Großbaustelle Linz

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Großbaustelle Linz

    Linzer Planungsstadtrat Luger fordert Vorziehen des Westbahnausbaus für Linz:


    Koordinierte Baustellenabwicklung für verkürzte Baustellenphase:

    Linzer Planungsstadtrat Luger fordert Vorziehen des Westbahnausbaus für Linz: „Lieber einmal eine große Baustelle als jahrelange Dauer-Baustelle!“

    Die Linzer Blumauerstraße droht eine jahrelange Dauer-Baustelle zu werden, wenn nicht die wichtigsten Projekte aufeinander abgestimmt sind. Geht es nach den Plänen der ÖBB, soll erst 2014 der viergleisige Ausbau zwischen dem Bahnhof Kleinmünchen und dem Hauptbahnhof begonnen werden. Dadurch verzögerten sich sowohl die Inbetriebnahme der neuen Stadtbahn von Linz nach St. Valentin als auch die Modernisierung des Verschiebebahnhofs. Zudem würde am Blumauer Platz eine Dauer-Baustelle bis zum Jahr 2016 entstehen. Denn bis spätestens 2013 soll das Musiktheater fertig gestellt sein. 2014 würde die ÖBB dann ihre Baustelle eröffnen, die weitere zwei bis drei Jahre bestehen würde. Deshalb richtet der Linzer Planungsstadtrat Klaus Luger einen Appell an Finanzminister Molterer und Infrastrukturminister Faymann, den viergleisigen Westbahnausbau vorzuziehen.
    Nach den ursprünglichen Zeitplanungen sollten die Arbeiten zur Verlegung der Blumauer Straße und die Bauarbeiten zum viergleisigen Ausbau der Westbahn in diesem Abschnitt ineinander greifen. Für die Erweiterung des Bahnkörpers wird die Errichtung einer Stützmauer im Abschnitt zwischen Dinghoferstraße und Wiener Straße erforderlich, die um eine Lärmschutzwand ergänzt wird. Diese Bauarbeiten führen zu Verkehrsbeeinträchtigungen entlang der Blumauerstraße. Könnten diese Arbeiten vorgezogen werden, würde das Musiktheater spätestens 2013 seinen Betrieb in einem Umfeld aufnehmen, das nicht mehr durch Baustellen beeinträchtigt wird.
    „Der vorgezogene Westbahnausbau hätte aber auch noch drei weitere positive Aspekte: Erstens würde dadurch der Ausbau und die Modernisierung des Verschiebebahnhofs früher möglich. Zweitens könnte der mit dem viergleisigen Westbahnausbau verknüpfte Lärmschutz entlang der Westbahn im Bereich der Wiener Straße die Kleinmünchner Bevölkerung endlich vom Bahnlärm entlasten. Und noch ein dritter Aspekt kommt hinzu: 2014 soll nach den aktuellen Asfinag-Plänen der erste Abschnitt des Westrings, die 4. Donaubrücke mit dem Tunnel bis zur Bahnhofskreuzung, für den Verkehr zur Verfügung stehen. Ein Baustellen-Nadelöhr an der Blumauerstraße würde den Vorwurf des Schild-bürgerstreichs nach sich ziehen“, untermauert Stadtrat Luger seinen Appell.

    Quelle: ooe.spoe.at/20386+M544533f17bc.html