[ORF NÖ] Landesbahnen: Rekord bei Fahrgästen

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  • [ORF NÖ] Landesbahnen: Rekord bei Fahrgästen

    Landesbahnen: Rekord bei Fahrgästen

    Die NÖVOG (Niederösterreichische Verkehrsorganisationsges.m.b.H.) erwartet bis Jahresende etwa 1,2 Millionen Fahrgäste. Das sind um fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Allgemein vermeldet die NÖVOG damit das beste Jahr seit ihrem Bestehen.
    Online seit gestern, 13.27 Uhr

    Fahrgastzahlen 2019

    Die meisten Fahrgäste bei den Bahnen der NÖVOG erwarten 2019:

    • Wachaubahn: 38.000 Fahrgäste (plus 24,6 Prozent)
    • Mariazellerbahn: 579.000 Fahrgäste (plus 7,2 Prozent)
    • Gemeindealpe: 58.500 Fahrgäste (plus 8,3 Prozent)
    In den letzten Jahren wurden immer wieder Investitionen getätigt, um das Angebot der sechs Bahnen und zwei Bergbahnen auszubauen. So wurde im Vorjahr etwa die Wachaubahn mit einem weiteren Zugpaar ausgestattet, was etwa 25 Prozent mehr Fahrgäste gebracht hat. Für NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek zeigt dieses Beispiel: „Angebot schafft Nachfrage und bringt Gäste zum Umstieg auf die Bahn“.
    Auch die anderen Bahnen konnten heuer deutlich mehr Fahrgäste transportieren als im Vorjahr. Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) freut sich über „dieses ungebrochene Hoch der Zufriedenheit“ und sagte: „Die Zahlen zeigen, dass die Investitionen in den letzten Jahren wichtig und richtig waren". Barbara Komarek, die seit knapp einem Jahr die NÖVOG leitet, führt das Ergebnis des heurigen Jahres auch auf eine „klare Positionierung“ der Niederösterreich Bahnen zurück. Es sei gelungen, neue Märkte, Partner und Zielgruppen zu erreichen

    NÖVOG will von Herbstferien profitieren

    2020 will man an den heurigen Erfolg anknüpfen. Dafür ist ein Budget von etwa 12 Millionen Euro vorgesehen. Investiert werden soll in etwa zehn Eisenbahnsicherungsanlagen sowie in einen weiteren Ausbau des Angebots. So soll es allgemein eine längere Sommersaison 2020 geben. Diese wird früher beginnen und schließlich bis 1. November dauern. Hier möchte man von den erstmals flächendeckend stattfindenden Herbstferien profitieren.
    Dazu kommt, dass die NÖVOG den Betrieb der Citybahn Waidhofen von den ÖBB übernimmt. Ab dem neuen Fahrplan soll auf dieser Bahn etwa ein Halbstunden-Takt eingeführt werden. Dazu sind zahlreiche Veranstaltungen rund um die einzelnen Bahnen geplant.
    Victoria Schmidt, noe.ORF.at



    Quelle: NOE.ORF.at

    Na was sagt man dazu?
    Mit nur einem Zugpaar mehr gleich um ein Viertel mehr Fahrgäste. Und noch dazu eine Erkenntnis, die sich so bei einem NÖ-Verkehrslandesrat offenbar noch rein gar nicht eingestellt hat.
  • Mariazellerbahn: 579.000 Fahrgäste (plus 7,2 Prozent)
    Wie viele Millionen wurden dort hinein gesteckt, damit man bei knapp 1.600 Fahrgästen pro Tag ist? (Und das nur auf einem Teil der Strecke)
    Ok, das Geld stammt zu einem nicht unerheblichen Teil von den ÖBB und die anderen eingestellten Strecken zahlten somit drauf.
  • 24.000 Fahrgäste: Rekordjahr für Reblaus-Express

    Ein laut Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko „absolutes Rekordjahr“ legte der Reblaus-Express 2019 hin. Insgesamt wurden 24.000 Fahrgäste auf der Strecke zwischen Retz und Drosendorf verzeichnet.

