Sichtungen 2020

  • Nach längerer Unterbrechung fahren auf der Donauuferbahn wieder die Holzzüge 91661/91660. Gesichtet heute Mittag in Weins-Isperdorf bzw. am Nachmittag in Grein-Bad Kreuzen.

    Die 2016 069 beim Beistellen der Leerwagen aus dem 91661 in das Anschlussgleis der Habsburg-Lothringischen Forstverwaltung um 12:45 Uhr. In der Bildmitte sind die beladenen Wagen für den Zug 91660 bereitgestellt. Ganz links ist der ÖBB-Dienst-Pkw zu sehen, mit dem der Verschieber anreist. Nach Abschluss der Verschubarbeiten fährt dieser nach Sarmingstein, wo er den Gleissperrschuh öffnen und schließen muss:

    Die 2016 069 mit dem 91660 um 14:45 Uhr bei der Ausfahrt aus dem Bhf. Grein-Bad Kreuzen. Auf dem ersten Foto ist im Hintergrund der 5022 011 als R 6169 St. Valentin - St. Nikola-Struden zu sehen:




    Im EÖ-Heft 2/202, S. 64, ist die Abfahrtszeit des 91661 in Sarmingstein nach Weins-Isperdorf mit 12:40 Uhr angegeben. Wie so oft ist auch diese Abfahrtszeit nur eine sehr grobe Richtzeit, denn wie man beim ersten Foto oben nachlesen kann, waren um 12:45 Uhr in Weins-Isperdorf die Verschubarbeiten schon voll im Gange. Hingegen verkehrt die Rückfahrt des 91660 Richtung St. Valentin zumindest am Verkehrstag Mittwoch ab Grein-Bad Kreuzen pünktlich um 14:45 Uhr, da an diesem Tag die Kreuzung mit dem R 6169 abgewartet werden muss. Für den Verkehrstag Samstag gibt es keine Gewähr, dass der Zug pünktlich verkehrt.

    Ein weiterer 5022 im Cityjet-Design wurde auch gesichtet. 5022 004 als REX 6384 St. Nikola-Struden - Linz Hbf., aufgenommen beim Kreuzungsaufenthalt aus dem R 6169 im total verregneten Baumgartenberg:

    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 19. 2. 2020
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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    2016 007 mit Mess-Steuerwagen heute Nachmittag in Stadlau, unterwegs Richtung Erdberger Lände. Am rechten Bildrand ist eine mit Graffiti verunstaltete 185 von DB Cargo zu sehen. Auf der A 23 staut sich auf Grund eines Verkehrsunfalles auf der Praterbrücke eine Lkw-Kolonne Richtung Süden:
    Foto: dr. bahnsinn, aufgenommen am 25. 2. 2020 von der U2 aus
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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    Zwei Möglichkeiten:

    a) Erstellung eines Kostenvoranschlages zur Sanierung, damit es der GKB und dem Mayer die Sicherungen fetzt - die letzte Zahl war so bei 100 Millionen.

    b) Dokumentation des extrem schlechten Zustandes, um die Auflassung (wegen wirtschaftlicher Unzumutbarkeit) zu beantragen und damit auch die Raunzereien und die Bombardierungen der Landesregierung mit Mails und "Petitionen" durch die Vögel abzuwürgen.

    Was liegt näher?

    Ein super-stümperhaftes und peinliches Video dazu: *KLICK* "Eine Bahn ist das Herzstück einer Religion", "Die Lebensqualität steigt, weil man kein zweites Auto benötigt","Graz-Köflach-Bahn", "Wir legen uns auf die Straße" und Glück, dass er sich während des Interviews nicht einen Finger in den Hintern steckte, denn sonst waren sie an sich überall! Man beachte die weit gespreizten Beine dieses Herrn. Eine Unart sondergleichen, hoffentlich macht er das nicht im Zug auch so. Ganz toll findet Herr Mayer das Beispiel Gailtalbahn, die laut seiner Aussage reaktiviert und elektrifiziert*) wurde. Aber auch der "Diskussionsführer" zeichnet sich durch völliges Unwissen aus!

    *) Hochintelligent übrigens: Der Güterverkehr bis Hermagor muss auch weiterhin mit einer Diesellok geführt werden, da in Hermagor nur die Bahnsteiggleise 1 und 2 überspannt wurden, nicht jedoch die Gleise 3 und 5 sowie die Anschlussbahn des Sägewerks Hasslacher.

