[KURIER] ÖAMTC-Umfrage: Am Land ist der Pkw unverzichtbar (nach Ansicht der Nutzer)

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • [KURIER] ÖAMTC-Umfrage: Am Land ist der Pkw unverzichtbar (nach Ansicht der Nutzer)

    Im Grunde eh nichts Neues, nur halt jetzt mit Zahlen unterlegt:

    31.01.2020
    Erhebung: Am Land braucht man das Auto
    Der ÖAMTC hat nachgefragt: Um mobil zu bleiben, sieht sich die Mehrheit der ländlichen Bevölkerung vom Auto abhängig.
    Wer am Land lebt, ist auf das Auto angewiesen. Das ist das Ergebnis einer Erhebung im Auftrag des ÖAMTC, die bei einer Pressekonferenz am Freitag in Linz veröffentlicht wurde. Die Landbewohner setzen demnach für ihre Mobilität vor allem auf den Pkw, es folgen zu Fuß gehen und die Nutzung von Fahrrad und Öffis.
    Von den 8,7 Millionen Einwohnern Österreichs leben rund 3,7 Millionen in Gemeinden, die als ländlich eingestuft werden. 3.400 dieser Bewohner hat der ÖAMTC zu ihrer Mobilität befragen lassen.
    Dabei ging es vor allem darum, wie sie die Wege von, zu und in ihrer Wohnortgemeinde zurücklegten und wie sie dies beurteilen. In den davorliegenden zwölf Monaten haben 83 Prozent den Pkw täglich oder mehrmals pro Woche als Fahrer benützt, 27 Prozent als Beifahrer. Zu Fuß gingen zumindest mehrmals pro Woche 56 Prozent. Das Fahrrad haben 20 Prozent für ihre Wege eingesetzt, zehn Prozent öffentliche Buslinien, acht Prozent die Bahn.
    Autofahrten werden von 51 Prozent unternommen, um zur Arbeit zu gelangen. Den Pkw genutzt haben 79 Prozent für den Weg zum Facharzt oder Krankenhaus. Mit diesem wurde auch von jeweils 66 Prozent die nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeit und die Apotheke erreicht. 65 Prozent steuerten damit den Hausarzt an.
    67 Prozent gaben an, dass das Fahrrad oder das E-Bike für sie keine Rolle spiele, weil sie unter anderem lieber mit dem Auto fahren, aus Gewohnheit nicht auf das Rad steigen, keine Lust darauf haben oder körperlich dazu nicht in der Lage sind. 33 Prozent gaben andere Gründe als reines Desinteresse für ihre Verweigerung an, darunter mit 56 Prozent Nennung, dass die angepeilten Ziele nicht zeitgerecht erreichbar seien.
    Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Öffentlichen Verkehr: Dieser spielt für 56 Prozent der Befragten keine Rolle, weil sie lieber oder besser mit anderen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Unter den insgesamt 44 Prozent, die ihre Ablehnung detaillierter begründen, verweisen 81 Prozent darauf, dass die direkte Verbindung von A nach B schlecht sei. Für 79 Prozent sind ihre Ziele per Öffi nicht zeitgerecht erreichbar. 76 Prozent beklagen die geringe Taktung. 42 Prozent argumentieren, dass der Fahrkartenpreis zu hoch sei.
    Gefragt wurde auch nach der Zufriedenheit mit den jeweiligen Mobilitätsarten. Dazu gab es die Skala von 1 bis 6 - sehr zufrieden bis überhaupt nicht zufrieden. Beim Pkw vergaben insgesamt 93 Prozent die Noten 1, 2 oder 3. Für das Fahrrad gaben 90 Prozent diese Beurteilung ab. 85 Prozent drückten so ihre Zufriedenheit mit dem zu Fußgehen aus. Der Öffentliche Verkehr bekam diese Zensuren von 73 Prozent.
    Mit den Ausgaben für die Verkehrsinfrastruktur ist die Zufriedenheit im Bereich Schiene und Bahn in Vorarlberg überdurchschnittlich, dies ist sie im Ländle und im Burgenland auch was die Radwege betrifft.
    Insgesamt schlossen sich 84 Prozent entweder voll und ganz oder zumindest weitgehend der Ansicht "am Land ist man auf das Auto angewiesen, um mobil zu sein" an. Besonders hoch war diese Zustimmung im Burgenland, in Kärnten und in der Steiermark.
    Weitere 78 Prozent unterstützen stark die Vermutung: "Höhere Kosten für die Nutzung des Pkw treffen das Land." 55 Prozent urteilten: "Der
    ländliche Raum ist bezogen auf die Mobilität ausgebremst und abgehängt."