    Von Red. Horn. Erstellt am 22. November 2019 (09:43)
    Der Reblaus-Express verzeichnete 2019 ein neues Rekord-Jahr. Foto: NÖVOG/weinfranz

    Damit wurde gegenüber 2018 eine Steigerung um 2,1 Prozent erreicht. Als Begründung für den Erfolg führte Schleritzko die Neuausrichtung der NÖVOG als Niederösterreich Bahnen und die damit einhergehenden starke Positionierung des Reblaus Express an.
    „Dadurch haben wir viele neue Partner, Märkte und Zielgruppen angesprochen. Wir haben uns geöffnet, uns vernetzt und sind Partnerschaften eingegangen mit Gemeinden, Regionen, touristischen Anbietern und Landesinitiativen quer durch alle Themenbereiche“, ergänzte Niederösterreich Bahnen Geschäftsführerin Barbara Komarek.
    Für 2020 ist auch schon ein neues Highlight geplant, das Format „Krimi, Kabarett & Wein“. Bei der abendlichen Bahnfahrt macht der Reblaus Express an einigen Bahnhöfen halt, wo auf die Fahrgäste Buchpräsentationen warten. Dazu gibt es Kabaretteinlagen und Weinverkostungen von regionalen Winzern. Sportliche Gäste können die Bahnfahrt mit einer Tour am Reblaus-Radl-Weg verbinden. Der ausgeschilderte Radwanderweg verläuft auf 38 Kilometern zwischen Retz und Drosendorf teilweise parallel zur Bahntrasse des Reblaus Express und bietet damit ideale Tour-Möglichkeiten.

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Auch die Waidhofner Citybahn vermeldet einen Rekord. Drum tut man sie jetzt auch verkürzen...

    Waidhofen/Ybbs

    Mehr Fahrgäste fuhren Zug

    202.000 Fahrgäste auf Waidhofner Stadtbahn. Verkürzung und Halbstundentakt ab Dezember 2020.

    Von Andreas Kössl. Erstellt am 27. November 2019 (04:53)

    NÖVOG/Kerschbaummayer

    Die aktuellen Fahrgastzahlen der niederösterreichischen Landesbahnen präsentierten Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek am Mittwoch der Vorwoche in St. Pölten. Die sechs Bahnen und zwei Bergbahnen der NÖVOG hätten heuer das beste Jahr ihrer Geschichte gehabt, vermeldeten Schleritzko und Komarek. 1,187 Millionen Fahrgäste in Summe und damit eine Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet man bis Jahresende.

    Auch die Citybahn Waidhofen habe mit 202.000 Fahrgästen und einem Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr ein absolutes Rekordjahr erreicht, konstatierte Schleritzko. Zurückzuführen sei dieser Erfolg unter anderem auf die Neuausrichtung der Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG unter dem Namen „Niederösterreich Bahnen“ und der damit einhergehenden starken Positionierung der Citybahn Waidhofen. Zur Info: Seit der Übergabe der Wieselbusse im Vorjahr von der NÖVOG an den Verkehrsverbund Ostregion (VOR) firmiert die NÖVOG nach außen hin unter dem Namen „Niederösterreich Bahnen“.

    Zwei zusätzliche Stopps werden noch geprüft
    Das Jahr 2020 stehe bei der Citybahn Waidhofen ganz im Zeichen der Attraktivierung als innerstädtisches Verkehrsmittel, kündigen Komarek und Schleritzko an. Geschafft werden soll dies, indem die Citybahn ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 nur mehr zwischen Waidhofen Hauptbahnhof und Vogelsang, dafür aber im Halbstundentakt verkehrt. Die Haltestellen Kreilhof und Gstadt fallen künftig weg.

    Fixiert wurde das Vorhaben, die 5,5 Kilometer lange Stadtbahn-Strecke auf knapp drei Kilometer zu verkürzen und den Takt zu verdichten, bereits im Frühsommer. Der politisch umstrittenen Entscheidung ging ein Beschluss des Waidhofner Gemeinderats voraus, dem sich lediglich die WVP und SPÖ-Verkehrsstadtrat Erich Leonhartsberger anschlossen. Um ein durchgehendes Betriebsgebiet zischen Gstadt und Kreilhof zu ermöglichen und einen Radweg auf Waidhofner Seite vom Eurospar Richtung Gstadt errichten zu können, wurde die NÖVOG um die Verkürzung der Citybahnstrecke ersucht. Gleichzeitig wurde auf Initiative der SPÖ aber auch der Wunsch deponiert, zwei zusätzliche Haltestellen bei der Firma Oberklammer und beim Eurospar evaluieren zu lasen.