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    Ich meine das dahingehend, weil unsere lustigen Ferros wirklich glauben, dass eine grüne Verkehrsministerin "anders" reagiert als eine rote, türkise oder blaue. Die Grüne wird die Sanierungskosten genauso wenig "springen lassen" wie die Kohle für das 123-Ticket, weil sie das Geld einfach nicht hat! Und warum sollte sich das Land plötzlich jetzt beteiligen? Vor allem, wenn sich die Maßgeblichen das verstörende Video vom Mayer angesehen haben! Der Bus läuft super, die E-Busse kommen - das war und ist die Meinung im Land und davon wird man keinen Millimeter abweichen, warum auch?
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    westbahn schrieb:

    b) Dokumentation des extrem schlechten Zustandes, [...]
    Den Gleiszustand als extrem schlecht zu bezeichnen ist m.E. etwas übertrieben. Eventuell könnte man den Gleisbogen bei Gänserndorf so bezeichnen, das war's dann aber schon.

    westbahn schrieb:

    [...] um die Auflassung (wegen wirtschaftlicher Unzumutbarkeit) zu beantragen [...]
    1. Auflassung wegen wirtschaftlicher Unzumutbarkeit gibt es nicht.
    2. Vor der Beantragung der Auflassung muss die Strecke erst mal eingestellt werden. (Die Einstellung könnte dann aufgrund wirtschaftlicher Unzumutbarkeit erfolgen)
    3. Der kürzeste, mir bekannte, zeitliche Abstand zwischen Einstellung und Antrag auf Auflassung beträgt 3 Jahre (Trifft auf einige Nebenbahnen in NÖ zu), daher gehe ich mal nicht davon aus, dass das Schweinbarther Kreuz demnächst aufgelassen wird.

    Die Fahrt des Messwagens ist nichts außergewöhnliches, da das Schweinbarther Kreuz eine vernetzte Nebenbahn ist, welche in Betrieb ist. Daher könnten theoretisch EVUs um Trassen ansuchen und die Infra müsste diese zu Verfügung stellen. Deswegen muss auch der Gleiszustand erfasst werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Darüber hinaus fahren zurzeit sporadisch sowieso Gzs nach Prottes, also muss auch praktisch gesehen auf zumindest ein Teilstück der Strecke "aufgepasst" werden.
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    1. Auflassung wegen wirtschaftlicher Unzumutbarkeit gibt es nicht.
    Im Gegensatz zu deinem Wikipedia-Wissen habe ich bereits die finale Situation dargestellt, nämlich die Auflassung der Strecke, der eine Einstellung wegen wirtschaftlicher Unzumutbarkeit vorangeht. Es lag mir fern, die User allzu sehr mit rechtlichen Einzelheiten zu belasten, das will man hier nämlich nicht - aber wir beide können gerne auf der Ebene Catharin und Gürtlich weiter diskutieren.


    Darüber hinaus fahren zurzeit sporadisch sowieso Gzs nach Prottes...
    Stand derzeit: In der Bsb von Gae heißt es Im Abschnitt Gänserndorf – Groß Schweinbarth ist die Durchführung von Zug- oder Nebenfahrten bei Dienstruhe Fdl Bf. Groß Schweinbarth nicht gestattet.

    Damit muss eine betriebliche Änderung festgelegt werden, ob man sich das Stw Grs dafür behält und bei Bedarf besetzt ist fraglich.

    Momentan ist für eine Bedienungsfahrt der Fdl Gae (BFZ) notwendig:

    Besonderheiten bei der Übergabe der Anschlussbahn Fa. OMV Austria Exploration & Production GmbH Gae

    Zwischen der Weiche 1M und dem Sperrschuh 1M besteht Abhängigkeit. Die Bedienung der Weiche 1M und des Sperrschuhes 1M obliegt den Verschiebern bzw. Schaffnern der Bedienungsfahrt. Der Bedienungsschlüssel „Sp 1M“ wird in einem elektrischen Festlegeschloss festgehalten und bei Bedarf durch den Fahrdienstleiter Bahnhof Gänserndorf freigegeben. Nach Ankunft der Bedienungsfahrt vor der Weiche 1M hat der Verschubleiter/KL-Führer zu veranlassen, dass die Erstfreigabe im ELF quitiert wird, mit dem Bedienungsschlüssel die erste Schlosseinrichtung am Sperrschuh 1M aufgesperrt, der Sperrschuh abgelegt und der Schlüssel zur Weiche 1M nach Umsperren aus der zweiten Schlosseinrichtung entnommen wird. mit den entnommenen Schlüssel das Schloß der Weiche 1M aufgesperrt und die Weiche in die die erforderliche Stellung gebracht wird nach erfolgter Bedienung der Anschlussbahn die Weiche 1M und der Sperrschuh 1M in der Grundstellung gesperrt werden und der Bedienungsschlüssel dem Fahrdienstleiter zurückgegeben wird.

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    westbahn schrieb:

    Stand derzeit: In der Bsb von Gae heißt es Im Abschnitt Gänserndorf – Groß Schweinbarth ist die Durchführung von Zug- oder Nebenfahrten bei Dienstruhe Fdl Bf. Groß Schweinbarth nicht gestattet.


    Damit muss eine betriebliche Änderung festgelegt werden, ob man sich das Stw Grs dafür behält und bei Bedarf besetzt ist fraglich.

    Momentan ist für eine Bedienungsfahrt der Fdl Gae (BFZ) notwendig:

    Besonderheiten bei der Übergabe der Anschlussbahn Fa. OMV Austria Exploration & Production GmbH Gae
    Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist für die Bedienung der AB beim km1,0 der Fdl Gae zuständig, jedoch muss für die Fahrt des BED 74244 nach Prottes (km5,1) Grs mit einem Fdl besetzt sein. Oder habe ich da etwas falsch interpretiert?