[ORF Wien] Ab April 2020 sind alle Bahnsteige auf ÖBB-Bahnhöfen rauchfrei

  • Die Mongos sind zum Aufräumen, Reinigen und Wichtigmachen da. Wenn's brenzlig wird, sind sie die ersten, die verschwinden. Sie haben keinerlei Befugnisse, irgendwie in die Rechte Dritter einzugreifen. Im Falle von gerichtlich strafbaren Handlungen können sie - wie jede andere Person - den Täter festhalten und der Polizei übergeben.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan
  • Bei der Dichte in der sie unterwegs sind, brauchts dafür kein zusätzliches Geld. Sehe regelmäßig deren Pick-Ups* vor den Bahnhöfen der Nordbahn. Ein Einschreiten - egal bei welchem Thema - konnte ich noch nicht beobachten.


    *) Zeigt wie sehr die ÖBB (als Gesamtes) an ihr eigenes System glaubt. Würden sie z.B. in den Zügen mitfahren, würden sie den Reisenden noch zusätzlich Sicherheit vermitteln.
  • Ein Einschreiten - egal bei welchem Thema - konnte ich noch nicht beobachten.
    Sag ich ja!


    Würden sie z.B. in den Zügen mitfahren, würden sie den Reisenden noch zusätzlich Sicherheit vermitteln.
    Und wo sollen sie sich verstecken, wenn es eng wird?
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan

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  • Bei Besitzstörung erlaubt doch die Selbsthilfe eine Identitätsfeststellung des Störenden.
    Und wie soll das am Bahnhof deiner Meinung nach in der Praxis aussehen? Zwangsweise Durchsuche nach einem Ausweis? Herausprügeln der Daten, wenn jemand keinen Ausweis dabei hat oder einfach keine Auskunft gibt? Wegen Rauchen am Bahnsteig? Uije! Das geht nicht gut aus! Und da haben wir schnell wieder die Unverhältnismäßigkeit!

    ...
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 10 Ob 34/17y Beisatz: Eine Selbsthilfemaßnahme ist nicht gerechtfertigt, wenn der zu sichernde Anspruch in Wahrheit nicht bestand, die behördliche Hilfe durchaus rechtzeitig gewesen wäre oder der Eingriff im konkreten Fall bei der gebotenen Abwägung der wechselseitigen Interessen übermäßig war.
    ...


    Welcher "Anspruch" besteht denn beim Raucher? Selbsthilfe will einen bestehenden rechtswidrigen Zustand ändern. Der in Selbsthilfe Handelnde handelt auf eigene Gefahr. Wer sich auf Selbsthilfe beruft, den trifft die Beweislast, dass er rechtgemäß handelte. Die Bahn "putzt sich" in so einem Fall ab und daher wird sich kein Mongo auf so eine Kamikezeaktion einlassen!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan

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  • Vergiss es! Aus den genannten Gründen hast du keinerlei Handhabe. Hausverbot ist nicht durchzusetzen und jemand, der am Bahnsteig raucht, kann kein Täter sein, weil es kein strafbares Delikt ist. Die Hausordnung kannst dir einverleiben, die ist das Papier nicht Wert, auf das sie gedruckt ist. Und alles, außer eines höflichen Ersuchens, das Rauchen einzustellen, ist nicht verhältnismäßig, zumal es keinerlei Geschädigte gibt. Aber nachdem du ja so oft diese Mongos siehst, kannst sie ja einmal fragen.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan
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