. aus Wenjabons), die Volksschulkinder in Japons aussteigen lassen, hat im Dorfzentrum gewendet und dann die Mittelschulkinder in Irnfritz bedient.
    Jetzt sammelt der die NMS-Kinder von Nord nach Süd nach Irnfritz und am Retourweg nach Norden die VS-Kinder.
  • Gänserndorf: Überfüllter Schulbus sorgt für Ärger

    In der Früh ist der Autobus zur Volksschule gesteckt voll. Kinder müssen sogar auf den Stufen stehen. Die Gemeinde hat bereits den VOR informiert und verspricht Lösung.


    Von Thomas Schindler. Erstellt am 09. Oktober 2019 (04:16)

    Juliana Lorenz schlägt Alarm: „Die Schulbusse sind in der Früh völlig überfüllt. Die Kinder müssen sogar auf den Stufen stehen.“ Der Gemeinde Gänserndorf ist das Problem bekannt. Sie sucht nun nach einer Lösung.
    Lorenz erklärt im NÖN-Gespräch: „Meine beiden Stiefkinder sind sechs und neun Jahre alt. Sie nehmen jeden Tag den Bus zur Volksschule und steigen bei der Haltestelle am Bockfließerweg ein.“ Seit September sei die Situation untragbar: „Auf zwei Sitzplätzen müssen vier Kinder sitzen.“ Warum sind die Busse derzeit so überfüllt? Die Gänserndorferin ist sich sicher: „Weil es jetzt das Containerdorf am Hafergrubenweg gibt und auch die Gymnasiasten diesen Bus benützen.“
    Was sagt die Gemeinde zum beschriebenen Problem? „Eine gewisse Anzahl von Stehplätzen ist im Busverkehr vorgesehen. Es kann aber natürlich nicht sein, dass jemand auf der Stiege stehen oder sitzen muss.“ Der für die Verkehrsabwicklung zuständige Verkehrsverbund (VOR) wurde bereits informiert. „Entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der bestehenden Situation sind bereits in die Wege geleitet“, so die Gemeinde.

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Das VOR-Buschaos nimmt kein Ende:

    Kritik in Krems: Ärger über Bus-Chaos beim BRG Kremszeile
    Seit dem Fahrplanwechsel geht es drunter und drüber. Eltern klagen über Durcheinander und weniger Busse als früher.

    Von Petra Vock. Erstellt am 09. Oktober 2019 (11:21)
    So schnell wie möglich in den ersten Bus! Seit der Fahrplanänderung leiden die Kremszeile-Schüler unter dem Transport-Chaos.Foto: johann Lechner
    Die Kritik an den neuen VOR-Fahrplänen reißt nicht ab: „Seit diesem Schuljahr ist es eine Katastrophe“, macht Sarah Weiss aus Gföhl ihrem Ärger Luft und spricht damit vielen Eltern aus der Seele. Anlass ist das Chaos, das seit dem Fahrplanwechsel im August herrscht.
    Besonders chaotisch sind die Zustände mittags beim BRG Kremszeile: Während mehreren Quellen zufolge früher fünf Busse auf die herausströmenden Schüler gewartet haben sollen, fahren jetzt nur noch vier Busse zum Bahnhof, und die kommen zehn Minuten später. Mit dem Ergebnis, dass sich um 13.10 Uhr eine „riesige Schülertraube bei der Bushaltestelle“ bildet, wie Elternvereinsobmann Andreas Anibass erzählt: „Und wenn dann der erste Bus kommt, drängen sich alle sofort hinein.“
    „Außerdem zahle ich doch keine Buskarte, damit die Kinder erst recht zu Fuß gehen müssen
    Schlimm ist der Transport-Kampf für jene Schüler, die nur wenige Minuten Zeit haben, bis ihr Anschluss-Bus am Bahnhof abfährt. Um sich das zu ersparen, stürmen viele Kinder jetzt gleich zu Fuß los. Das sei zwar nicht ungesund, aber bei Schlechtwetter eine Zumutung, wird kritisiert. „Außerdem zahle ich doch keine Buskarte, damit die Kinder erst recht zu Fuß gehen müssen“, regt sich Weiss auf. Zumal früher alles wunderbar funktioniert habe.
    VOR-Sprecher Georg Huemer kann die Kritik nicht nachvollziehen, da ihm zufolge in der Kremszeile jetzt „genauso viele Busse“ eingesetzt werden wie zuvor. „Wir beobachten jedenfalls die Kapazitätslage und werden gegebenenfalls nachbessern“, stellt er aber in Aussicht.
    Wohin können sich Betroffene wenden? Kritik sei per Mail an kundenservice@vor.at möglich, erklärt Huemer: „Eine Antwort sollte der Kunde binnen 24 Stunden erhalten. Bei komplexen Anliegen kann die Lösung natürlich etwas länger dauern.“

    NÖN



    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Ich kenn die Situationen nicht im Detail, aber ein Unding der heutigen Zeit ist ja, dass jeder recht leicht via Medien einen Tamtam um etwas veranstalten kann, das vielleicht ja gar nicht so gravierend ist.
    Ich hab früher auch das eine oder andre Mal zu Fuß gehen müssen (> 1km), weil der Bus zur HTL voll war. Was aber auch daran lag, dass sich viele (auch ich) nicht unbedingt gestresst oder bewusst auf den letzten Bus gewartet haben.

