[DE] DB plant Autoreisezug-Anlage in Hamburg-Eidelstedt

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    Stand: 14.11.2019 18:41 Uhr
    Bahn will Autoreisezüge nach Eidelstedt verlegen
    Das Betriebsgelände der Deutschen Bahn im Hamburger Stadtteil Eidelstedt: Hier sollen in Zukunft die Autoreisezüge starten. Links im Bild ist der S-Bahnhof Elbgaustraße zu sehen.Die Deutsche Bahn hat einen neuen Standort für ihre Autoreisezug-Anlage in Hamburg gefunden. Sie soll vom Bahnhof Altona an die S-Bahn-Station Elbgaustraße im Stadtteil Eidelstedt verlegt werden. Dort verfügt die Bahn über ein Betriebsgelände.
    Reaktion auf Gerichtsentscheidung
    Die neue Anlage sei von der nahen Autobahn A7 sowie aus dem Hamburger Straßennetz schnell erreichbar, teilte die Bahn am Donnerstag in Hamburg mit. Sie reagiert damit auf eine Gerichtsentscheidung aus dem August 2018, als das Hamburgische Oberverwaltungsgericht für die geplante Verlegung des Fernbahnhofs Altona zum Diebsteich einen Baustopp erlassen hatte. Das Gericht hatte einem Eilantrag des Verkehrsclubs Deutschland stattgegeben, der mit der ungeklärten Zukunft der Autoverladestation begründet worden war. Bevor die neuen Planfeststellungsunterlagen für die Autozugverladung eingereicht werden, will die Bahn Bürger, Politiker, Verwaltung und Verbände detailliert informieren.

    Autoreisezüge bislang nur wenig genutzt
    Derzeit werden Autoreisezüge von und nach Hamburg von der Österreichischen Bundesbahn sowie den privaten Anbietern Bahntouristikexpress und Train4You angeboten. 2018 wurden auf der Altonaer Anlage laut Bahn rund 14.000 Fahrzeuge verladen - das sind lediglich 38 Fahrzeuge pro Tag. Die neue Verladestation soll vier Rampen und ein Service-Gebäude umfassen. Durch Schallschutzmaßnahmen sollen Grenz- und Richtwerte für Lärmemissionen zum Teil deutlich unterschritten werden, kündigte die Bahn an.
    Der Standort-Vorschlag sei geeignet, "eine attraktive, leistungsstarke Autoverladung für Fahrgäste hier aus der Region mit Ausstrahlungswirkung bis Skandinavien anzubieten", sagte Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD).

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