[Eurailpress] Bayern und Tirol wollen gemeinsam NV-Leistungen ausschreiben

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  • [Eurailpress] Bayern und Tirol wollen gemeinsam NV-Leistungen ausschreiben

    Bayern und Tirol: Erstmals gemeinsame SPNV-Ausschreibung für Grenzverkehr
    14. Januar 2020
    Bayern und Tirol haben sich erstmals auf eine gemeinsame Ausschreibung von SPNV-Leistungen ab Dezember 2025 verständigt.
    Sie versprechen sich so ein deutlich verbessertes Zugangebot auf der Strecke München–Mittenwald–Innsbruck und der Außerfernbahn Garmisch-Partenkirchen–Reutte–Pfronten-Steinach. Derzeit gibt es nur alle vier Stunden eine Direktverbindung München–Mittenwald–Innsbruck. Ziel beider Länder ist es, diese Linie ab Ende 2025 ganztags mindestens alle zwei Stunden ohne Umstieg in Garmisch-Partenkirchen anzubieten. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und der Verkehrsverbund Tirol (VVT) untersuchen zudem, ob durch eine Taktverdichtung weitere Angebotsverbesserungen realisierbar sind. Die Elektrifizierung des Grenzabschnitts Reutte–Pfronten-Steinach der Außerfernbahn soll im Dezember 2021 abgeschlossen sein, teilt das bayerische Verkehrsministerium mit. Dann sei dort eine Angebotsverdichtung mit durchgehendem Stundentakt und elektrischen Zügen geplant. (as)

    www.eurailpress.de
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Dazu passend dieser Artikel in der TT:

    Schranken zwischen Bayern und Tirol abbauen
    Bayern und Tirol haben sich erstmals auf eine gemeinsame Ausschreibung der Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr ab Dezember 2025 verständigt.

    „Mit den Vereinbarungen attraktivieren wir die Bahnverbindungen zwischen Bayern und Tirol.“ Ingrid Felipe
(LHStv., Grüne)
    © Foto Rudy De Moor / Tiroler Tage

    Letztes Update am Montag, 20.01.2020, 13:04
    Seefeld, Reutte –„Gute Nachrichten“ verkünden Tirols LHStv. Ingrid Felipe und der bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart für die Öffi-Fahrgäste: Bayern und Tirol haben sich erstmals auf eine gemeinsame Ausschreibung der Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr ab Dezember 2025 verständigt. Dadurch versprechen sich beide Länder eine deutliche Verbesserung des Zug-Angebots auf der Strecke Innsbruck – Mittenwald – München und auf der Außerfernbahn Garmisch-Partenkirchen – Reutte – Pfronten-Steinach.

    Zwischen Innsbruck – Mittenwald – München gibt es derzeit nur alle vier Stunden eine umstiegsfreie Direktverbindung. Das Ziel ist, mit der Neuvergabe ab Dezember 2025 alle zwei Stunden eine Direktverbindung anzubieten. Zwischen Reutte und Pfronten-Steinach wird ab Dez. 2021 (Elektrifizierung auf dt. Seite) ein Stundentakt angestrebt.