    KURIER
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Womit wir jetzt einen Mathematiker benötigen, der uns vorrechnet, wie der komische, von den ÖBBs finanzierte VCÖ auf die Aussage kommt, dass jeder Österreicher (also vom gestern geborenen Nasenbohrer bis zum im Sterben liegenden Pensionisten = 8,822 Millionen Menschen) 1.500km im Jahr (= 13,233.000.000 Personenkilometer) mit der Bahn fahren soll. Einzig logische Erklärung: Die Lustigen rechnen auch die Straßen- und U-Bahnen ein.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, CA1 (alle bisher verwendeten Nicknames), Franz, Modell-Bahn.2016, robertgordon47
  • dr. bahnsinn schrieb:

    weil sie unter anderem lieber mit dem Auto fahren, aus Gewohnheit nicht auf das Rad steigen, keine Lust darauf haben oder körperlich dazu nicht in der Lage sind.
    Was nicht nur am Land Gründe dafür sind, warum mit dem Auto gefahren wird.
    Das Geld für diese Geschichte hätte man sich beim ÖAMTC eigentlich sparen können - denn Überraschendes ist nichts dabei. Selbst in Städten, wo Stadtbusnetzwerke bestehen oder Busse in annehmbaren Intervallen verkehren, fährt man lieber selbst mit dem Auto, so man eines hat.
    Natürlich ist das dort, wo man erst gar keine Öffis hat (abgesehen vielleicht von Schülerkursen) noch "ärger". Und dass es eher wenige gibt, die die Reise zum Arzt per Öffi bestreiten, ist jetzt auch nicht so verwunderlich.
  • Viele Distanzen, auch am Land, könnte man durchaus ohne Auto zurücklegen.
    Aja? Und die wären? In Strasshof zum Beispiel wohnst du in der Tannengasse und möchtest zum Billa eine Kiste Mineralwasser u. dgl. holen. Zu Fuß... Interessant ist, dass die Leute, die vom Problem nicht betroffen sind, die Klappe am weitesten aufreißen!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, CA1 (alle bisher verwendeten Nicknames), Franz, Modell-Bahn.2016, robertgordon47
  • Und daher sehe ich nicht nur tagtäglich die immer gleichen Leute die immer gleichen 300m mit dem Auto fahren,
    Ja und? Was genau stört dich da jetzt? Das geht dich, salopp gesagt, einen Scheißdreck an, was andere Leute machen! Wenn du zu Fuß gehen willst oder mangels Auto gehen musst, dann tu das! Aber schreib' Anderen gefälligst nicht vor, wie sie sich zu verhalten haben!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, CA1 (alle bisher verwendeten Nicknames), Franz, Modell-Bahn.2016, robertgordon47
  • westbahn schrieb:

    Aber schreib' Anderen gefälligst nicht vor, wie sie sich zu verhalten haben!
    Nur so nebenbei: "schreib' anderen...."!

    Das Vorschreiben, was andere zu schreiben oder wie sie sich zu verhalten haben, machst du doch hier die ganze Zeit. Ergo, den Ball schön flach halten und den anderen nicht vorschreiben, was sie zu tun oder zu lassen haben.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Dass sie auf unserer aller Kosten Ressourcen verschwenden.

    Gut, und du rechnest mir jetzt ganz genau vor, was es dich persönlich kostet, wenn Person A 300 Meter mit seinem selbst bezahlten Auto und seinem selbst bezahlten Treibstoff einkaufen fährt. Sorry, aber wo habt ihr diese Scheiß Argumente her?


    den Ball schön flach halten
    Sind das bei dir eigentlich vorbereitete Textbausteine?
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, CA1 (alle bisher verwendeten Nicknames), Franz, Modell-Bahn.2016, robertgordon47
  • Alles klar! Ich verwende übrigens überwiegend Speech to Text-Software, da habe ich zwar manchmal einen ß-Fehler, wenn er mir durchrutscht, aber immer noch besser als dem grubenhunt seine Ricola-Tastatur.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, CA1 (alle bisher verwendeten Nicknames), Franz, Modell-Bahn.2016, robertgordon47
  • Die Freiheit des Einen (300m mit dem Auto zu fahren) ist mit einer Einschränkung des Anderen (ungefährdet in sauberer Luft spazieren gehen zu können) verbunden!

    Meine Familie wird durch den Verkehr sowohl direkt (->Verkehrsunfälle) als auch indirekt (Abgase und daraus resultierende Krankheiten) gefährdet.

    Wer bezahlt eigentlich die Strassen? Parkplätze?
    Krankheitskosten - Arbeitsentfall,...

    Gerade du, @westbahn schreibst so gerne von Steuergeldern. Hier liegen sie auf der Straße.

    Klar könnte man sagen "aber ich muss mich der Mehrheit fügen" - andererseits schimpft hier jeder über den Verkehr, es fehlt nur das Verständnis, dass man selbst Teil des Problems ist.
  • dass man selbst Teil des Problems ist.
    Auch gut! Dann bleibt nurmehr a) die Menschheit ausrotten (was für den Planeten sicher das Beste wäre) oder b) zurück in die Höhlen, da haben die Schweizer sicher große Vorteile, ob aber alle Menschen in Höhlen unterkommen können, weiß ich nicht.

    Da du aber gerne auf Kronenzeitung-Niveau diskutierst, sei dir gesagt: Die Abgase sind mittlerweile das kleinste Problem. Es gibt mittlerweile Verbrennungsmotoren, die "hinten" sauberere Luft ausstoßen, als sie "vorne" ansaugen. Und wichtiger: Nicht die Abgase sind das Problem, sondern der Feinstaub aufgrund des Reifen- und Bremsabriebes - und beides gibt es leider auch genau so bei Elektroautos.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, CA1 (alle bisher verwendeten Nicknames), Franz, Modell-Bahn.2016, robertgordon47