    Fraglich ist ja zudem, ob man hier von jetzt auf gleich von den Schülermassen überrascht wird. Immerhin wirds ja schon zuvor Buskurse zu den nächsten Schulen gegeben haben.
  • Unmut über Fahrplan in Euratsfeld

    In der Gemeinde Euratsfeld regt sich Ärger über Bus-Verspätungen.

    Von Peter Führer. Erstellt am 15. Oktober 2019 (04:14)
    Immer wieder kommt der Bus der Linie 660 in Euratsfeld zu spät. Hierum 6.34 Uhr, dabei wäre die Planankunft um 6.30 Uhr. Foto: privat

    Anhaltende Busverspätungen sorgen für Frust in Euratsfeld. Wie Andreas Ennser der NÖN berichtet, kommt es immer wieder zu Problemen mit dem neuen Busplan. Und zwar bei der Linie 660. „Meine Tochter fährt bereits seit drei Jahren, bisher hat es immer gepasst. Seit dem neuen Fahrplan schafft es der Bus fast nie, dass er pünktlich um 6.30 Uhr nach Euratsfeld (Bäckerberg) kommt und dann um 6.47 Uhr – wie eigentlich vorgesehen – am Bahnhof in Amstetten ist. Regelmäßig kommt er um 5 bis 7 Minuten zu spät. Außerdem hat man anscheinend die Staus bei den Kreisverkehren Allersdorf und Ortsrand Amstetten nicht einberechnet. Da wäre ein Puffer von fünf Minuten notwendig“, ärgert sich Ennser.
    Die Folge sei, dass seine Tochter und andere Betroffene den Anschlusszug in die Schule nach Linz (geplante Abfahrt 6.56 Uhr) verpassen. Teilweise wäre die Tochter dann mit der WEST-Bahn um 7.01 Uhr gefahren. Damit verbunden sind aber zusätzliche Kosten von 10,60 Euro. Die fordert Ennser vom Verkehrsverbund VOR zurück. „Abgesehen davon ist das Kind jeden Morgen neben einem möglichen Prüfungsstress auch noch dem Stress ausgesetzt, dass die Schulfahrt nicht reibungslos funktioniert. Außerdem ist es auch schon passiert, dass sich nicht einmal der zweite Zug ausgegangen ist“, so Ennser weiter.
    Er richtete per Mail ab 20. September bereits mehrere Beschwerdeschreiben an den Verkehrsverbund VOR. Brauchbare Rückmeldungen habe er jedoch nicht erhalten. „Ich schlage vor, die alte Fahrzeit mit der Ankunft um 6.23 oder 6.24 Uhr wieder einzuführen.“
    „Problem entsteht in Steinakirchen“
    Seitens VOR berichtet Pressesprecherin Christina Bachmaier, dass es bereits Gespräche mit den Planern gegeben habe. „Das Problem sind weniger die Staus in Amstetten, das sind maximal zwei Minuten. Es entsteht bereits in Steinakirchen. Dort müsse eine Haltestelle über eine Schleife angefahren werden und zwar so lange, bis es eine Befahrung der ursprünglich geplanten Route gibt. Der Ball liegt da aber bei der Postbus GmbH. Diese müssen die Befahrung organisieren und durchführen.“ Dadurch würde man eine Minute gewinnen. Außerdem sei vorgesehen, dass die Abfahrt in Gresten künftig früher erfolgen könnte, um einen Puffer zu gewinnen.
    „Aber auch da fehlt uns noch die Rückmeldung von Postbus. Wir sind aber dran, dass wir Lösungen finden und entschuldigen uns bei den Eltern und Schülern für die Unannehmlichkeiten. Wenn man eine kleine Änderung vornimmt, sind ja viele weitere Aspekte zu berücksichtigen“, ergänzt Bachmaier. Zum Vorwurf, auf die Mails nicht ausreichend reagiert zu haben, erklärt sie: „Es hat sehr wohl gleich bei der ersten Nachricht von Herrn Ennser eine Antwort gegeben. Mit der Information, dass die Planer über die Situation in Kenntnis gesetzt wurden. So rasch lassen sich aber keine Lösungen finden.“

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Ich verstehe es nicht! Wen interessiert es, ob jemanden in Euratsfeld an der Jauche ein Schaß zwickt? Daraus einen Artikel zu schreiben und dann ein Busthema in einem Eisenbahnforum weiterzukopieren,..??
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan
  • Wen das Thema nicht interessiert, braucht es auch nicht zu lesen. So einfach ist das. Den Großteil der aktiven User und passiven Leser interessiert sehr wohl, wie der VOR bei der seiner Fahrplan-Erstellung dilettiert. Außerdem ist auch ein Eisenbahnbezug in der Form gegeben, als die betroffenen Schüler oft den Anschlusszug nach Linz versäumen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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