    Die Installierung der zwei weiteren Haltestellen werde geprüft, hieß es im Juli seitens der NÖVOG. Ein konkretes Ergebnis liege hier noch nicht vor, hieß es nun auf Nachfrage der NÖN von der Landesverkehrsgesellschaft. Die ersten Ergebnisse sollten jedoch zu Jahresende bzw. Jahresanfang vorliegen.

    Fix ist hingegen schon, dass die NÖVOG die Betriebsführung der Citybahn mit Fahrplanwechsel im Dezember 2020 von den ÖBB übernehmen wird und den Zugverkehr in Waidhofen dann fortan von Laubenbachmühle aus steuern wird. Davor werden voraussichtlich im Sommer großräumige Umgestaltungsmaßnahmen bei der Eisenbahnkreuzung beim Hauptbahnhof samt Gleisverschwenkungen durchgeführt werden.

    Haltestelle bei HTL wird nicht versetzt
    Im Juli kündigte NÖVOG-Geschäftsführerin Komarek außerdem ein Pilotprojekt bei der Sicherung der Eisenbahnkreuzungen, welche im Zuge der Umsetzung der Eisenbahnkreuzungsverordnung notwendig wird, entlang der Strecke an. Eine vereinfachte technische Sicherung solle ausprobiert werden, die Pfeifsignale an den Bahnkreuzungen sollten künftig wegfallen.

    Für die Stadt würde dies eine finanzielle Entlastung bedeuten, da sie als Straßenerhalter 50 Prozent der Kosten zu tragen hat.
    Man bemühe sich derzeit intensiv darum, diese vereinfachte technische Sicherung umzusetzen, heißt es seitens der NÖVOG. Eine Novelle zur Eisenbahnkreuzungsverordnung sei gerade in Arbeit. Ob darin die Möglichkeit für eine vereinfachte technische Sicherung geschaffen werde, könne man derzeit allerdings noch nicht sagen.

    Gegenstand von Gesprächen sei derzeit noch die Umgestaltung der verbleibenden Citybahn-Haltestellen. Komarek hatte hier im Juli eine Renovierung und in weiterer Folge eine generelle Neugestaltung in Aussicht gestellt. Was jedoch nicht kommen wird, ist die Versetzung der Citybahn-Haltestelle bei der HTL auf die andere Gleisseite, wie dies Architekt Ernst Beneder in seinem Stadtprojekt angeregt hatte.

    Die geplante Umstellung der Citybahn-Triebwagen von Diesel auf einen umweltfreundlichen Antrieb wird wohl noch einige Jahre dauern. Ein Kooperationsprojekt mit der Fachhochschule St. Pölten ist am Laufen.

    Umfrage Ybbstal

    • Befürwortet ihr die Verkürzung der Citybahn und den damit einhergehenden Halbstundentakt?
      • Ja: 33.3%
      • Nein: 66.7%
    Citybahn 2020

    • Fix ist die Verkürzung der Citybahn auf die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Vogelsang und ein Halbstundentakt mit Fahrplanwechsel im Dezember 2020.
    • Noch geprüft werden zwei zusätzliche Haltestellen bei der Firma Oberklammer und beim Eurospar. Ein Ergebnis soll Ende 2019/Anfang 2020 vorliegen.
    • Die Neugestaltung der Eisenbahnkreuzung beim Hauptbahnhof samt Gleisverschwenkung soll im Sommer 2020 durchgeführt werden.
    • Ein Pilotprojekt für eine vereinfachte technische Sicherung der Eisenbahnkreuzungen auf der Citybahnstrecke ist angedacht. Die Umsetzbarkeit hängt von der derzeit im Entstehen befindlichen Eisenbahnkreuzungsnovelle ab.
    • Die Renovierung der verbleibenden Citybahnhaltestellen wird derzeit geprüft. Zu einer Verlegung der Haltestelle Vogelsang auf die andere Gleisseite, wie im Stadtprojekt von Ernst Beneder vorgesehen, kommt es nicht.