ÖBB UIC-X, Modellbahn-Pfusch von Jägerndorfer und Railtop!

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  • ÖBB UIC-X, Modellbahn-Pfusch von Jägerndorfer und Railtop!

    Was sich Railtop und Jägerndorfer bei der Prodution eines Modells denken, wissen sie scheinbar selbst nicht, denn sonst würden nicht beide so einen Pfusch bauen! 2005 brachte Railtop den ÖBB UIC-X, 2019 gefolgt von Jägerndorfer. Heris hat 2017 auf der Messe in Nürnberg erklärt, die ehemaligen RT Formen aus der Konkursmasse von Modern Gala gekauft zu haben und die Wagen ebenfalls zu bringen. Allerdings blieb es bei Heris bei der Ankündigung. Es ist also naheliegend, die beiden Modelle miteinander und mit dem Original auf ihre Stimmigkeit hin zu vergleichen, schließlich hat Jägerndorfer erklärt, die Wagen neu zu konstruieren, um die Fehler des Railtop Modelles auszubessern.

    Orange = Railtop, Grün = Jägerndorfer, Bunt = der Wagen der GdE ÖBB UIC-X 22-35 123

    Am Raitop Modell wurde heftig die viel zu tiefe Lage der Fenster kritisiert. Beim Zusammenschnitt hat sich dies bestätigt:

    Weiters sind auch die Gummidichtungen viel zu dick graviert.



    Beim Jägerndorfer Modell stellte sich - Vorbildkenner hatten das die letzten Tage auch ohne Zusammenschnitt bereits behauptet - interessanterweise genau dasselbe heraus: Die Fenster sind viel zu tief!



    Jägerndorfer und Railtop nebeneinander gestellt zeigt sich: JC hat hier nichts neu gemessen, sondern nur kopiert. Einzig die klobigen Gummidichtungen wurden deutlich schmäler ausgeformt. Sie wurden, mit freiem Auge kaum sichtbar, auch schwarz gefärbt:



    Uneinheitlich zeigt sich der Türbereich. Dass die Griffstange bei JC viel zu hoch ist, wurde bei der Modellvorstellung bereits angemerkt. Aber auch beim Fenster und der Türe ergeben sich grobe Abweichungen zum Original:



    Bei Railtop ist das Fenster zu tief und die Türe zu lang. Der Raum unter der Türe daher zu klein:



    Bei Jägerndorfer ist das Fenster mehr oder weniger an derselben Stelle wie bei RT - also zu tief. Die Gummidichtung ist wieder schmäler. Die Türe ist gleichzeitig hingegen aber zu kurz, der Raum unter der Türe daher zu groß. Das ist vielen bereits mit freiem Auge aufgefallen, auch wenn der Unterschied nur zum RT Modell so groß ist. Zum Original ist er deutlich kleiner.



    Der Eindruck bestätigt sich beim Zusammenschnitt der beiden Modelle: Fenster an mehr oder weniger derselben Position, also zu tief, Dichtungen neu schmäler und bedruckt, Türe die eine zu lang, die andere zu kurz:

    Z
    iemlich ernüchternd das Ganze..... von wegen, es werden die Railtop Fehler ausgebessert....

    Positiv ist, dass Jägerndorfer die Schweissnähte am Dach nachgebildet hat, die Railtop weggelassen hat. Negativ ist, dass Jägerndorfer die Lichtmaschine am Drehgestell einfach weggelassen hat.

    Pfusch, wohin das Auge blickt!
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.