[Bild.de] Dresdner Bimmel-Blödsinn

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    Manche Begebenheiten kann die Bild einfach am schönsten formulieren...:
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    Dresdner Bimmel-Blödsinn


    Die neue Breit-Bahn steht als Modell im Verkehrsmuseum. Hier können die Dresdner kostenlos Probe sitzen
    Foto: ZB

    veröffentlicht am 07.01.2020 - 17:03 Uhr

    Dresden – Die Verkehrsbetriebe kaufen 30 extrabreite Straßenbahnen für 197 Millionen Euro, um mehr Fahrgäste durch Dresden transportieren zu können. Soweit so gut. Doch die neuen Breit-Bahnen können derzeit auf keiner einzigen Linie in der Stadt eingesetzt werden.

    Die Gleise des Liniennetzes sind zu dicht bei einander. Die neuen Bahnen von Bombardier (mit Klimaanlage und WLAN) sind 35 Zentimeter breiter (2,65 m) als die jetzigen, würden sich touchieren.
    Bis die neuen Bahnen 2021 geliefert werden, hofft die DVB auf eine Verbreiterung der Gleisabstände. Absehbar ist aber bislang nur Linie 2. Hier fehlen 150 Meter, die nach Plänen in diesem Jahr umgebaut werden sollen.




    So sieht die neue Bahn von Innen aus: statt einem Sitz rechts zwei links, gibt‘s künftig zwei 2er-Sitze
    Foto: ZB

    Doch auf der Linie 2 (weniger als 35 000 Fahrgäste / Werktag) werden die Breit-Bahnen gar nicht benötigt, da die Nachfrage nicht so groß ist. Sie sollen eigentlich auf den viel frequentierten Linien 7,3 und 11 rollen.
    Doch bei der Linie 7 (54 000 Fahrgäste) hakt‘s an der Königsbrücker Straße (Ausbauplanung seit 25 Jahren). Selbst wenn es keine Klagen gibt, ist der Baustart nicht vor 2021.

    Bei der Linie 11 (43 000 Fahrgäste) klemmt‘s u.a. an der Bautzner Landstraße. Baustart unklar. Auf der Linie 3 (38 500 Fahrgäste) sind die Gleise auf Großenhainer Straße noch zu dicht aneinander.
    Der Bund der Steuerzahler rügt daher die Investition. Sachsen-Präsident Thomas Meyer (59) zu BILD: Der Kauf zum jetzigen Zeitpunkt habe „viele Fragezeichen“ und sei „grob fahrlässig“, „weil man jetzt schon weiß, dass die Strecken nicht rechtzeitig ausgebaut werden oder der Baustart unklar ist“.
  • und der Rest sollte auch mal ordentlich saniert werden.
    Das stell' ich mir lustig vor, wenn zum Beispiel in der Kaiserstraße oder der Fasangasse die Gleise auseinandergerückt werden und hunderte Parkplätze wegfallen. Da gibt's dann wahrscheinlich Bürgerkrieg. Die einzige Frage, die sich da stellt ist, ob die Stacheldraht-Deutschen gehirnkrank sind, so etwas zu kaufen!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan