[ORF NÖ] Wieder Diskussion um Ticketschalter-Schließungen

  • [ORF NÖ] Wieder Diskussion um Ticketschalter-Schließungen

    Erneut Diskussion um Bahnhofsschalter

    In den vergangen zwei Jahren haben die ÖBB die Zahl ihrer personell besetzten Ticketschalter von 24 auf 14 reduziert. Grund dafür sei unter anderem der Anstieg bei Online-Buchungen. Jetzt gibt es erneut Aufregung darüber, dass weitere Kassen geschlossen werden könnten.

    Online seit heute, 5.35 Uhr

    Dem Vernehmen nach stehen sieben Personenkassen in Niederösterreich zur Diskussion. Die personell besetzten Ticketverkaufsstellen sind seit diesem Jahr Teil des Verkehrsdienstevertrages. Der Vertrag wird im Auftrag des Landes zwischen dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) und den ÖBB abgeschlossen. Da über die Inhalte noch verhandelt wird, könne zu den Personenkassen noch keine konkreten Angaben gemacht werden, heißt es. Dass die Schließung von Personenkassen im Raum steht, dementiert allerdings auch niemand.

    Schließung nur bei Ersatz

    Von den ÖBB heißt es, dass eine Personenkassa nur dann geschlossen wird, wenn ein Ersatz – etwa der Ticketverkauf bei einem Greißler oder einer Trafik – besteht. Der VOR erwarte sich laut einem Sprecher, dass die Servicequalität beim Fahrkartenverkauf und der Beratung der Fahrgäste die gleiche bleibt. Ob das mit eigenen Kassen oder über Partner vor Ort geschehe, obliege den ÖBB.
    Ebenso argumentiert man auch im Büro des Verkehrslandesrates Ludwig Schleritzko (ÖVP). Ein reiner Online-Kauf der Tickets sei für das Land keine gleichwertige Qualität, heißt es. Der Verkehrsdienstevertrag sei derzeit in den finalen Verhandlungen und man gehe davon aus, dass „der Zugang zu Tickets in gleicher Qualität wie bisher“ geliefert werde. Der Verkehrsdienstevertrag wird vor dem 15. Dezember, dem Tag der Fahrplanumstellung, beschlossen.

    ORF NÖ
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